(David Berger) Wie soeben bekannt wurde, hat das Landesschiedsgericht der AfD in Nordrhein-Westfalen Lars Steinke, den ehemaligen Landesvorsitzenden der Jungen Alternative (JA) in Niedersachsen, aus der Partei ausgeschlossen.

Steinke, der sich auch bei der „Identitären Bewegung“ engagierte, hatte den Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf seiner Facebookseite als Verräter bezeichnet. Der Prozess wurde vor dem Landesschiedsgericht der AfD in Nordrhein-Westfalen verhandelt, weil ein Weil ein Mitglied des niedersächsischen Schiedsgericht sich für befangen erklärt hatte.

„Stauffenberg war ein Verräter, der bereit war, Millionen von Leben zu riskieren. Wer in der Zeit der Rückzugsgefechte die Führung des eigenen Staates auslöschen und damit Chaos in den eigenen Reihen stiften möchte (…), der ist auch nicht der Feind Hitlers, sondern der Feind des Deutschen Soldaten (…) und damit Feind des Deutschen Volkes und damit auch mein Feind.“ Zudem sei das gescheiterte Attentat vom 20. Juli 1944 „der beschämende Versuch eines Feiglings“ gewesen, „die eigene Haut vor dem kommenden Sieger zu retten“, schrieb Steinke bei Facebook.

AfD-Führung hatte sich sofort von den Äußerungen Steinkes distanziert

Damit hatte Steinke ein deutschlandweites Presseecho ausgelöst und sogar britische Zeitungen berichten darüber. Der niedersächsische AfD-Landesvorstand distanzierte sich von den Äußerungen Steinkes. Steinke musste seinen Posten als Vorsitzender der JA Niedersachsen niederlegen. Auch PP berichtete.

Die AfD-Führung hatte sich sofort in aller Deutlichkeit von den absurden Äußerungen Steinkes distanziert. Nicht nur solche Äußerungen, auch solche Personen, die sie tätigen, haben in der AfD nichts verloren. Nun folgten den klaren Worten, klare Taten!

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