Das frage ich mich oft und an allen politischen Wortgefechten wird dieses Thema zum Entscheidungsvotum. Ein Gastbeitrag von Uwe Linke

Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten und wiederum doch. So glaubt jeder von uns mit seiner Aussage zumindest richtig zu liegen. Doch wem gebührt die Deutungshoheit in dieser absolut entscheidenden Frage?

Bleiben wir in unserem Land und blicken 30 Jahre zurück in den seinerzeit sterbenden DDR-Staat. Dort war eine politische Elite an der Macht und der Widerstand begann aus der Bevölkerung heraus zu wachsen, weil die Probleme mit der eingeschränkten Freiheit immer offensichtlicher wurden. Jedoch der größte Teil der DDR-Bürger hielt in der Anfangszeit zur Regierung. Das war sicherer und augenscheinlich besser für die eigene Kariere.

Künstler, wie Wolf Biermann waren tabu und „reaktionär“. Honecker wollte die Zeichen der Zeit nicht erkennen und Gorbatschow wurde von den Eliten kaum noch beklatscht, weil er die richtigen Erkenntnisse vermittelte. Die „Blockparteien“ der DDR-CDU + DDR-FDP blieben auf Staatskurs und die SPD war ja mit der KPD zur regierenden SED geworden. Da wurde die „Erkenntnis“, dass die Systemkritiker im Recht waren, erst in Ganzdeutschland erreicht, als „die Messen gesungen waren“. Selbst unsere jetzige Kanzlerin sprang erst dann auf den Zug in die Freiheit auf – war eben sicherer für die eigene Entwicklung.

Der direkte Vergleich zur heutigen Situation in unserer Bundesrepublik ist in fast identischer Wortwahl darstellbar von einer regierenden politischen Elite bis hin zu einem „Staatsoberhaupt“, das selbst die Zeichen der Zeit nicht erkennen möchte. Mit den Grünen über die SPD – bis hin zur FDP haben wir die „Blockparteien“, die sich sogar wieder als antifaschistisch – demokratischer Block betrachten und unserem weiblichen Honecker gemeinsam zujubeln. Künstler, wie Xavier Naidoo, werden von den Medien „ausgesperrt“, weil sie dem System kritisch gegenüberstehen.

Ja – im Widerstand gegen dieses Regierungssystem – sehe ich mich auf der richtigen Seite und gelte damit für die Systemtreuen als „Nazi“.

Nazi? Da war doch etwas?

Wagen wir diesen Vergleich einmal zu dieser Situation um 1933 bis 1945 – beendet durch einen Krieg! Die Massen in Deutschland bejubelten eine politische Elite. Sogar Kirchenvertreter hoben treu den rechten Arm. Das gesamte offizielle politische Spektrum hielt an einem kranken Geist Adolf Hitlers fest. Die mediale Öffentlichkeit jubelte den „Aufschwung“. Die SA bedrohte Kritiker mit Gewalt. Juden wurden nicht überall geduldet. Den „Rest“ kennen wir im Ergebnis. Systemkritiker waren – wie eigentlich immer, denn sonst wären es keine – gegen das regierende System.

Der direkte Vergleich zu Heute ist sogar in der staatsdienenden ANTIFA zur SA möglich. Häuser von Systemkritikern werden beschädigt und die Kritiker bedroht. Geschäfte hängen Schilder an die Eingänge, dass AFD-Wähler doch bitte woanders einkaufen mögen. Eine Grünenpolitikerin und Bundestagsvizepräsidentin demonstriert sogar offen mit der neuen SA – der gewaltbereiten ANTIFA.

Die in Wahrheit menschenrechtsverletzenden Religionsforderungen des Islam propagiert das System als multikulturelle Errungenschaften, so dass sich sämtliche Islamisten die Hände reiben dürften.

Jetzt bin ich mir sicher, ich bin im Recht als Kritiker dieses Systems.