(David Berger) Das Foto ging um die Welt: Auf der Pro Chemnitz-Demo zeigt ein Mann den Hitlergruß. Nun stand er vor Gericht und es bestätigte sich das, was PP schon im Oktober veröffentlicht hatte: der Mann gehört nicht zur rechtsextremen, sondern zur linken Szene. 

Die Bildzeitung suchte mit Bildern nach seinem Namen, der „Focus“ diskutierte ein angebliches RAF-Tattoo auf seiner Hand und kam zum Schuss, dass es von der linksextremen Antifa eingeschleuste Provokateure in Chemnitz nicht gegeben habe:

Der viel beschworene und für tonnenweise Bessermenschen-Entsetzen sorgende Hitlergruß-Mann von Chemnitz.

Verbindungen zur linksextremen Szene

„Was Berger in diesem Fall macht, ist kein Journalismus, sondern das Anheizen von Verschwörungstheorien, die den Mann schon an den Tagen der vielen Berichte aus Chemnitz in die Nähe von Linken statt Rechten bringen wollten.“

Auch PP berichtete schon am 4. Oktober über Video-Aufnahmen, u.a. aus Berlin, die den Verdacht nahe legten, dass der Hitlergruß-Mann von Chemnitz Verbindungen zur Berliner Antifa habe. Auch ein Antifa-Tattoo auf seinem Arm deute sehr klar darauf hin. Ein Artikel, der in den Mainstreammedien für Entsetzen sorgte.

Meedia.de schrieb über meine Recherchen: „Was Berger in diesem Fall macht, ist kein Journalismus, sondern das Anheizen von Verschwörungstheorien, die den Mann schon an den Tagen der vielen Berichte aus Chemnitz in die Nähe von Linken statt Rechten bringen wollten.“

Nun stand der Mann in Chemnitz vor Gericht und es bestätigte sich teilweise, was ich bereits recherchiert hatte. Die „Freie Presse Chemnitz“ schreibt:

Antifa-Symbol als Tattoo

Tatsächlich fühle er sich eher im linken Spektrum zu Hause, sagte der Angeklagte am Montag vor Gericht.

„Ein eher außergewöhnlicher Fall wurde am Montag am Amtsgericht Chemnitz verhandelt. Dort musste sich ein 33-Jähriger verantworten, der zu den bekanntesten Symbolfiguren [die in Chemnitz am 27. August bei der Pro Chemnitz Demo die Hand zum Hitlergruß erhoben hatten] jener Tage wurde, obwohl er – mit Strubbelfrisur und Schlabberpulli – auf den ersten Blick nicht recht ins Bild zu passen schien.

Tatsächlich fühle er sich eher im linken Spektrum zu Hause, sagte der Angeklagte am Montag vor Gericht. Das Vorhandensein eines tätowierten Antifa-Symbols auf seinem Körper bestätigte ein Gutachter.“

Mildes Urteil für den linken Hitlergruß-Zeiger

Das Urteil des Gerichts für den linken Hitlergußzeiger fiel – im Vergleich zu den anderen Verurteilten – dann auch recht milde aus. Obwohl mehrfach vorbestraft wurde er zu sieben Monaten Haft und 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Das ganze allerdings auf Bewährung, weil er vorhabe eine Entgiftung und Entziehungskur zu absolvieren.

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