Ein Gastbeitrag von Daniel Schweizer

Dieser Beitrag soll keine Schiffsunglücke ins Lächerliche ziehen, sondern satirisch an einem untergehenden Narrenschiff verdeutlichen, wie Merkel Deutschland in den Untergang führen kann.

1986 warnte F. J. Strauss in einer mitreißenden Rede vor dem bunt geschmückten Narrenschiff Utopia, „in dem dann ein Grüner und zwei Rote die Rolle der Faschingskommandanten übernehmen würden“. Am Faschingsdienstag 2018 traf diese Warnung ein. Mit den Faschingskommandantinnen Claudia Roth, Jutta Ditfurt und Angela Merkel trat das Narrenschiff Utopia seine Jungfernfahrt in die Buntrepublik Absurdistan an. Eine lange Lebensdauer war diesem Schiff nicht vergönnt. Bereits am Aschermittwoch des Jahres 2019 endete die Utopia als Wrack auf dem Meeresgrund.

So hatten sich die Faschingskommandantinnen Claudia Roth, Jutta Ditfurt und Angela Merkel ihr heiß erträumtes Narrenschiff erfüllt: eine kunterbunte, gendergerechte Multikulti-Gesellschaft aus feiernden Narren trat die Jungfernfahrt nach Absurdistan an. Das islamische Patriarchat nahm einen besonderen Stellenwert ein: polygame Rollenverteilungen, jeder mit selbst gewähltem Geschlecht. Frau Imam und Herr Imamin standen für Beratung in Scharia-Angelegenheiten den Passagieren zur Verfügung. Ein*e Muezz*in rief vom Segelmast-Minarett herunter. Dragqueen Salafista Wurst sorgte mit Kopftuch und Salafisten-Bart für gendermultikulturelles Entertainment.

Doch schon bald nahm das Narrenschiff Utopia zunehmend die Rolle ein, die auch die Lifeline einnimmt. Es wurden Häfen nur noch angefahren, um die an Bord Aufgenommenen nach Europa einreisen zu lassen. Doch je mehr sich die Utopia mit Migranten aus dem islamischen Raum füllte, desto konfliktreicher wurde die Situation. Ihren Islam gegendert anzutreffen machte sie wütend. Auch gelangte die Unterbringung immer mehr an ihre Grenzen. Heißluft-Horst, der Sicherheitsbeauftragte des Schiffs, wandte sich an Angela Merkel und sagte ihr: „Angela, so langsam ist das Boot voll. Bevor wir mehr Passagiere aufnehmen, müssen wir erst wieder mehr in den Häfen absetzen.“ Sogleich fuhr ihn Jutta Ditfurt an: „Es reicht, dass Sie ihre AfD-Sprüche an Land machen. Aber hier auf unserem Narrenschiff hat Rechtspopulismus keinen Platz.“

Die Ruhigstellung des Heißluft-Horst

Darauf nahm ihn Angela Merkel zur Seite. „Horst, du kommst jetzt mal mit mir mit, ich habe etwas mit dir zu besprechen.“ Heißluft-Horst folgte Merkel auf Schritt und Tritt, bis sie sich im Aufenthaltsraum neben der Bordküche an einen Tisch setzten. Sie nahm einen Teller, schöpfte aus dem großen Suppentopf von ihrer selbst gemachten Kartoffelsuppe und stellte sie dem Horst an den Platz. „Ach Angela, du kochst so vorzüglich Kartoffelsuppe, die schmeckt so klasse.“ Heißluft-Horst aß genüsslich die Suppe und lobte seine Chefin. Darauf Angela Merkel: „So, dann genieß die gute Suppe, Horsti, und dann fahr herunter und behindere uns nicht bei unserer Arbeit!“ Daraufhin gingen beide wieder zur Tagesordnung über.

Abschied vom bunten Gender-Islam auf der Utopia

Doch je stärker viele muslimische Passagiere sich fühlten, umso fordernder wurden sie gegen die Vergenderung ihres Islams. Eines Tages, am Schmutzigen Donnerstag des Jahres 2019, forderten sie die Steinigung der vier Personen, die an vorderster Front auf der Utopia für den Gender-Islam standen: Frau Imam, Herr Imamin, Muezz*in und die Dragqueen Salafista Wurst.

Die Crew des Narrenschiffs wusste nicht, wie sie die Gender*innen noch schützen konnte. Sie holten sich biologische Beratung von Anton Hofreiter, wo auf viele Delfine zu treffen wäre. Dorthin nahm das Schiff seinen Kurs auf, und Frau Imam, Herr Imamin, Muezz*in und Salafista Wurst sprangen in einer Nacht- und Nebelaktion über Bord. So entgingen sie ihrer Steinigung in der guten Hoffnung, nun von Delfinen gerettet zu werden.

Schariakonforme Kleiderordnung für Frauen

Ab Freitag übernahm dann ein salafistischer Imam das Scharia-Kommando auf der Utopia. Er ging davon aus, dass die von ihm gehassten Gender-Islam-Protagonisten im Meer ertrunken waren. Seine vier größten Hass-Objekte losgeworden zu sein genügte ihm noch nicht. Er ordnete von nun an eine strikte bipolare Geschlechterordnung an Bord an: Ein – biologischer – Mann durfte so viele – biologische – Frauen heiraten wie er wollte. Anderer Verkehr als ehelicher Verkehr zwischen einem Mann und beliebig vielen Frauen stand fortan unter Strafe. Der Swimmingpool an Deck durfte fortan nur noch von Männern benutzt werden. Für Frauen forderte er nun an, mindestens bis unters Knie und bis unter den Ellbogen bedeckt zu sein.

Die Scharia-Polizei durchsuchte die Kleiderschränke aller Passagierinnen, um Bikinis und Miniröcke  zu beschlagnahmen. Und nicht nur die Passagierinnen waren betroffen, sondern auch die drei Faschingskommandantinnen Claudia Roth, Jutta Ditfurt und Angela Merkel. All diese Kleidungsstücke wurden zerstückelt und für Textil-Recycling-Zwecke zurecht gemacht. Und zwar wurden sie gebraucht aufgrund der seit längerer Zeit steigenden Nachfrage an Kopftüchern.

Zwar waren die wenigsten Frauen zum Islam konvertiert, aber nur mit Kopftuch konnten sie sich noch angstfrei an Bord bewegen. Zum Schluss bewegten sich nur noch drei Frauen an Bord ohne Kopftuch, dank ihrer gehobenen Position: Claudia Roth, Jutta Ditfurt und Angela Merkel.

Narrenschiff im prekären Sicherheitszustand

uch das Schiff selbst befand sich in bedenklichem Zustand. Der Segelmast war sehr instabil. Und jedes Mal, wenn ihn der neue Muezzin als Minarett nutzte und hochkletterte, bog er sich gewaltig. Die dadurch erzeugten Spannungen sorgten für immer mehr Risse im ohnehin überladenen Schiffsrumpf. Das Schiff befand sich durch die Überladung in ständigem Tiefgang und ständigem Schaukeln.

Aufgrund dieser Mängel ordnete der Sicherheitsbeauftragte Heißluft-Horst nun an, dass nur noch eine Person auf den Segelmast steigen darf. Immer mehr Passagiere wurden seekrank und lehnten ständig am Geländer, um sich zu übergeben. Die Kapitäninnen und die Chefstewardess mussten ständig darauf achten, dass auf beiden Seiten des Bordrandes gleich viele Personen lagerten. Sonst wäre das Schiff noch mehr aus dem Gleichgewicht geraten. So fand in großer Masse Merkels beliebte Kartoffelsuppe mit Magensäure vermengt ihren Weg ins Meer.

Der Bruch des Segelmastes

Und am Aschermittwoch geschah es dann. Die Kapitäninnen Claudia Roth und Jutta Ditfurt sahen sich aufgrund der Überladung des Schiffs veranlasst, am Segel etwas zu verstellen, um so das Schiff wieder besser in Fahrt zu bringen. Sie forderten eine dritte Person – eine männliche Verstärkung – an, um gemeinsam das Segel passend einzustellen. Der von Chefstewardess Merkel engagierte Chefkoch Peter Altmaier erklärte sich dazu bereit.

Als sie gerade hochklettern wollten, kam Heißluft-Horst dazwischen: „Hoabts ihr nix verstanden. I hoab bereits angeordnet, dass nur noch eine Person hoch klettern darf. Schon zwoa Personen soan zu viel. Und ihr wollts allen Ernstes zu dritt da hochklettern. Stopp!“. Darauf Claudia Roth: „Ach Herr Seehofer, in Berlin sind Sie als Teil der Regierung der Chef, und ich Oppositionspolitikerin und Ihnen untergeordnet. Aber hier an Bord bin ich die Chefin, und Sie haben mir da überhaupt nichts zu befehlen.“ „Noan, Frau Roth, i bin hier der Sicherheitsbeauftragte, i muoss das entscheiden.“ Daraufhin kam Angela Merkel dazu. „Horst, komm mit, und es klettert niemand hier hoch, bevor wir wieder von der Besprechung kommen.“

Erneut gingen Angela und Horst in den Aufenthaltsraum neben der Bordküche. Wieder schöpfte sie ihm einen Teller voll Kartoffelsuppe. „Ach Angela, wir streiten uns oft, und ich mache es dir nicht leicht mit meinem Gebrüll, deine Politik zwingt mich immer wieder, laut zu brüllen. Aber deine Kartoffelsuppe, die schmeckt  vorzüglich.“ „Dann ist ja alles gut, Horsti.“ Gemeinsam gingen sie wieder hinaus zum Segelmast. Heißluft-Horst gab grünes Licht an Claudia Roth, Jutta Ditfurt und Peter Altmaier, um hoch zu klettern. Doch kaum waren die drei hoch gestiegen, begann sich der Segelmast gewaltig zu biegen. Die Spannung zog einen großen Riss in beide Seiten des Schiffsrumpfes. Und dann! ZACK! Der Segelmast brach ab, das gesamte Segel landete mitsamt den zwei Damen und Herrn Altmaier im Meer. Mit Rettungsringen wurden die drei wieder an Bord gezogen, das Segel wurde bald von der Meeresströmung fortgenommen. Die Fahrtrichtung des Schiffs war nun nicht mehr lenkbar.

Der Untergang der Utopia

Das Narrenschiff schaukelte in den Wellen. Wasser drang aufgrund der großen Risse im Rumpf ein. Panik brach aus unter den Passagieren. Aufgrund des eindringenden Wassers wurde das ohnehin überladene Schiff noch schwerer. Die vorhandenen auslaufenden Rettungsboote und Schwimmwesten reichten nur für jeden 10. der an Bord anwesenden Passagiere. Das Ende für alle an Bord Anwesenden wäre nahe gewesen, wenn da nicht ein riesiges Kreuzfahrtschiff gerade in der Nähe gewesen wäre.

Eines der verfügbaren Rettungsboote schnappten sich sofort Angela Merkel und Peter Altmaier. Sie setzten sich hinein, und Heißluft-Horst wollte sich auch noch mit hineinsetzen. Aber Angela wies ihn ab: „Hier muss noch mein Suppentopf Platz haben, meine Kartoffelsuppe überlasse ich nicht dem Meer. Du bist hier der Sicherheitsbeauftragte, du musst dafür sorgen, dass die Evakuierung ordentlich abläuft. Ich muss mich jetzt davon machen, denn mich braucht man in Berlin an erster Stelle – für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben.“

Und so ruderten Angela Merkel und Peter Altmaier in die Richtung, wo sich das große Passagierschiff bewegte. Auf der in Seenot geratenen  bestimmte nun das Faustrecht, wer an eines der kleinen Rettungsboote gelangte. Auch Jutta Ditfurt und Claudia Roth hatten die Situation nicht unter Kontrolle und auch keine Chance, ein Rettungsboot zu ergattern. Dies gelang nur den stärksten an Bord, vorwiegend arabischen Männern. Den einzigen Ausweg sahen die beiden Kapitäninnen nur noch darin, sich die Situation mit einer Flasche Wein schön zu trinken.

Das große Passagierschiff näherte sich und fuhr eine große Anzahl von Rettungsbooten aus, um die Crew und die Passagiere der Utopia aus dem Meer zu retten. Bei der Mannschaft des rettenden Schiffs handelte es sich um Politiker und Mitglieder der AfD. Sie musste ihre Parteiveranstaltungen mittlerweile auf Schiffe auslagern, weil ihnen an Land linksradikale Randalierer zu gefährlich geworden waren. Für Claudia Roth war es besonders peinlich, von ihrer größten politischen Herausfordererin Alice Weidel aus dem Wasser ins Rettungsboot gezogen zu werden. Während der ganzen Fahrt auf dem Rettungsboot zum großen Schiff heulte sie: „Warum muss mich ausgerechnet diese Rechtspopulistin retten?“

Angetrunken sagte Roth zu Alice Weidel: „Aber ich vergesse Ihnen trotzdem nicht, dass Sie im Bundestag die Formulierung „alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse“ gebraucht haben und Sie Herr Schäuble dafür zur Ordnung rief, weil Sie damit alle Männer diskriminieren, die ein Messer tragen.“ Dank der umsichtigen Rettungsaktion der AfD-Leute konnte die Crew der Utopia mit allen Passagieren gerettet werden. Das Narrenschiff Utopia sank schließlich auf den Meeresgrund. Angela Merkel sagte, nachdem sie gerettet war: „Das Narrenschiff Utopia landete zwar auf dem Meeresboden als Wrack. Aber ich ende zum Glück nicht als Wrack, weil ich selbst für 2021 das Ende meiner Kanzlerschaft bestimmt habe.“

Die Schiffbrüchigen der Utopia wurden allesamt gemäß Seerecht in den nächsten sicheren Hafen gebracht. Von dort aus durfte jeder die Heimreise antreten – nicht in das Zuhause seiner Wahl, sondern dorthin, wo er seine Reise vor dem Betreten der Utopia begonnen hatte. Die Crew der Utopia wurde wegen schwerwiegender grober Fahrlässigkeit vor Gericht gestellt.

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