(David Berger) Wie britische Medien melden wird er britische Premierminister in seiner Weihnachtsansprache nutzen, um sein Mitgefühl für die Christen zum Ausdruck zu bringen, „die auf der ganzen Welt verfolgt werden“.

Dabei wird Boris Johnson wird auch sein Versprechen geben, ihr Religionsfreiheit zu „verteidigen“. Und zwar mit ganz konkreten politischen Interventionen in den Ländern, wo es eine handfeste Christenverfolgung gibt.

„Ich erkläre mich solidarisch und verspreche, dass ich alles tun werde, um den verfolgten Christen zu helfen“

Der „Telegraph“ zitiert aus der Ansprache: „Gerade heute möchte ich, dass wir der Christen auf der ganzen Welt gedenken, die Verfolgung ausgesetzt sind. Sie müssen das Christfest im Privaten, im Geheimen, vielleicht sogar in einer Gefängniszelle begehen. Als Premierminister möchte ich das ändern. Wir stehen den Christen überall solidarisch zur Seite und verteidigen Ihr Recht, Ihren Glauben zu praktizieren.“

In der englischsprachigen Welt sind im nun zuende gehenden Jahr zahlreiche Studien veröffentlich worden, die von einem katastrophalen Anwachsen der Chirstenverfolgung in aller Welt sprechen. Schon im Jahr 2018 notierte eine Studie des Pew Research Centre, dass im Laufe des Jahres 2016 in 144 Ländern Christen verfolgt wurden. Die Studie zeigt, dass Christen die am meisten verfolgte Religion weltweit sind.

Johnson, der die Festtage mit seiner Partnerin und dem Hund verbringt, wünschte sich außerdem, dass die Briten nicht an den Festtagstischen wegen des Brexits streiten und in Unfrieden geraten: „Leute, ich hoffe, ihr genießt die nächsten paar Tage“, sagte er und fügte hinzu: „Versuchen Sie, nicht zu viel mit den Schwiegereltern oder sonst jemandem zu streiten.“

Aktion „Meine Weihnachtsgabe für ‚Philosophia Perennis’“