Erzbischof Georg Gänswein: Der Zölibat hilft Priestern eine kraftvolle Persönlichkeit zu werden

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Msgr. Gänswein neben S.H. Papst Benedikt XVI. (c) https://vimeo.com/111222284 [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]

Erzbischof Dr. Georg Gänswein wurde am 16. März 2019 als Schirmherr des Priesterausbildungshilfe e.V. in Bonn Bad Godesberg eingeführt. Im Interview mit EWTN.TV sprach er aus diesem Anlass über die Berufung zum Priestersein und darüber, was für eine gute Priesterausbildung entscheidend ist. Mit Gänswein sprach Martin Rothweiler, Programmdirektor von EWTN.TV.

Gegen die Versuche das Wesen des Priesterberufs in der katholischen Kirche durch Verwässerung und Aufweichen attraktiver zu machen, setzt der Präfekt des Päpstlichen Hauses und Privatsekretär von Papst emeritus Benedikt, Msgr. Georg Gänswein, das klassische Priesterbild:

Er will den Beruf des Priesters zeigen, „wie er ist“– als attraktiv, als notwendig, als schön, als herausfordernd und nicht leicht.“ Aber ihm ist eine hohe Aufgabe aufgetragen, nämlich das Heilswerk Christi fortzusetzen. Das Priestertum ist wesensnotwendig für die Kirche und den Glauben. Der Zölibat sei vor diesem Hintergrund geradezu angemessen.

Dabei plädiert Gänswein für die vom Opus Dei in Rom geführte Päpstliche Universität Santa Croce. Dort würden die Priester in der geistigen und spirituellen Tradition der Kirche ausgebildet – mit einem hohen wissenschaftlichen Niveau, aber auch einer großen Menschlichkeit.

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