Unbekannte haben in der vergangenen Nacht im Mönchengladbacher Stadtteil Rheydt vor der dortigen Moschee einen abgeschnittenen Schweinekopf abgelegt. Der Staatsschutz ermittelt nun.

Am heutigen Morgen wurde gegen 9 Uhr – so der Polizeibericht – durch einen Mitarbeiter der Moschee an der Mittelstraße in Rheydt bekannt, dass man auf dem dortigen Gelände einen abgetrennten Schweinekopf aufgefunden habe.

Vor Ort bestätigten sich diese Angaben: An einem Nebengebäude der Moschee stellten die Polizisten einen abgetrennten Schweinekopf und ein fremdenfeindliches Symbol fest.

Der Staatsschutz hat die ersten Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise bitte an die Telefonnummer 02161-290. (cw).

„Schweinefleisch ist unrein“

Die Abscheu der Muslime vor Schweinen geht auf den Koran zurück. Dort heißt es: „Ich finde in dem, was mir eingegeben worden ist, nichts, das jemandem zu essen verboten wäre, außer Verendetem und ausgegossenem Blut und Schweinefleisch – denn es ist unrein – oder Gräuel, über den anderes als Gott angerufen wurde.“

Daraus wird abgeleitet, dass Schweine grundsätzlich unrein sind und auch den Boden, mit dem sie Kontakt haben, „verunreinigen“. Daher kommt es auf Grundstücken, auf denen – gegen den Willen der Bevölkerung – eine neue Moschee gebaut werden soll, immer wieder zur Ablage von Schweinefleisch, bevorzugt Schweineköpfen.