(David Berger) Sie haben es wieder großflächig getan: Von Papst Franziskus bis hin zu Kardinal Marx. Die Botschaft des Weihnachtsmysteriums schamlos missbraucht, um zu zeigen, wie obrigkeitshörig und angepasst sie an das System Merkel sind.

Das ist sogar dem ZDF aufgefallen, das gestern twitterte: „Beide großen Kirchen wenden sich zu Weihnachten gegen den Rechtspopulismus und den Missbrauch religiöser Botschaften. Evangelische und katholische Bischöfe riefen zu mehr Menschlichkeit und Miteinander auf.“

Wie solch ein Missbrauch religiöser Botschaften aussieht, hatte der Münchener Kardinal Marx bereits am Sonntag in einem Interview mit der „Bild“ eindringlich vorgeführt:

„Wir tragen auch für diejenigen Verantwortung, die etwa keinen Asylanspruch haben und deswegen zurückgehen müssen …  Zu meinen, wir setzen jemanden einfach ins Flugzeug, und dann ist alles wieder wie es war, ist zu einfach gedacht.“  säuselte er im Merkel-Stil.

Für Kritik an Marx und Merkel ist die Polizei zuständig

Dabei äußerte er vor allem seine Sorge angesichts der vergewaltigten Asylbeweberinnen, die man doch nicht einfach abschieben könne …

Als er auf die Kritik an seiner Gleichschaltungstaktik mit dem „System“ angesprochen wurde, wusste seine Eminenz nichts weiter zu antworten, als: Er erhalte von „allen möglichen Seiten“ oft Hassbriefe. „Manchmal gibt es auch Drohungen.“ Dafür sei die Polizei zuständig.

Jeder fragt sich nun: was unterscheidet die Äußerungen von Marx von denen Merkels? Wo ist der Mehrwert der Stimme der Bischöfe, der ihnen auf dem Markt der Meinungen überhaupt ein Existenzrecht gewährt?

Der Papst wird zum linksgrünen Sozialarbeiter

Dass der Papst auch einen auf Merkel und Marx machen kann, hat der un erneut in der Christmette wieder deutlich bewiesen: Im Stil des Religionsunterrichts oder eines Spendensammel-Kalenders von Adveniat & Co aus den 80ern und nur wenige Meter von der Vatikanbank entfernt, der er u.a. vermutlich seine Wahl zum Papst zu verdanken hat, schimpfte er über die um sich greifende Gier und Maßlosigkeit des Kapitalismus.

Die Ungleichheiten zwischen den Menschen sei unerträglich. Deshalb sei die Botschaft von Weihnachten: „Nicht verschlingen und hamstern, sondern teilen und geben.“

Auch hier fragt man sich: was unterscheidet die Botschaften dieses Papstes von denen der Bessermenschen-Mafia angefangen von George Soros über Merkel bis hin zu den Scharen an linksgrünen Sozialarbeitern, die uns die Welt erklären wollen?

Gleichschaltung der deutschen Franziskus-Kirche

Sieht man einmal dem prächtigen Ambiente des Petersdoms ab, das so gar nicht zu Bergoglio passt, muss man auch hier wieder eingestehen: Nichts!

Die Predigten dieses Weihnachtsfest zeigen: mit etwas Verspätung hat die große Gleichschaltung auch die Institution der katholischen Kirche erreicht. Mit dem über 2000 Jahre diese Institution bestimmenden Katholizismus hat das allerdings alles nichts mehr zu tun.

Und damit es nicht ganz so traurig endet: