(David Berger) In einer Audienz für die Intendanten der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten in Deutschland hat Papst Franziskus die Arbeit von ARD und ZDF gewürdigt. Bei diesen Sendern gebe es noch Fakten statt Fake News, Objektivität statt Gerücht, Differenzierung statt oberflächlicher Schlagzeile.

Hätten sich Merkel, Anetta Kahane und George Soros zusammen einen Papst im Genlabor herstellen lassen, wäre Franziskus dabei rausgekommen. Vorgestern bezeichnete er nationale Grenzen als Erfindung des Teufels, gestern verglich er Donald Trump mit Adolf Hitler und heute lobt er den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland.

Kardinal Marx auch anwesend

Das katholische Nachrichtenportal kath.net schreibt: „Papst Franziskus hat heute (Donnerstag, 4. April 2019) die Arbeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gewürdigt. In einer Audienz für die Intendanten der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten in Deutschland und eine ökumenische Delegation unter Leitung von Kardinal Reinhard Marx und Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, hob der Papst hervor, dass dieses Treffen der

„Ausdruck des lebendigen Dialogs zwischen den Kirchen und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen in Deutschland“

sei.“

Heiligsprechung von Patrick Gensing und Anetta Kahane geplant

Und dann weiter: „Ich ermutige Sie in Ihrem Einsatz, dafür zu sorgen, dass es Fakten statt Fake News, Objektivität statt Gerücht, Differenzierung statt oberflächlicher Schlagzeile gibt.“

Morgen soll es – unbestätigten Gerüchten zufolge – dann die nächste Überraschung geben: Aus der Kongregation für die Heilig- und Seligsprechungen hört man, dass Franziskus in einem feierlichen Akt in den Räumen von „Radio Vatikan“ den ARD-Faktenfinder Patrick Gensing zur Ehre der Altäre erheben wird. Ein Insider des Vatikan: „Damit wird es seinen rechtsradikalen Kritikern unmöglich Gensing zu widerspechen. Was er als falsch bezeichnet ist dann per Dogma falsch. Und das ist auch gut so“.