(David Berger) Der Skandal um die heutige Pressekonferenz von Merkel und Erdogan weitet sich aus: Vor dem Einlass soll es von Sicherheitsleuten der Bundespressekonferenz eine Art Gesinnungskontrolle mit detaillierten Fragen gegeben haben, bevor Journalisten eingelassen wurden.

Während der Schock über die Abführung eines Erdogan-kritischen Journalisten aus der Merkel-Pressekonferenz noch tief sitzt, werden neue Details bekannt, die zeigen, wie stark inzwischen die Pressefreiheit in Deutschland eingeschränkt ist.

So soll es vor dem Einlass von Journalisten in den Saal der Bundespressekonferenz eine Art sonst nicht üblicher Gesinnungskontrolle gegeben haben. Ein AFP-Reporter soll von Kontrolleuren des Bundespresseamts nicht nur danach befragt worden sein, ob er generell Fragen zu stellen beabsichtige. Sondern auch, welche Meinung er zu Erdogan und Merkel habe.

„Wollen Sie Fragen zu den in der Türkei inhaftierten Journalisten stellen?“

Der Soester Anzeiger berichtet weiter: „Konkret schob der Sicherheitsmitarbeiter dann nach, ob der Journalist etwa auch eine Frage zu den Berichten stellen wolle, wonach „in der Türkei alle Journalisten im Gefängnis sitzen“. Des weiteren wollte er von dem Berichterstatter wissen, ob dieser schon einmal in der Türkei war und ob er es dort wirklich „so schlimm“ fand, „wie in den Medien immer berichtet wird“?!

Das Bundespresseamt, das über den Vorfall von verschiedenen Nachrichtenagenturen über den Vorfall informiert wurde, äußert sich bislang nicht zu dem Vorfall. Auch die Reaktion Seiberts ging lediglich auf einen der beiden Skandal ein – und zwar wie von ihm gekannt:

Mit den heutigen Vorfällen ist eine weitere Etappe bei der Einschränkung von Demonstrations-, Meinungs-, Rede- und Pressefreiheit im System Merkel erreicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Mainstreammedien, zumal der mit dem System Merkel komplett gleichgeschaltete Staatsfunk, diesen Skandal näher untersuchen und öffentlich machen, ist dabei sehr gering.

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