„Der Markt hat versagt, wir brauchen mehr Staat!“ – das behaupten seit dem Ausbruch der Finanzkrise vor zehn Jahren Politik, Medien und  Intellektuelle. Rainer Zitelmann vertritt in seinem neuen Buch die Gegenthese: Mehr Kapitalismus tut den Menschen gut.

In seinem Buch „Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung“ zeigt Zitelmann: In Ländern, in denen der Staat seinen Einfluss beschränkt und die Menschen dem Markt mehr vertrauen, steigt der Wohlstand und geht die Armut zurück. Belege für diese These finden sich in Europa, Amerika und Asien.

Der Kapitalismus hat gewaltige Probleme gelöst – und dies immer wieder in der Geschichte der Menschheit. Die größte Gefahr für unseren Wohlstand ist, dass diese Erfahrungen in Vergessenheit geraten. Zunehmend werden Reiche (Manager, Unternehmer, Banker, Finanz- und Immobilieninvestoren) als Sündenböcke für Fehlentwicklungen dargestellt, die in Wahrheit ihre Ursache nicht in „zu viel“, sondern zu wenig Kapitalismus haben.

Zu diesem Themenkomplex wird am 22. November der Historiker, Unternehmer und Immobilienexperte Dr. phil. Dr. rer. pol. Rainer Zitelmann beim „Forum Mittelstand“ in Berlin sprechen (um 20 Uhr, Einlass ab 19 h, im Paulaner im Spreebogen, Alt-Moabit 98)

Das Forum Mittelstand versteht sich als überparteilich, proatlantisch und bürgerlich-ordnungspolitisch verortet. Es bekennt sich explizit zur westlichen Wertegemeinschaft und den Ideen der Freiburger Schule. In regelmäßigen Abständen finden Veranstaltungen zur kritischen Begleitung der Tagespolitik und der politischen Gesamtsituation statt.

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