(David Berger) Etwa 200 Kritiker der Corona-Maßnahmen haben sich heute Nachmittag vor dem Kölner Dom versammelt. Linksextreme Gruppen kamen zu einer Gegendemonstration zusammen und mischten die friedlichen Demonstranten auf. Als die Linksextremen mich erkannten, vertrieben sie mich aggressiv, die Polizei reagierte darauf, indem sie mich festhielt und meine Daten aufnahm.

Der WDR hatte heute Morgen noch (pädagogisch wertvoll?) gemeldet, dass die Großdemo gegen die Corona-Maßnahmen vor dem Kölner Dom abgesagt sei, dennoch hatten sich schon um kurz nach 15 Uhr etwa 200 Kritiker der Corona-Maßnahmen friedlich auf dem Roncalli-Platz versammelt, wo sie friedlich, still und im vorgeschriebenen Sicherheitsabstand ihren Protest zum Ausdruck brachten.

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Dennoch hörte man, schon bevor man den Platz erreicht hatte, extremen Lärm. Denn umzingelt wurde der friedliche Protest von linksextremen Gruppen, dort wurde keinerlei Mindestabstand eingehalten, wo Mundsschutz getragen wurde, war er meist mit verschiedensten Formen der Vermummung verbunden.

Ganz offensichtlich zeigte hier die Hetze der Kölner Oberbürgermeisterin Reker erste Früchte. Reker hatte anlässlich der Demo am vergangenen Samstag auf ihrem Facebookprofil getobt:

Die Hetze von Henriette Reker trägt erste Früchte

„Mit großer Empörung habe ich gestern die unangemeldete Demonstration einer rechtsextremen und verschwörungstheoretischen Mischpoke in unserer Stadt wahrgenommen. Hier wollen Trittbrettfahrer Sorgen und Ängste in der Bevölkerung für die Verbreitung ihres gesellschaftlichen Gifts nutzen. Stadt und Polizei müssen aus den gestrigen Ereignissen lernen und werden solche Vorgänge nicht nochmal hinnehmen.“

Die Antifa hat diese Drohungen Rekers heute brav umgesetzt: Nicht nur mischten sich die linksextremen Hetzer in die Gruppe der friedlichen Demonstranten und beschimpfen diese als Nazis, auch mich erkannte man recht schnell. Schnell bildete sich eine Gruppe linksextremer Gewalttäter, die eine Hetzjagd gegen mich veranstalteten und mich aus der Demonstration verjagten.

Nach einem kurzen Zögern schritt die Polizei ein, aber statt die linksextremen Hetzjäger festzunehmen, wurde ich festgehalten, befragt, was ich hier überhaupt wolle und meine Personalien aufgenommen. Dass viele der Polizisten, die rund um das Geschehen aufmarschiert waren, eng in Gruppen und ohne Mundschutz sich unterhaltend herumstanden, muss vermutlich gar nicht erst erwähnt werden.

Polizei lässt linksextreme Gewalttäter laufen und hält Opfer fest

Meine Aussage, dass ich hier als Journalist tätig sei und einige der linksextremen Hetzjagdveranstalter von gerade eben bereits dem Staatsschutz bekannt seien, da sie eine ähnliche, damals noch weitaus gewalttätigere Aktion gegen mich gestartet hatten, interessierte die Polizei nicht: man entließ mich mit der Aussage, der linksextreme Aufmarsch sei eine genehmigte Demo und mit der Mahnung, man könne mir nun wirklich keinen Personenschutz gewähren. Und bedeutete mir so klar und deutlich, dass ich besser hier verschwinden solle.

Man kann dazu nur sagen: Die Polizei hat offensichtlich aus dem letzten Wochenende ganz im Sinne der Kölner Oberbürgermeisterin und wie von ihr gefordert gelernt.

Alle, die noch ernsthaft an eine Querfront in Sachen Corona-Maßnahmen glauben, müssen allerdings einen dringend nötigen Lernprozess noch durchlaufen …

Update: Als ich auf Weisung der Polizei bereits den Demonstrationsort verlassen hatte, kam es zu einem weiteren folgenschweren Vorfall, bei dem Antifa und Polizei noch aggessiver geworden zu sein scheinen:

Lisa Licentia: Zusammenwirken von Polizei und Antifa?

Die bekannte Aktivistin und Youtuberin Lisa Licentia soll auf Demo von der Antifa angegriffen worden und daraufhin von der Polizei zu Boden gebracht worden sein:

Bericht auf PP zu dem Vorfall

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