Wenn es in diesem Jahr einen Preis für die originellste Ankündigung einer Veranstaltung der APO 2018 geben sollte, dann hat den ganz gewiss Nicole Jil Gilbert verdient, die hoch zu Ross – an die Jungfrau von Orleans erinnernd, für die morgige Veranstaltung in Kandel wirbt:

16 Kommentare

  1. Nichts gegen das Frauenbündnis Kandel, aber: diese (Werbe-)Aktion ist bissl peinlich..
    Zumal ‚hoch zu Ross‘ symbolisch für die Stolzen und Hochmütigen steht, also diejenigen kurz ‚vor dem Fall‘, denen Gott widersteht… Passt so gar nicht zur eigentlichen Intension bzw. zu Bedrohten (oder schon Toten) und Vergewaltigten. Aktionen auf Augenhöhe wären besser.

  2. Man hat kaum ein Wort verstanden, außer „Was haben wir zu verlieren?“. Und was soll die lache am Ende? An dem Thema ist doch nichts witzig.

  3. Immer wenn ich „APO 2018“ lese, durchzuckt mich leiser Horror. Der Begriff weckt Bilder, als wären die 1968er Mao- und Che-Zombies aus ihren roten Gräbern entstiegen, zur finalen kommunistischen Zwangsbeglückung ansetzend.
    Bitte, wer hat sich „APO 2018“ ausgedacht? Überdenkt doch noch einmal, darunter zu firmieren. Der Begriff ist ungefähr so sexy wie ein Tiefschlag in die Magengrube.

    • David Berger unter Mithilfe von jouwatch.
      Ich finde ihn gut, weil er den zweiten Arm, neben AfD im Parlament gut trifft.

      • Einen alten Begriff holt man doch eigentlich nur wieder aus der Schublade, wenn er positiv in die Gegenwart wirkt. Welche guten Gedanken kommen also auf, wenn wir an die APO 1968 denken, die ja unzweifelhaft Nährboden für Ulrike Meinhof, Andreas Baader und deren RAF war? Spätere Nachwirkung war dann die Gründung der Grünen, und die heutige Antifa steht auch in glasklarer Abstammung zur APO ’68…

      • Der Begriff hat sich nur durchgesetzt weil viele ihn gut finden und verwenden. Würden die Menschen das nicht tun, dann wäre er sofort wieder verschwunden. Er hat sich mittlerweile komplett vom Erfinder losgelöst und gehört diesen Menschen. Was sie damit tun, ist schon längst nicht mehr in unserer Hand …

  4. Super Promotion!!! Wenn’s nicht soweit wäre – 800 km – würde ich auch kommen. Drücke Euch aber „doll“ die Daumen, dass es ein großer Erfolg wird und alles gut gelingt

  5. Nicole Jil Gilbert
    Den Namen werde ich mir merken! Mutige Frau! Chapeau!
    Da ist ja die 142.zigste Teilnahme meinerseits bei PEGIDA harmlos dagegen, da gehört ja wirklich kein Mut dazu – da sind wir einfach zu viele!
    Viele Grüße aus Dresden, der Hauptstadt des Widerstandes, an die mutigen Frauen von Kandel! Respekt!!!

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