Zwei Wochen lang haben jouwatch, PI-NewsJürgen Fritz BlogPhilosophia Perennis und Die Unbestechlichen Vorschläge gesammelt. Über 350 Vorschläge kamen von unseren Lesern zusammen. Unsere prominente Jury hat nun die Finalisten ausgewählt, über die Sie jetzt abstimmen dürfen!

Das alte „Unwort des Jahres“, verliehen vom  Sprachinsitut der TU Dortmund, hat sich zunehmend disqualifiziert, da es völlig am Bürger und am Zeitgeist vorbei prägende Begriffe wie „Gutmensch“ zum Unwort erklärte. Das Unwort des Jahres 2014 war z.B. „Lügenpresse“ , ein Begriff der durch den Relotius-Skandal und die Redaktionssysteme, die ihn erst möglich gemacht haben, wohl als vollständig rehabilitiert gelten muss. Auf eine Richtigstellung der Unwort-Jury werden wir vermutlich vergebens warten.

Deshalb suchen die freien Medien jetzt nach dem wirklichen Unwort das Jahres, und Sie, unsere Leser, entscheiden darüber, nicht irgendwelche abgehobenen, elitären, selbsternannten Sprachexperten.

Dieses Jahr gibt es wohl einen eindeutigen Favoriten, ausgehend von den infamen Anschuldigungen der Bundeskanzlerin gegen die Bürger von Chemnitz Ende August. Die genaue Ausformulierung sorgt allerdings noch für Diskussionen: „Hetzjagd“, „Hetzjagden“, „Zusammenrottungen“ bzw. „Hetzjagden und Zusammenrottungen“ führen sowohl bei den Lesern wie bei der Jury.

Es gibt aber noch andere ebenso haarsträubend gutmenschelnde Begriffe, über die Sie jetzt bis zum 13.1. abstimmen dürfen:

Die Finalisten für das Alternative Unwort des Jahres 2018:

Beziehungstat
Einzelfall
Fake News
Fischfilet
Haltungsjournalismus
Kultursensibel
Hase, du bleibst hier
Hetzjagd
Hetzjagden
Hetzjagden und Zusammenrottungen
Klimaflüchtling
Kultursensibel
Migrationspakt
rechtlich nicht verbindlich
Schutzsuchende
Seenotrettung
Zusammenrottungen

Bitte schreiben Sie ihre Wahl bis 13.1. in die KOMMENTARE AUF DER SEITE VON JOUWATCH und gewinnen vielleicht ein Exemplar von  „Wir sind noch mehr – Deutschland in Aufruhr, dem Sammelband der Freien Medien.

BITTE HIER WÄHLEN