(David Berger) Alles, was die edelsten Vertreter der SPD so an intellektuellen Spitzenleistungen aufzubringen vermögen, wollten sie heute in der Auseinandersetzung mit der AfD zeigen.

Zunächst Martin Schulz, der seinen Kollegen Alexander Gauland auf einen Misthaufen werfen wollte und dann endlich mal wieder Applaus von den Genossen bekam, ohne vorher innig darum betteln zu müssen.

Und dann der Hamburger SPD-Politiker Johannes Kahrs, der nicht wegen seiner jungen Praktikanten oder seines freizügigen Twitter-Accounts, sondern für seine Unflätigkeiten bereits schon einmal juristische Schwierigkeiten bekam.

„Ich krieg’ dich, du Schlampe“

Wikipedia weiß über Kahrs zu berichten: „1992 stand Kahrs seiner innerparteilichen Konkurrentin Silke Dose (Mitglied im Hamburger Juso-Vorstand) vor Gericht gegenüber. Dose hatte Anzeige erstattet, weil sie durch anonyme nächtliche Telefonanrufe belästigt worden sei. Bei diesen Telefonaten hatte ihren Angaben zufolge ein Anrufer teils aufgelegt, teils längere Zeit geschwiegen und teils gedroht („Ich krieg’ dich, du Schlampe“). Bei einer danach beantragten Fangschaltung wurden zwei nächtliche Anrufe von Kahrs registriert. Kahrs gab an, Dose nur diese beiden Male angerufen zu haben, die angebliche Drohung stamme daher nicht von ihm. Wegen der bevorstehenden „Juso-Wahl in Hamm“ habe er „ein Interesse“ gehabt, Doses „tatsächlichen Wohnort“ zu erfahren. Das Strafverfahren gegen Kahrs, in dem ihn Ole von Beust vertrat, endete mit einem Vergleich, in dem Kahrs um Entschuldigung bat, die Gerichtskosten übernahm und 800 DM zahlte.“

Dass „Schlampe“ eine der Lieblingsbeleidigungen des offen schwul lebenden Politikers ist, legt auch ein jüngerer Focus-Artikel nahe, nach der er eine blonde Schülerin als „Schlampe“bezeichnet haben soll. Ja, die Konkurrenz wird halt immer härter, wenn man mit entsprechender Physiognomie auf der Jagd nach Jungmännern ist…

Hass macht hässlich

Diesmal war es keine innerpolitische Konkurrenz, die auf genossenhafte Weise beschimpft wurde, sondern die AfD. Die „Welt“ meldet: „Die Abgeordneten der AfD bezeichnet der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs als „Rechtsradikale“. Außerdem ruft er ihnen zu: „Hass macht hässlich.“ Die Fraktion verlässt daraufhin geschlossen den Plenarsaal.“

Als jemand, der Herrn Kahrs – damals war ich noch Chefredakteur des Magazins „Männer“ – mehrmals persönlich begegnet bin, kann ich nur sagen: Kahrs hat recht. Und er muss es wissen. Zwar nicht im Hinblick auf die AfD, sondern … Na, schauen Sie einfach die Fotos und Videos von ihm an (und da sieht man den Rest des Körpers gar nicht).

Und bitte kommen Sie jetzt nicht mit Ralf Stegner – gegen sein sympathisches Gesicht kommt eh keiner wirklich an!

Vergleichen Sie lieber die öffentlich zugänglichen Fotos von Herrn Kahrs (SPD) mit den Fotos von Ralf Nolte von der AfD. Zum Beispiel hier (c) Link zu „Deutscher Bundestag“):

Ach so, der wurde jüngst zu Deutschlands attraktivstem Politiker gewählt… Nein, nicht Kahrs, Nolte. Aber was würde Kahrs jetzt nur dazu einfallen? „Schlampe halt“ vermutlich.

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