(David Berger) Die gestrigen Großdemonstrationen in Deutschland, aber auch in vielen anderen Städten weltweit, fanden fast ausnahmslos ohne Mindestabstand und sehr oft ohne Mundschutz statt. Wenn Merkel & Co mit ihren Zwangsmaßnahmen recht hatten, dann müsste nicht nur Deutschland in den kommenden Tagen von einer gigantischen COVID19-Epidemie heimgesucht werden.

Wer die Fotos und Videos der letzten Tage aus Deutschland, aber auch anderen europäischen Großstädten von den BlackLivesMatter-Demonstrationen gesehen hat, der war mindestens erstaunt, wie schnell offensichtlich doch Großdemonstrationen wieder möglich sind.

Noch vor wenigen Wochen, als diese als Kundgebungen für unsere Verfassung und Grundrechte abgehalten werden sollten, war das Geschrei groß, die Reaktionen der Polizei – nett gesagt – unverhältnismäßig.

Lautes Geschrei harmloser als fromme Kirchengesänge?

Gerade am gestrigen Samstag fanden Großdemonstrationen vielfach ohne alle Sicherheitsabstände, immer seltener mit Mundschutz und unter lautem Geschrei der Beteiligten (was der Virusverbreitung vermutlich tausend mal mehr konvenieren müsste als ein fromm getragener, von der Gemeinde gesungener Choral, der nach wie vor mit zu den möglichen Kapitalverbrechen in öffentlichen Gottesdiensten gehört) statt.

Dabei erstaunt: während Demonstranten gegen das Corona-Krisenmanagement des Systems Merkel, die sich an all diese Regeln hielten, vor zwei Wochen noch von Glück reden konnten, wenn sie von der Polizei nicht unschön angegangen, von der Merkeljugend („Antifa“) gejagt oder gar ins Koma geschossen wurden, um schließlich von den Mainstreammedien als Dummköpfe und Rechtsextreme gedemütigt zu werden; zeigten sich nun die Verantwortlichen äußerst großzügig.

500 Demonstranten genehmigt – 10.000 Demonstrierten

Gutes Beispiel Köln – über die Polizeimaßnahmen gegen Corona-Kritiker hatten wir ausführlich berichtet: Obgleich hier nur eine Demo mit 500 Personen genehmigt worden war, ließ die Polizei angeblich bis zu 10.000 Menschen aufmarschieren. Und hatte danach offiziell den Eindruck, alles sei wunderbar und nach allen Auflagen verlaufen.

Auch die öffentlich-rechtlichen Medien zeigten sich begeistert: Alles sei friedlich verlaufen und alle hätten Mundschutz getragen. Die dazu gelieferten Bilder waren immerhin so ausgewählt, dass man denken konnte, der Staatsfunk würde ausnahmsweise einmal die Wahrheit sagen. Doch die „Bild“ hat nun auch diesen letzten Funken Glaubwürdigkeit vernichtet:

An die doppelten Standards in Deutschland haben wir uns längst gewöhnt und leider war es nicht der hier zutage kommende Bessermenschen-Rassismus, gegen den am Wochenende demonstriert wurde. Deshalb sollten wir uns über das Geschehen der letzten Tage aber nicht aufregen. Denn es könnte zum perfekten Freiland-Test dafür werden, wie gefährlich Corona wirklich ist und ob die einschneidenden Corona-Maßnahmen, die nach wie vor den Menschen das Leben in Deutschland schwer machen – und nach den Plänen mancher Panik-Politiker wie Lauterbach uns auch die nächsten Jahre weiter quälen sollen – irgendeinen Sinn machen.

„Entweder es bricht fett Corona aus – oder wir wurden angelogen“

Liege ich falsch, wenn ich mit Journalisten wie Dushan Wegner oder Jan Fleischhauer schlussfolgere: Sind diese Hygiene-Vorschriften so überlebenswichtig, wie uns das System Merkel erzählt, müssten wir in den kommenden zwölf Tagen eine bislang nicht gekannte Explosion der COVID19-Neuinfektionen sehen und sich eine tatsächliche Epidemie in Deutschland oder den Niederlanden einstellen (wo kein Mensch mit der Merkel-Zwangsmaske herumläuft).

Dushan Wegner etwa hat auf Twitter zu Fotos von der Kölner Großdemo geschrieben: „Entweder es bricht fett Corona aus – oder wir wurden angelogen“

„Rassismus ist an Corona schuld“

Und zu Berlin bemerkte Jan Fleischhauer ironisch: „Der Rassismus ist auch an der Ausbreitung des Virus schuld, deshalb es ist umso wichtiger, unter Missachtung der Corona-Regeln gegen Rassismus auf die Straße zu gehen. Grüne Logik.“

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