(Ohne Umschweife) München ist links, München ist grün und das ist nicht neu. Dass München von Politik über Medien bis hin zu Seilschaften von Gastronomen zutiefst antidemokratisch ist, dürfte so manchem Menschen sehr wohl neu sein.

Aktueller Hammer: Der Artikel der Münchner Abendzeitung, der sich viel eher wie ein Erpresserbrief liest. Adressat: Der bekannte Wirt vom Pschorr, Jürgen Lochbihler. Wie konnte er es wagen, einer demokratisch gewählten Partei Obdach für einen politischen Diskussionsabend zu gewähren? Und nun achten Sie bitte auf die Wortwahl im Artikel:

„Es ist ein ungeschriebenes Gastro-Gesetz, an das sich alle halten. Fast alle. Die Münchner Innenstadt-Wirte haben sich vor längerer Zeit intern darauf verständigt, keine AfD-Veranstaltungen in ihren Wirtshäusern und Restaurants stattfinden zu lassen. Natürlich gibt es immer wieder Anfragen der rechtspopulistischen Partei, in einem bekannten Lokal in bester Lage für ihre Ansichten zu trommeln und ihr Image aufzupolieren. Doch die Innenstadt-Wirte schieben der AfD stets einen Riegel vor. Bis auf Jürgen Lochbihler, Wirt vom Pschorr am Viktualienmarkt. (…)

Nachdem die AZ in der Weihnachtsausgabe darüber berichtet hatte, meldeten sich Wirte-Kollegen, die ganz klar dagegen polterten: „Wie kann es sich der Lochbihler rausnehmen, der AfD die Türen zu öffnen? (…)

Pikant: Lochbihler zählt zu den Favoriten, falls heuer ein Posten als Wiesn-Wirt frei wird. (…) In dem ganzen Vor-Wiesn-Beben spielt jetzt also der potenzielle Wiesn-Neuzugang Jürgen Lochbihler mit seinem guten Ruf. (…) Hat er die Brauerei vorab informiert, dass die AfD im Pschorr (das Lokal heißt nicht Lochbihler) auftreten wird?

(…) Auch wenn erst nach Vertragsabschluss herauskommt, dass ein gebuchter Raum in Wahrheit für eine AfD-Veranstaltung gedacht ist, kann der Wirt den Einlass verwehren, ohne mit Folgen rechnen zu müssen. (…)“

Na, liebe Leserinnen und Leser? Wie hört sich das an? Meines Erachtens mindestens nach einem Schwall offener Drohungen. Man kann sich aber auch durchaus erpresst fühlen, um seine Existenz bedroht. Und wenn man sich die Kommentarspalten unter der Facebook-Version des Artikels ansieht, dann fällt Folgendes auf:

Sowohl aus den Reihen der Antifa als auch aus den Reihen dubios agierender, linker Organisationen, wie zum Beispiel „Ichbinhier“, wird (konzertiert) zum Boykott des „Pschorr“ aufgerufen.

Zur Erinnerung: „Ichbinhier“, offiziell eine Facebook-Gruppe, die sich angeblich für Online-Debattenkultur einsetzt, fällt immer wieder durch Relativierungen von Morden, Vergewaltigungen und Terroranschlägen auf, wenn diese von Migranten begangen werden.

Dass diese Gruppen ausgezeichnet finanziell (durch Mittel im Kampf gegen rechts) ausgestattet sind, muss ich wahrscheinlich nicht erwähnen? Genau das ist das Klima, das zur gesellschaftlichen Spaltung führt. Im schlimmsten Fall aber auch zu linken Terroranschlägen, wie erst gestern geschehen, als vor einem AfD-Büro eine Bombe detonierte. Seid stolz auf euch, ihr Möchtegern-Journalisten …