Fürstenwalder Schwimmbad: Verschwieg die Polizei die sexuelle Belästigung zweier Mädchen (12,13)?

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Symbolfoto (c) Pixabay CC0

Laut einem Pressebericht sind im Fürstenwalder Schwimmbad zwei deutsche Mädchen – 12 und 13 Jahre alt – zuerst von einer Gruppe junger Ausländer an der Rutsche bedroht und befummelt worden. Die beiden Mädchen hätten sich dann in den Außenbereich gerettet und seien dort von der Gruppe erneut sexuell belästigt worden.

Schlussendlich flüchteten sie in die Umkleidekabine und riefen die Polizei. Die holte die Mädchen aus dem Bad ab und brachte sie zur Anzeigenaufnahme auf die Wache.

Im Pressebericht der MOZ heißt es: „Mathias Hellmann, der stellvertretende Betriebsleiter des Schwapps, bestätigte, dass es „einen Vorfall“ gegeben habe, wollte sich aber mit Verweis auf das „offene strafrechtliche Verfahren“, nicht dazu äußern. Im Fürstenwalder Spaßbad dürfen sich Kinder ab einem Alter von sieben Jahren ohne Begleitung einer erwachsenen Aufsichtsperson aufhalten und alle Rutschen benutzen.

Bereits kurz nach dem Vorfall wurde Anzeige bei der Polizei erstattet

Die beiden Mädchen seien am Freitag von der Mutter der Zwölfjährigen nach Fürstenwalde gefahren worden, sagte der Vater. Er habe sie dann nach dem Baden wieder abholen wollen. Nach einem Anruf seiner Tochter sei er aber gleich zum Polizeirevier gefahren, wo die Kinder sich zur Anzeigenaufnahme und Befragung befanden.“

In einer Pressemitteilung sprach die AfD gestern Nachmittag davon, dass die Polizei die Übergriffe bisher verschwiegen hat. Offensichtlich hat die Polizei den Vorfall erst auf Anfrage der Lokalpresse bestätigt.

Versuchte die Polizei, die Übergriffe gegenüber der Öffentlichkeit geheim zu halten?

Dazu erklärt die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende, Birgit Bessin: „Ich weiß nicht, was mich mehr schockiert: Dass es schon wieder sexuelle Übergriffe von einer ganzen Gruppe junger, vermutlich sogenannter ‚Flüchtlinge‘ auf kleine deutsche Mädchen gegeben hat oder dass die Polizei versucht hat, die Übergriffe gegenüber der Öffentlichkeit geheim zu halten. Die Erklärung der Polizeisprecherin, man hätte die Presse nicht informiert, um die Opfer zu schützen, ist mehr als fadenscheinig.

Da die Identität der Opfer nie veröffentlicht worden wäre, kann es hier nur darum gegangen sein, einen weiteren Fall von ‚Flüchtlings‘-Kriminalität zu verschweigen. Wäre der Vater der Mädchen nicht an die Öffentlichkeit gegangen, hätte davon nie jemand erfahren. Und wir müssen uns fragen: Wie oft verschweigt uns die Polizei solche Übergriffe? Warum wird die Öffentlichkeit bewusst getäuscht und über relevante Kriminalitätsentwicklungen nicht informiert?

Jetzt müssen alle Fakten auf den Tisch!

Die AfD-Fraktion wird hierzu die Landesregierung befragen. Ich empfehle der Polizei allerdings hier sofort nachzusteuern und alle Fakten dieses Falls auf den Tisch zu legen: Und sollten sich die Vorwürfe bestätigen und die mutmaßlichen Täter tatsächlich vermeintlich „Schutzsuchende“ sein, fordere ich schnelle Bestrafung mit aller Härte des Gesetzes und eine sofortige Abschiebung. Wer unsere Töchter befummelt, hat jeden Schutz verspielt!“

Update: Nicht Belästigung, sondern Missbrauch

Inzwischen hat uns ein Leser darauf aufmerksam gemacht, dass es bei Kindern unter 14 Jahren keine sexuelle Belästigung gibt, sondern es sich hier bei solchen Taten immer um sexuellen Missbrauch handelt.

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