Ein Gastbeitrag von Uwe Linke

Mangel ist weltweit ein großes Problem, das wahrscheinlich nie in Gänze überwunden werden kann.

Schon die Seefahrer der alten Welt fürchteten die aus Vitaminmangel resultierende Krankheit. Doch Heute sollte es möglich sein, wirksame Strategien gegen jedwede Form des Mangels zu entwickeln und diese durchzusetzen.

So ist der Wasser – und Nahrungsmangel insbesondere in Afrika, als weltweites Problem mitverantwortlich für Völkerwanderungen und Unruhen. Selbst ein ungleich verteiltes Angebot an Rohstoffen ist unbestrittene Grundlage für erhebliche kriegerische Auseinandersetzungen. Diese zu „schüren“ bedeutet weitere „Gewinnpotentiale“ der verschiedensten Arten, auf die ich hier nicht näher eingehen muss.

Mangel an Bodenschätzen

Die Menschen der industrialisierten, entwickelten Welt, also in Nordamerika, Europa und Japan verbrauchen rund achtzig Prozent der weltweiten Ressourcen und siebzig Prozent der Energie, obwohl sie nur ca. 20% der Weltbevölkerung ausmachen.

Dabei wird der Mangel an wichtigen Bodenschätzen in vielen Industriestaaten in Form von Importen weitgehend ausgeglichen. Das kostet Geld, aber das holt man sich gewinnbringend von den dort vergleichsweise wohlhabenden Bürgern zum Beispiel an den Tankstellen wieder.

Ja wo bleibt aber dieser Gewinn? Da kommt weltweit so viel Geld rein, dass von einem nicht unerheblichen Teil dieses Geldes die Not an Wasser und Nahrung, aber auch an Bildung und Kultur ausgeglichen werden könnte – ja könnte.

Doch wer wäre beauftragt, befugt und in der Lage, für gerechten Ausgleich zu sorgen?

Die Politik mit ihrem geschulten Personal.

Geschult? – Wie werden unsere prominenten Politiker geschult? Unter welcher Ausbildungsform nehmen sie ihre hohe Verantwortung wahr?

Ursula von der Leyen als Paradebeispiel

Ein Paradebeispiel für fehlenden Sachverstand ist aus meiner Sicht unsere Verteidigungsministerin, Ursula von der Leyen. Da wurde sie als studierte Medizinerin zuerst Familienministerin – und jetzt eben oberste Soldatin. Im Ergebnis wird der desolate Zustand der wichtigen Bundeswehr nicht besser. Es ist aber immer wieder beeindruckend, wie sich solche „Fachkräfte“ nach Übernahme ihrer Funktion selbstbewusst zu allen anstehenden Maßnahmen und Lösungen äußern und die weiteren Geschicke bestimmen. Man stelle sich einmal vor, dass ein studierter Offizier des fliegerischen Dienstes die Leitung der Anästhesie in einem Krankenhaus übernehmen würde. Dann würden sicher einige Patienten nach diesem Flug nie wieder aufwachen.

Von Politikern mit abgebrochenen Ausbildungen, wie wir sie überwiegend bei den GRÜNEN vorfinden, möchte ich in diesem Zusammenhang erst gar nicht sprechen.

Ja – Politiker haben ihre Berater, aber warum lassen sie diese dann nicht sprechen und letztendlich entscheiden? Kaum einer unserer Regierungspolitiker hat in seinem Leben je als ganz normaler Bürger gearbeitet und die Auswirkungen seiner Politikerkollegen wenigstens zeitweise ertragen müssen. Das ist ein Grund für die fehlende Bodenhaftung unserer Politprominenz.

Vertuschung des Mangels an Kompetenz zur Erhaltung der Machtposition

Dabei wären solche Erfahrungen aus dem Leben wichtige Vitaminzugaben für die Aussagekompetenzen unserer Abgeordneten. Der Begriff Abgeordnet bedeutet immerhin eine zeitlich befristete Abordnung zur Wahrnehmung einer solchen Aufgabe. Allerdings waren diese Menschen noch nie Menschen von uns – aus unserer Mitte sozusagen. Sie waren schon immer, oder zumindest die überwiegende Zeit in Abordnung und hatten keinen Zugang zu den Vitaminen „A“, wie Ausbildung; „B“, wie Berufsausbildung; „D“, wie Demut; „E“, wie Erfahrungen oder „K“, wie Kompetenz.

Sobald sie ihren Dienstwagen und Personal haben, halten sie sich lediglich an ihrer Macht fest und sind damit durch die versteckten Gierigen der Großfinanz manipulierbar.

Der von der mangelhaften Kompetenz der Politik betroffene Bürger fragt sich dann immer, was diese Menschen antreibt.

Zum Beispiel die Vertuschung des Mangels an Kompetenz zur Erhaltung der Machtposition.

Es wäre gut, wenn dieser Mangel bei den betroffenen Politikern durch Zahnausfall, wie beim Skorbut, sichtbar werden würde. Dann hätten wir ein Kabinett mit 16 Beinen, aber nur 4 Zähnen.

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