Die Landtagsabgeordnete Gabriele Bublies-Leifert (AfD) hat soeben die Landtagsfraktion aufgrund des Abstimmungsergebnisses zugunsten von Uwe Junge innerhalb der Fraktion verlassen.

In einer Pressemitteilung lässt sie wissen: „Ungeachtet zahlreicher parteischädigender Aussagen Uwe Junges steht die Mehrheit der Fraktion weiter zum Vorsitzenden“. Das Festhalten an seiner Person sei für die Politikerin aus dem Kreis Birkenfeld aber inakzeptabel.

Hier hätten die Mitglieder der Landtagsfraktion nach Ansicht von Bublies-Leifert einen reinen Kadavergehorsam und ein Taktieren zum Zwecke der Wiederwahl an den Tag gelegt.

Bublies-Leifert bleibt Mitglied der AfD

Selbstverständlich werde ich als fraktionslose Abgeordnete weiterhin für die AfD dem Landtag angehören und natürlich Mitglied in der AfD bleiben!“

„Für mich als Demokratin ist klar, dass aufgrund des Abstimmungsergebnisses und des zweifelhaften Auftretens von Uwe Junge die Mitgliedschaft in dieser Fraktion nicht mehr tragbar ist.

Selbstverständlich werde ich als fraktionslose Abgeordnete weiterhin für die AfD dem Landtag angehören und natürlich Mitglied in der AfD bleiben!“ so die bisherige minderheitenpolitische Sprecherin.

Joachim Paul als Mitglied im Landesvorstand verhindern

Desweiteren kann sich die Landtagsabgeordnete auch eine Kandidatur für den Landesvorstand vorstellen um den auserkorenen Kronprinz Joachim Paul zu verhindern.

So lange dieser die Vorwürfe bezüglich einer journalistischen Tätigkeit bei einem rechtsradikalen Blatt nicht entkräften könne; sowie keine eindeutige Distanzierung seinerseits von der als ziemlich radikal einzustufenden Burschenschaft „Raczeks“erfolgt sei, sei er als Gesicht einer bürgerlich-konservativen Partei untragbar.

Gemeint ist hier die Alte Breslauer Burschenschaft der Raczeks in Bonn, bei der Paul Mitglied sein soll.

Junge ist für sein konsequentes Vorgehen gegen den rechtsextremen Rand bekannt

An und für sich ist Junge für sein konsequentes Vorgehen gegen problematische Personen innerhalb seiner Partei bekannt. Die „Welt“ bemerkte erst vor zwei Tagen: „Im Herbst 2018 ging Junge gegen einen Rechtsaußen vor: Der Landtagsabgeordnete Jens Ahnemüller wurde wegen Kontakten zu einem NPD-Funktionär aus der AfD-Fraktion ausgeschlossen. Auch aus der Partei sollte Ahnemüller fliegen. Aber das AfD-Landesschiedsgericht lehnte den Ausschluss kürzlich ab.

Noch nicht entschieden ist über einen weiteren von Junge geforderten Rauswurf: den von Christiane Christen, Ex-Landesvize, die im Bündnis „Kandel ist überall“mit Rechtsextremen kooperiert haben soll.“

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