(David Berger) „Die Franzosen erkennen Frankreich nicht wieder“ heißt es in einem aufwühlenden Kurzvideo, das für den Kongress „La Convention de la Droite“ Ende September in Paris wirbt. Mehrere tausend Menschen und zahlreiche prominente Vordenker wollen hier – auf Einladung von Éric Zemmour – eine Unabhängigkeitserklärung der Rechten von Progressivismus, Multikulturalismus und Freihandel verabschieden

Mehrere tausend Menschen haben sich bereits zu dem Kongress „La Convention de la Droite“ am 28. September in Paris angemeldet. Sie erwarten von gut dreißig Persönlichkeiten aus ganz Europa, besonders aber aus Frankreich Antworten auf die gegenwärtige tiefe Krise, in die Frankreich hineingeraten ist:

Unternehmer, Intellektuelle, Verbandspräsidenten, französische und ausländische Politiker verschiedener politischer Strömungen, wollen einen Tag lang über die großen wirtschaftlichen, politischen, sozialen, ökologischen und identitätsstiftenden Herausforderungen diskutieren, denen sich die westlichen Nationen im 21. Jahrhundert gegenübersehen. Der übergreifende Schwerpunkt „Die rechte Alternative zu dem, was sie „progessisme“ nennen, wörtlich übersetzt „Progessismus“

Éric Zemour als Initiator

Zemour wurde 2011 von einem französischen Gericht wegen Aufstachelung zum Rassenhass zu einer Geldstrafe verurteilt. Der Grund: Er hatte gefordert, dass Arbeitgeber das Recht haben müssen, Araber oder Schwarze abzulehnen.

Initiator des Ganzen ist Éric Zemmour, ein Autor mit jüdisch-algerischem Migrationshintergrund und Redakteur der Tageszeitung Le Figaro.

Aufsehen erregte der Publizist, als er mit dem Ausspruch provozierte, man müsse „Molenbeek bei Brüssel bombardieren, wenn man die Terroristen treffen wolle, und nicht Rakka im fernen Syrien.“ Besonders die Gefahr, die für die öffentliche Sicherheit durch die bei arabischen und afrikanischen Einwanderern in Frankreich ausgeht, geißelt er hart.

Frankreich wacht auf

Nach seinen Vorstellungen soll das Großereignis zu einem der Höhepunkte des französischen politischen Lebens werden. Sie soll gleichsam eine „Unabhängigkeitserklärung der Rechten von Progressivismus, Multikulturalismus und Freihandel, dem sie allzu oft ausgesetzt sind“ werden.

Der Wunsch der Organisatoren ist es, mit den Fehlern der letzten 30 Jahre in wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Fragen zu brechen, um die Rechte intellektuell erneut stark aufzustellen: Frankreich wacht auf!

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