Seit Jahren weisen die AfD und zahlreiche alternative Medien darauf hin, dass der Begriff „Flüchtlinge“ – alternativ auch „Schutzsuchende“ – in dieser Pauschalität nicht nur unzutreffend ist, sondern geradezu eine Täuschung der Bürger. Das sieht man nun wieder angesichts der Details, die zu der Terrornacht von Stuttgart bekannt werden. Ein Beitrag von Jörg Meuthen.

Die meisten Bürger verlassen sich nämlich erstaunlicherweise immer noch, obwohl die Realität sie so oft eines Schlechteren hätte belehren müssen, auf das vermeintlich kluge wie auch rechtlich korrekte Handeln von Merkel & Co. wie auch auf die Objektivität der Medien.

Von Merkel belogen

Selbstverständlich wissen die uns schon viel zu lange Regierenden das ganz genau, und die Verantwortlichen in den Medien wissen es nicht minder. Im Wissen um diesen Vertrauensvorschuss wurde den Bürgern bei Merkels illegaler Masseneinwanderung von Anfang an auf zwei Wegen Sand in die Augen gestreut:

Zum einen, so hieß es, seien alle, die hier in unser Land kämen, „Flüchtlinge“ und daher auch ausnahmslos schutzbedürftig – man warf also beispielsweise schwer geschundene Jesidinnen, die ihren IS-Folterknechten entkommen konnten und die tatsächlich schutzbedürftig sind, mit exakt jenen Folterknechten, die dann nämlich zum Teil später selber als Asylbewerber nach Deutschland kamen, genauso in einen Topf wie mit sonstigen jungen Männern aus aller Herren Länder auf der Suche nach einem besseren Leben. Der irreführende Begriff „Schutzsuchende“ hat sich auf diese Weise längst in den Köpfen der meisten Bürger eingebrannt, ohne noch näher hinterfragt zu werden.

Zum anderen, so hieß es ebenfalls, ginge es ja nur um Schutz auf Zeit, keinesfalls dagegen um dauerhafte Einwanderung nach Deutschland – niemals sei dies zu erwarten, wie könne unsere Bürgerpartei nur so etwas behaupten!

Dieser zweite Teil der regierungsamtlichen wie auch öffentlich-rechtlichen Märchenstunde ist längst entlarvt, wie die objektiven Zahlen der vergangenen Jahre zeigen: Wer es als gar nicht Verfolgter über unsere sperrangelweit geöffnete Grenze in unser Sozialsystem geschafft hat und dessen Vorzüge als Sofort-Rentner genießt, verspürt offenbar wenig Bedürfnis, in seine Heimat zurückzukehren, um dort möglicherweise mit Arbeit weniger zu verdienen als hier in Deutschland mit schlichter Anwesenheit.

Begriff „Flüchtling“ bzw. „Schutzsuchender“ eine Täuschung

Dass allerdings auch die erstgenannte pauschale Verwendung des Begriffes „Flüchtling“ bzw. „Schutzsuchender“ eine Täuschung ist, scheint dagegen vielen Menschen bislang immer noch nicht klar zu sein.

Mit den Ereignissen in Stuttgart wird hier aber bei so manchem ein Umdenken einsetzen, und das ist auch höchste Zeit. Es ließ sich bekanntlich aufgrund der zahlreichen Tatvideos nicht verschleiern, dass hier – neben einheimischen Krawallmachern – in erster Linie eine große Menge an jungen Ausländern ihre Verachtung gegenüber unserer Gesellschaft im Allgemeinen und unserer Polizei im Speziellen zum Ausdruck brachte.

Schnell musste dann eine verbale Nebelkerze her, die den deutschen Michel von der verstörenden Realität ablenken sollte: Die Stuttgarter „Party- und Eventszene“, so hieß es dann, sei hier offensichtlich außer Rand und Band geraten.

Erstaunlich, wer nun alles nach hochoffizieller, behördlicher Auskunft zur Stuttgarter „Party- und Eventszene“ zählt: Neun der zwölf verhafteten Tatverdächtigen ohne deutsche Staatsangehörigkeit (verhaftet wurden ferner weitere zwölf mit deutscher Staatsangehörigkeit, davon haben drei einen Migrationshintergrund) sind nämlich sogenannte „Flüchtlinge“! Hier nachlesbar: BILD [Anm.Red.: Bild spricht von 24 verhafteten Tatverdächtigen, die „Zeit“ dagegen nur von 8, die in Untersuchungshaft sitzen]

Stuttgarter „Party- und Eventszene“?

Wie aber kann es sein, dass vorgebliche Flüchtlinge nun offiziell der Stuttgarter „Party- und Eventszene“ zugerechnet werden?

Bislang mussten die brav ihre Steuern für all das zahlenden Deutschen doch annehmen, dass ausschließlich „Schutzsuchende“ ins Land strömen – von „Party People“, die sich auf unser aller Kosten hier ein fröhliches Leben machen, war bislang jedenfalls genausowenig die Rede wie von unterbeschäftigten Eventmanagern.

Doch im Ernst: Die Feigheit der Verantwortlichen, die Dinge klar beim Namen zu nennen, um nur ja nicht im Nachhinein den Warnungen unserer Bürgerpartei recht geben zu müssen, ist förmlich mit Händen zu greifen. Was sonst für einen Hintergrund soll dieses Geschwurbel denn haben, bitteschön?

In erstaunlicher Klarheit spricht mittlerweile übrigens die BILD-Zeitung (die noch 2015 in Merkels „Refugees welcome“-Chor sehr laut mitsang) die Dinge an. Ich zitiere zum Abschluss meiner heutigen Kolumne aus einem klugen Kommentar von Timo Lokoschat

„Was soll das für eine Party sein, auf der Läden zertrümmert und Polizisten verprügelt werden? […] Die Situation eskalierte, weil gewalttätige, junge Männer ihrem Hass auf unseren Staat, den sie durch die Polizei verkörpert sehen, freien Lauf ließen. Und ja: Es waren zu einem erheblichen Teil Migranten beteiligt. Auch das gehört zur Wahrheit.

Es ist aber nicht nur deplatziert, von einer „Partyszene“ sprechen. Es ist brandgefährlich.

Wer aus Bequemlichkeit nicht über politisch-gesellschaftliche Ursachen reden will, zum Beispiel gescheiterte Integrationspolitik ausklammert oder verharmlosende Begriffe verwendet, der erreicht nur eins: Die Bevölkerung glaubt nicht, dass Politik und Behörden ihnen sagen, was wirklich los ist.“ (Quelle)

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