Ein Gastbeitrag von Dr. Viktor Heese

Vor einigen Tagen jubelten die Medien: Jeder vierte Deutsche habe einen Migrationshintergrund. Sollen diejenigen, die hier schon „etwas länger leben“ – vor allem die Steuerzahler – darauf stolz oder eher beunruhigt sein?

Deutschland 2017: BOMs (Bürger ohne Migrationshintergrund) sterben aus, BMMs (neue Bürger mit Migrationshintergrund) fluten das Land

Im Dschungel der Migrationsgraphiken und – statistiken ist es wichtig den Überblick zu behalten. Es gibt hier so manche Suggestivfallen, die täuschen sollen. So sind von den 19,3 Mio. BMMs – der Leser möge die Abkürzung des sperrigen Originals Bürger mit Migrationshintergrund verzeihen – etwa die Hälfte Deutsche (9,8 Mio.) und die Rest Ausländer (9,4 Mio.). Die Zahl 9,8 Mio. setzt sich weiter etwa hälftig aus deutschen Aussiedlern („Bio-Deutsche“) und eingebürgerten Ausländern („Pass-Deutsche“) zusammen. Es wird jeweils bis drei Generationen zurückgerechnet.

Heute steht in der amtlichen Statistik das Herkunftsland und nicht die nationale Herkunft im Mittelpunkt. Das verzerrt die Statistiken gewaltig. So sind 99% der 1,237 Mio. BMMs aus Kasachstan Nachfahren der von Stalin deportierten Russlanddeutschen. In Falle Polens als Herkunftsland liegt der Aussiedler-Anteil bei 60%. Die hier im Lande lebenden „Bio-Polen“ (sie betrachten Deutschland nicht mehr als das Eldorado!) sind verwaltungsstatistisch Ausländer. So wie die meisten Syrer oder die 280.000 Österreicher.

Zahl der „echten Deutschen“ nahm um 1,7 Mio. Personen ab, die der Migranten um 4,0 Mio. zu

Eine weitere Graphik ist viel aufschlussreicher. Während der Anteil der „echten Deutschen“ (BOMs) – so haben die Spätaussiedler der 70er Jahre ihre hiesigen Gastgeber getauft – prozentuell und absolut zurückgeht, steigt entsprechend der Anteil der BMMs. Zwischen 2012 und 2017 waren es 4,4% oder absolut gesehen 5,7 Mio. Personen. Die Zahl der „echten Deutschen“ nahm in diesem Zeitraum um 1,7 Mio. Personen ab, die der Migranten um 4,0 Mio. zu. Grob gerechnet beträgt heute das Verhältnis deutsche – nicht deutsche Bevölkerung (kein rassistischer Ansatz!) 4:1.

Rechnet man die „Bio-Deutschen“ hinzu, verbessert sich der Quotient auf 5:1, jedoch mit abnehmender Tendenz. Seitdem der Aussiedler-Zustrom seit 20 Jahren versiegt, gehen die Zuwächse primär auf die Zuwanderung zurück. Der Kinderreichtum der Nicht-Deutschen würde für die Zunahme der Anteile allein nicht ausreichen. Dieser kann absolut erst dann wirken, wenn die Nicht-Deutschen vier bis fünfmal mehr Nachwuchs bekämen. So weit soll es bundesweit noch nicht, sehr wohl aber in einigen Großstädten.

Wem nützt das Verwirrspiel mit dem Begriff Migrationshintergrund?

Die Klassifizierung in Deutsche und Nicht-Deutsche impliziert keine Höher- oder Minderbewertung der identifizierten Gruppen. Die Unterscheidung nach Nationen bei der Ermittlung der ökonomischen Leistung der Einwanderer (z.B. für die USA) ist ein seit Jahrzehnten ein anerkanntes Analyseinstrument. Auch bei IQ-Vergleichen wird nach Etnien unterschieden.

Wenn es heute in Deutschland und der Brüssel – EU verworfen wird, muss es Gründe geben. In der Tat erweist in Zeiten der politischen Korrektheit der Begriff Migrationshintergrund dem Merkel-Regime beste Propaganda-Dienste. Während der Kriminologe mit ihm amtskorrekt von der nationalen Identität bestimmter Tätergruppen ablenken darf, interessieren Demographen und Ökonomen primär seine wirtschaftlichen Aspekte.

Erstens: Die Politeliten dürfen behaupten, Deutschland wird multikultureller und verdankt der (früher legalen, heute illegalen) Einwanderung seine ökonomische Top-Stellung in der Welt.

Zweitens: Die eventuelle Minderleistung nicht-deutschen Migranten wird im Sammelbegriff Migrationshintergrund nicht sichtbar. Wenn ein schlesischer Facharbeiter 60.000 € jährlich verdient, ein arbeitloser Syrer nichts, kommt die Statistik noch auf 30.000 € im Durchschnitt. Bei Geburten ist es umgekehrt. Die Durchschnittszahlen würden auch eine Kinderlosigkeit der deutschstämmigen Einwanderer nicht aufdecken.

Drittens: Obwohl Herkunftszahlen vorliegen wird nicht gesagt, welchen ökonomischen Beitrag die deutschen und nicht-deutschen Zuwanderer als Gruppe für das Land leisten. Dabei könnten Korrelationsrechnungen den Zusammenhang zwischen der Zuwanderung bestimmter Etnien und religiöser Gruppen und dem Anstieg der Transferleistungen leicht belegen. Entsprechende Analysen sind aber in staatlichen Universitäten und staatlich finanzierten Forschungsinstituten tabu.

Unaufhaltsames „Aussaugen“ des Sozialstaates und der Untergang des Leistungsprinzips

Der Steuerzahler darf sich durch prominente VIP-Beispiele nicht verunsichern lassen. Weder der Integrationsstatus noch die Top-Gehälter von Özil oder Podolski können den statistischen Durchschnitt verfälschen. Das unaufhaltsame „Aussaugen“ des Sozialstaates und der Untergang des Leistungsprinzips in der heutiger Multi-Kulti-Ära sind eben rechnerisch belegbar. Das wollen die Eliten nicht.

Deutsche Pässe als „Ramschartikel“?

Exkurs: Als emeritierter BMM – Zeitzeuge aus Ostpreußen beobachte ich oft, wie die Osteuropäer statt, wie früher, zu den Deutschen aufzuschauen, sie heute mitleidsvoll anblicken (Was habt ihr mit eurer Merkel nur angestellt?). Die Frage richtet sich gleichermaßen an die „echten“, wie an die „Bio-Deutschen“. Die wenigen „Pass-Deutschen“, die sich in der Region verirren, werden auf den Flughäfen schon genauer kontrolliert.

Man liest, einige andere Länder (China) verweigern ihnen ohne Angabe der Gründen schon gelegentlich das Visum. Es soll sich herumgesprochen haben, dass viele Gefährder und Islamisten mit deutschen Pässen herumreisen und diese Dokumente immer öfter zum „Ramschartikel“ (Markus Söder) degradiert werden. Das Ausland weiß schon Bescheid, was hierzulande passiert.

Zum Autor: Dr. Viktor Heese – Finanzanalyst und Fachbuchautor; www.prawda24.com, www.finanzer.eu

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Monika Block
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Monika Block

Warum? In Deutschland hat sich eine sozialistisch-grùne Helfer Industrie etabliert die sowohl am Spenden und am Staats Sàckel hàngt. Dazu kommt der Klimawandel. Da wird richtig Geld verdient hunderttausende in leitenden Positionen + Luxus-Bùros, Autos, Flùge, Hotels, Partys etc. DIE WOLLEN SICH IHRE EINKUENFTE NICHT NEHMEN LASSEN.

Monika Block
Gast
Monika Block

Dann haben wir die Sozialschmarotzer, Menschen die keine Lust haben zu arbeiten, rundum alimentiert auch in zweiter und dritter Generation. Wenn eine Familie mit Harz4 mehr Geld hat, als wenn sie arbeitet, ist das auch kein Wunder. Sanktioniert werden fast nur Deutsche. Alle anderen, und jeder kann kommen, dùrfen ohne jegliche Leistung Jahre auch lebenslang auf unsere Kosten faulenzen.

Monika Block
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Monika Block
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Wir haben zwei Typen von Einwohnern. Einmal die GUTEN, Deutsche, Deutsche mit Migrationshintergrund und Auslànder. Alle die ARBEITEN, fùr ihre Rente gearbeitet haben, westliche Werte und unsere Kultur konform mit unseren Gesetzen und der Gleichberechtigung der Frau leben und nicht kriminell sind. DIESE MENSCHEN HALTEN DEN STAAT ZUSAMMEN und viele werden Deutschland frùher oder spàter verlassen.

ropow
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ropow

Bis 2014: BMM = seit 1950 nach Deutschland Zugewanderte und deren Nachkommen sowie die ausländische Bevölkerung.

Ab 2015: BMM = Personen, die selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde.

Die Kinder von Cem Özdemir, Sawsan Chebli oder Aiman Mazyek sind nun wohl lupenreine Bio-Deutsche ohne auch nur einen Hauch von Migrationshintergrund.

Charlotte
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Charlotte

Also das mit dem Migrationshintergrund kann schon stimmen. Obwohl meine Familie seinerzeits einen Arianachweis erbringen musste, munkelte man intern und hinter der Hand, dass sich da mal ein Italiener eingeschlichen hätte. Also so schwarz, wie das Herr Schäuble mit der Inzucht sieht, ist das gar nicht in allen Familien. Und das merkt man ganz deutlich. Wir sind viel hübscher als Herr Schäuble.

Jens Frisch
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Jens Frisch

„Zahl der „echten Deutschen“ nahm um 1,7 Mio. Personen ab, die der Migranten um 4,0 Mio. zu“
Das größte Problem daran ist, dass diese Deutschen in der Regel top ausgebildetet und leistungsbereit sind – was man von der Mehrheit der 4 MIllionen Ausländer mit absoluter Sicherheit nicht annehmen kann! Deren Gewaltaffinität lass ich dann mal aussen vor…

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[…] David Berger […]

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[…] Migrationshintergrund: Wie Minderleistungen in einer Multikulti-Gesellschaft versteckt werden […]

Klaus Neuer
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Klaus Neuer

1.Dabei hat Merkel mal gesagt das Aussiedler keine Migranten sind.
2.Dabei gibt es auch jede Menge Aussiedler die noch in Deutschland geboren sind(gemeint vor Kriegsende-wobei es Völkerrechtlich bis 1991 Deutschland war).
3.Viele Türken der 3 Generation werden dagegen nicht mehr mitgezählt da schon ihre Eltern hier geb. sind!!!

Nur noch AfD
Gast
Nur noch AfD

Ich bin nun in eine Art vorgezogenen Ruhestand. Ich erwirtschafte nichts mehr, werde aber bezahlt. Gegenüber vorher zahle ich 22 % Steuern, 60 % Sozialversicherung bei 75% Netto. Ich habe keinerlei schlechtes Gewissen. Und langsam setzt sich bei mir der komplette Egoismus durch. Für den Verrat dieses Staates (Parteien, Kirche etc.) mir gegenüber werde ich im Gegenzug keinen Finger mehr rühren.

LISA
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LISA

Es wird doch nirgends der Profit belegt, den man durch Migration hat. Geht auch kaum, weil es sehr unterschiedliche Migration ist. Diskutieren darf man das nicht. Man hat die Leute, die hier her kommen wollen, zu leben, und basta. Dass es oft Leute sind, die von zu hause fortlaufen, anstatt dort Besserung zu schaffen, macht es besonders kritisch, aber es muss noch viel passieren, bis es klingelt.

Eowyn von Rohan
Gast
Eowyn von Rohan

Der Zuwachs an BMM ist doch gerade bei den ECS (EM darf man ja auch nicht mehr sagen) zu „bewundern“: fast die Hälfte des Teams (wohl auch keine dt. Mannschaft mehr) ist schwarz oder gemischt. Sieht man sich die Sportler und Sportlerinnen dort an, dann könnten da auch die Afrika-Meisterschaften laufen. Bei den hochgelobten Ösis und Schweizern ist es allerdings noch schlimmer!

maru
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maru

„Es soll sich herumgesprochen haben, dass viele Gefährder und Islamisten mit deutschen Pässen herumreisen“.

Eine komplette ENTWERTUNG des deutschen Passes. Die spürt man auch als nicht bloßer „Pass-Deutscher“, indem an der Grenze/ auf Flughäfen beim Anblick eines deutschen Passes breit gegrinst wird oder man mitleidig-amüsiert angeschaut wird – wie ein armer Irrer.
Es ist alles sooo PEINLICH!

zeitgeistkritik
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zeitgeistkritik
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Besonders im Bereich der Kriminalität wären DIFFERENZIERTE Statistiken BOM/BMM ja BESONDERS interessant, wären hier doch aufschlußreiche Dinge bezüglich „Integration“ (oder eben NICHT) erfahrbar. Wieviel % der „Deutschen“ sind kriminell, wenn BMM vorhanden, und dann bitte noch nach ethnischem Ursprung konkret aufschlüsseln. Sicher wären die Ergebnisse für Multkultifans fatal, daher VERSCHWIEGEN.

Gerd Peter
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Gerd Peter
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Rot/grün hat ja in der Vergangenheit schon viel getrixt: u.a. ist der Wald ist gestorben, in NRW wurden Moscheen im Eiltempo genehmigt und heute werden in alle Richtungen Kniefälle gemacht. Von denen macht keiner Fehler, nur andere Interpretationen. Von denen hat keiner mehr ein Rückgrat, biegen wir es mit der AfD solange, bis sie es richtig merken. Es muss schmerzen, sonst reagiert keiner.

Denis Diderot 2018
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Denis Diderot 2018
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Türkische Verbände benutzen aus demselben Grund ausschließlich den Begriff „Ausländer“. Dieser soll verschleiern, dass sich andere Einwanderer bereitwillig assimilieren und Stützen der Gesellschaft werden, Türkeistämmige hingegen Spitzenplätze bei Kriminalität und Hartz IV-Bezug einnehmen, die meisten Schulversager stellen, die Integration verweigern, illoyal (Özil) und undankbar (alle) sind.

PeWi
Gast
PeWi

Meine Enkel haben eigentlich einen Migrationshintergrund: Eurasier. Die sehen sich aber als Biodeutsche, was ich auch richtig finde. Mein großer Enkel, der alt genug ist, das zu verstehen, versteht gar nicht, dass bei ihm immer ein Migrationshintergrund aufgezählt wird. Er findet das ungerecht und doof, weil er eben DEUTSCHER ist.

Realistischer
Gast
Realistischer

Tricksereien mit der Identität sind bei den „Sozialen“ besonders beliebt. Sie sagen „wir“, meinen sich selbst aber nicht — oder umgekehrt, sie sagen „wir“, meinen aber sich selbst. Und nun also die Migration, da gehören plötzlich alle zum vergrösserten „wir“ — aber nur wenn es etwas zu verteilen gibt. Beim Einfordern von Pflichten dagegen, oder wenn „wir sind schuld“, ist wieder alles anders…

Lothar Herzog
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Lothar Herzog
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Bitte, nicht von Zuwanderung sprechen.
Das ist eine INVASION und dazu eine
ungeheure Vermehrung wie bei Ratten.
Schauen wir ins Tierreich.
Wenn die Aussicht auf genügend Futter
da ist, vermehren sich Tiere über das
Normale hinaus.
Und für die INVASOREN ist der Tisch
reichlich gedeckt.

Jupp
Gast
Jupp

Den Nutzen einer Putzfrau schätze ich höher ein, als den Nutzen aller Bonzen zusammen.
Leider ist der Schmutz nicht wegzubringen.