Wie freie-presse.net in einem Artikel aufgedeckt hat, sponserte das Wirtschaftsministerium Bayerns im Jahr 2014 die Veranstaltung zur Preisverleihung an Claas Relotius. Der damals von CNN zum „journalist of the year“ SPIEGEL-Redakteur verließ Ende Dezember letzten Jahres das vermeintliche Nachrichtenmagazin.

Ihm war eine jahrelange Fälscherkarriere nachgewiesen worden. Alle hatten beim Jubel für den vermeintlichen Star-Kolumnisten mitgemacht, auch Ilse Aigner (CSU). Die damalige stellvertretende Ministerpräsidentin sprach auf der Veranstaltung das Grußwort der bayerischen Staatsregierung.

Was sie genau gesagt hat, wird der Öffentlichkeit möglicherweise unbekannt bleiben. Das Manuskript existiere nicht mehr, wurde dem freie-presse.net-Redakteur Christian Jung durch Wirtschaftsministerium und Staatskanzlei erklärt.  

Landeszentrale für Politische Bildung soll offene Fragen klären

Freie-Presse.net fordert daher: „Möglicherweise wäre es angesichts der vielen offenen Fragen eine lohnenswerte Aufgabe für die Landeszentrale für politische Bildung, die von Botschafter Grenell geforderte Untersuchung des Relotius Skandals vorzunehmen.

Dabei könnte sie nicht nur eine Definition für „Hassbotschaft“ entwickeln, sondern auch der Frage nachgehen, ob das Unterstellen von Rassismus nicht ebenfalls eine Hassbotschaft sein könnte.“

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