(David Berger) Der geniale Gerald Grosz hat wieder zugeschlagen und das „Pater noster“ für das immer mehr pseudoreligiöse Formen annehmende System Merkel umgeschrieben.

Heute ist Sonntag. Da bringt das Feuilleton hin und wieder auf religiöse Themen, die nicht tagesaktuell sind. PP, das mentalitätsmäßig stark im Katholizismus verwurzelt ist, natürlich auch.

Nun befinden wir uns derzeit in der Lage, dass für viele die christlichen Glaubens-Institutionen durch ihre freiwillige Gleichschaltung in Deutschland versagt und ausgedient haben, auf der anderen Seite aber der Islam noch nicht ihre Stelle eingenommen hat. Also heißt es Zwischenschritte zu finden. Sozusagen eine Übergangsreligion.

Das System Merkel als Übergangsreligion vom Christentum zum Islam

Diese Brückenreligion hat ihre eigenen Teufelsaustreibungen und Abschwörungen („Ich bin nicht in der AfD und mit Pegida habe ich nichts zu tun“), ihr Glaubensbekenntnis (zu offenen Grenzen, Flüchtlingszustrom, dem edlen Wilden usw.), ihre nicht immer ganz freiwilligen Märtyrer (etwa Maria Ladenburger aus Freiburg oder Muslime, die „islamophob“ beleidigt werden) und andere Heilige („Syrer finden 5000 Euro und geben sie bei Polizei ab“), ihre Ritualsprache (die Sprachpolizei legt fest, wie wir Schwarze, Immigranten etc. zu nennen haben) und Ritualmusik (von Feine Sahne Fischfilet bis zu Celo & Abdi) – eine Liste, die sich immer weiter fortführen lassen könnte…

Da hat nur noch das wichtigste Gebet gefehlt. Gerald Grosz (wo er hinformuliert, wächst kein Merkelgras mehr) hat es kreiert:

Merkel unser in Berlin,

verachtet wird Deine Politik.

Deine Goldjungen kommen, die Unterwanderung geschehe, wie in Deutschland so in Europa.

Unseren täglichen Einzelfall gib uns heute.

Und vergib uns unsere Kritik, wie auch wir vergeben unsern Vergewaltigern.

Und führe uns nicht mehr in die Zukunft, sondern erlöse uns von Deinen Bösen.

Denn dein ist die Raute, die Heuchelei und der Wahnsinn – in Ewigkeit. Amen