Ein Gastbeitrag von Achill Patras

Der Jahreswechsel 2019/2020 brachte wieder Eskalation linker und migrantischer Gewalt. Was aber von diesem Jahreswechsel in den Köpfen hängen bleiben wird, ist die Umweltsau. Wie die meisten Leser mitbekommen haben, wurden so Omas in Deutschland von einem WDR-Kinderchor verunglimpft. Diesmal scheinen die Öffentlich-Rechtlichen den Bogen überspannt zu haben. Eine Boykottwelle nie gesehenen Ausmaßes läuft durch das Land.

Auf die Sendung des WDR folgte ein nie dagewesener Entrüstungsturm von Jung und Alt. Denn anders als Klimahetze gegen ungeborene Kinder betrifft die Hetze gegen Omas jeden. Jeder hat oder hatte zwei Omas. Und unterm Strich sind die Assoziationen durchweg positiv. Bei den älteren Semestern unter uns haben die meisten Omas zudem nicht in Saus und Braus gelebt, wie dies sich die Verantwortlichen in Landesmedienanstalten vorstellen.

Die CO2 Bilanz deutscher Rentner ist im Durchschnitt deutlich besser als von Grünenwählerinnen. In der neuen Klimareligion gilt nicht der Grundsatz: Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. Sondern es wird Wasser gepredigt und Wein gesoffen. Entsprechend tief sitzt die Empörung über die neuerliche Generationenhetze.

Öffentlicher Aufschrei in den sozialen Netzwerken

Neben einem breiten Sturm der Entrüstung in den Sozialen Netzwerken reagierte auch nahezu alle konservativen Video-Blogger und Freien Medien. Ein besonders authentisches Plädoyer sendete Feroz Khan, ein Dresdner pakistanischer Abstammung auf seinem Youtube Kanal achse:ostwest. Das Video wurde in den letzten drei Tagen bereits über 150.000 aufgerufen. Das Ziel von Feroz Khan ist es seine Zuschauer über möglichst viele Möglichkeiten aufzuklären, wie jeder einzelne Sand ins Getriebe der GEZ Zwangsgebühren zu werfen.

Das neue Bürgerforum Hallo Meinung

Wichtigste Informationsplattform dafür ist das Bürgerforum Hallo Meinung. Diese vom Unternehmer Peter Weber ins Leben gerufene Initiative tritt seit November mit einer eigenen Internetpräsenz auf. Ziel ist es, bürgerliche Meinung zu vernetzen und die bundesdeutsche Schweigespirale zu durchbrechen.

Als eine der ersten wichtigen Aktion von „Hallo Meinung“ ist die Gebührenaktion an den Start gegangen. Pünktlich zum WDR-Skandal gab es also eine konservativ-bürgerliche Protestplattform. Die Gebührenaktion gibt dabei umfangreiche Tipps wie GEZ-Zahler Widerstand gegen Zwangsgebühren leisten können, ohne in den Strafrechtlichen Bereich zu geraten.

So kann jeder eine Anfrage nach der neuen EU-Datenschutzverordnung stellen und Auskunft über die vom ÖR gesammelten Daten verlangen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss dann innerhalb von vier Wochen die Anfrage beantworten. Auf dem anfallenden bürokratischen Aufwand bleibt der öffentlich-rechtliche Rundfunk sitzen. Auch sollte nach „Hallo Meinung“ jeder Bürger seinen Lastschrifteinzug Kündigen. Die Kosten den einzelnen nur einen Brief, die Gebühreneinzieher allerdings einiges an bürokratischen Aufwand. Weitere legale Möglichkeiten des Protestes finden sich auf der Seite von „Hallo Meinung.“

So gut wie heute waren die Chancen noch nie

Die nächsten Monate werden zeigen, ob dieser Proteststurm durch Anfragen und Anträgen Wirkung zeigt. Die Chance ist einmalig Hunderttausende zu mobilisieren. Der WDR-Skandal zeigt zudem, dass die Öffentlich-Rechtlichen und die linken Mainstreammedien ihr Meinungsmonopol verloren haben. Trotz versierten Framings der Mainstreammedien gelingt es der kritischen Gegenöffentlichkeit immer wieder die Agenda zu setzen. Das neue Jahrzehnt wird spannend.

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