„Arm, aber sexy“ – Berlin hat wieder ein ereignisreiches Partywochenende hinter sich. Eines der Highlights war in den frühen Morgenstunden des Sonntags eine Schlägerei in einer Shisha-Bar in Wilmerdsorf – vermutlich unter verfeindeten Migrantengruppen.

In Wilmersdorf – so der wie immer zurückhaltende Polizeibericht von gestern – kam es in der vergangenen Nacht zu einer tätlichen Auseinandersetzung in einer Shisha-Bar. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen griffen vier Männer, die sich dort in dem Lokal in der Lietzenburger Straße als Gäste aufhielten, gegen 1.30 Uhr unvermittelt mehrere andere Gäste und das Personal an.

Dabei erhielt ein 20-Jähriger durch einen aggressiven Gast einen Schlag mit einer Flasche auf den Kopf. Ein anderer Mann soll eine große Vase durch den Raum geworfen haben, wodurch das Inventar der Bar beschädigt wurde. Bei einer anschließenden Rangelei zwischen mehreren Männern gingen außerdem mehrere Wasserpfeifen zu Bruch, wodurch weitere Möbel und Kleidungsstücke von anderen Gästen beschädigt wurden.

Noch während Polizei Anzeige aufnahm, erschien neue Gruppe mit Messern und Macheten

Das Quartett entfernte sich schließlich aus dem Lokal in unbekannte Richtung. Der 20-jährige Verletzte wurde mit einem Rettungswagen der Feuerwehr in eine Klinik gebracht. Seine Kopfplatzwunde wurde dort ambulant versorgt.

Während der Anzeigenaufnahme am Ort erschienen mehrere Männer, die nicht dem Quartett zugerechnet wurden, und führten gefährliche Gestände wie Messer und eine Machete bei sich. Diese Gegenstände wurden zur Gefahrenabwehr sichergestellt. Die Ermittlungen, unter anderem zu den Hintergründen der Auseinandersetzung, dauern an.