(David Berger) Corona ist dort vorbei, wo es den Anliegen der Bundesregierung im Weg stehen könnte. So etwa bei der Einreise von Immigranten: Fast die Hälfte der von „Alan Kurdi“ und „Aita Mari“ in Italien und Malta abgesetzten Immigranten will Seehofer möglichst rasch in Deutschland aufnehmen.

Die Zeit des Lockdown war für alle nicht ganz einfach. Besonders schwer getroffen hat es in dieser Zeit die Imigrationsphilen, die sich immer wider vorsagen mussten: dass derzeit Bereicherung nur inoffiziell stattfinden kann, liegt an Corona.

„Corona“ war schuld, dass es eine „Delle“ gab

Das hat heute Innenminister Seehofer – so ein Bericht u.a. der DW – erneut bestätigt und sich quasi nochmal in aller Öffentlichkeit für die in den letzten Monaten stockende Einwanderungswelle entschuldigt: „Die Tatsache, dass es eine Delle gab, liegt schlicht und einfach an der Corona-Entwicklung“.

Das soll jetzt aber anders werden – und das obwohl wir doch, so die Kanzlerin und Herr Lauterbach noch keine Impfung haben und erst am Anfang der Epidemie stehen: Deutschland wolle die aus Medienberichten bekannten, angeblich aus der Seenot nach Malta und Italien geretteten Migranten einreisen lassen: „Wir werden auch in diesen Fällen Migranten aufnehmen“.

Deutschland soll fast die Hälfte aller Immigranten aufnehmen

Sowohl aus Italien wie aus Malta wolle man von den dort offiziell 400 von den Schiffen „Alan Kurdi“ und „Aita Mari“ gelieferten Einwanderern je 80 aufnehmen, das heißt fast die Hälfte. Und das schon möglichst bald, d.h. Ende Juni.

Wie es mit der Quarantäne aussieht, scheint dabei unklar. Aber auch das ist Seehofer nun vom Seuchenfachmann wieder ganz zum Refugee-welcome-Aktivisten geworden: Die Lage entspanne sich schließlich derzeit.

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