Man mag über die Twitter-Königin und  Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli denken, was man will. Aber nun hat sie sich zu einer großzügigen, fast heldenhaften Aussage bewegen lassen.

Im Gespräch mit der katholischen Nachrichtenagentur, sagte sie, das Weihnachtsfest müsse nicht aus Rücksicht auf andere Religionen zum neutralen Fest werden. Mit den anderen Religionen war vermutlich der Islam gemeint, zu dem sich die junge Dame immer wieder positiv äußert.

Toleranz: Chebli selbst hat einen Adventskranz mit einer großen Kerze

Diese Großzügigkeit erstaunt umso mehr, als dies in ihrer Familie anders gehandhabt wurde: „Ich fand es immer schön, dass meine Eltern sich dem geöffnet und es nicht als christliches Fest verstanden haben. Es gibt natürlich auch jene, die sagen, man dürfe als Muslim keine christlichen Feste feiern. Das ist nicht mein Ansatz. Ich habe auch heute noch einen Adventskalender und einen Adventskranz zu Hause.“ – so Chebli gegenüber der KNA.

Und dann: „Ich möchte nicht, dass wegen mir als Muslima das Weihnachtsfest zum neutralen Festtag wird. Ich möchte keine Umbenennungen oder auch nicht, dass zwanghaft verzichtet wird. Ich finde es schön, wenn man bestimmte Traditionen wahrt. Es schadet Kindern nicht. Im Gegenteil: Es ist eine Bereicherung, andere Kulturen und Traditionen kennenzulernen. Man kann dann ja auch zum Zuckerfest zusammen etwas machen oder zu Chanukka und vielleicht stärker auch die anderen Feiertage mit beachten. Ich möchte nicht, dass man aufhört, Weihnachten zu feiern, weil sich irgendjemand schwer damit tut.“

Dann auch das Opferfest zusammen feiern

Wenn das mal kein großzügiges Angebot ist: Es scheint wirklich nicht zu viel verlangt, dass wenn unsere Kinder in den Grundschulen zusammen einen Christbaum schmücken, sie auch zum Opferfest an der rituellen Schächtung der Tiere teilnehmen. Wer Weihnachtslieder singen darf, sollte schließlich auch den Säbel mal in die Hand nehmen und lernen, wie man Allah gnädig stimmt!

Aktion „Meine Weihnachtsgabe für ‚Philosophia Perennis’“