Grafik und Gastbeitrag von Wilhelm J. Lanek 

Die Bauherrschaft

Ein Komplott aus Politikern und Traumdeutern, bei dem man sich gar nicht so sicher sein kann, ob es mit dem Europa-Projekt allen Ernstes Gutes tun wollte; oder ob es damit denn einzigen Weg sah, selber in die Geschichte einzugehen.

Die Architekten

Ein Team zweifelhafter Qualifikation, das sich, wie leider gang und gebe kaum um Resultate schert, solange die eigene Rechnung aufgeht. Und niemand den Mut aufgebracht hat, zu sagen: „Hoppla Freunde, in dieser Fasson müsste so Einiges schiefgehen“. . .

Die Statiker

Desgleichen eine etwas unbesonnen zusammengewürfelte Clique, die es unter Missachtung elementarer Grundregeln zustande gebracht hat, Materialien, Strukturen und Substanzen, ohne Rücksicht auf horrende Risiken, durcheinander zu mogeln.

Die Bauträger

Ein mehr oder weniger enthusiastisches Konsortium, welches sich, nach zugesicherter Blanko-Kostendeckung, leichtsinnigerweise für so ein Projekt zu ereifern vermochte.

Die Materialien

Vermutlich der schwächste Punkt in der Planung; denn was jetzt immer mehr im Gebälk knistert, hätten Experten mit Nachdruck vorausgesagt. Wie später unvermeidliche Setzrisse im Ganzen auszubessern wären, müsse dahingestellt bleiben. Auch was künftige Agglomerate mit noch unvorstellbarer Substanz ergeben werden, kann nur die Zukunft erweisen.

Die Finanzierung

Die Gesamtkosten werden nicht einmal die Bauherrschaft erahnen.

9 Kommentare

  1. Europa ist gut für freie Binnengrenzen, für freien Handel ohne Zölle. Aber die Werte der einzelnen Völker und ihre Heimatgefühle soll man doch beachte. Was gehen den Sami in Nordschweden der griechische Olivenbauer an oder dessen Problem oder was hat die die EU damit zu schaffen. Weniger ist manchmal mehr und würde auch zu mehr Akzeptanz führen.

  2. „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
    „Wenn es ernst wird, muss man lügen“
    jeweils Jean-Claude Juncker

  3. Ja, der Turmbau zu Babel und wer die Legende kennt, weiß, dass der Turm zu Babel den menschlichen Größenwahn darstellt. Oder wie der Politologe und Harvard University Absolvent Yasha Mounk erst kürzlich wieder bei den “ Tagesthemen“ von den historisch größten Menschheits Experiment der Geschichte gesprochen hat, Europa von einen monoethischen und monokulturellen Kontinent zu Multi umzuwandeln.

  4. Diese EU ist zum Hassobjekt geworden. Statt, dass der Länderverbund Menschen eint und voranbringt, bringt dieser ekelhafte Laden nur Mord und Totschlag über seine Einheimischen, sowie Zensur und Lug und Trug. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Weg damit!

  5. Die EU war ein Farce von Anfang an, es können solche Riesen Projekte nur gelingen wenn man offen und ehrlich zueinander ist, was es eben nicht war. Es wurde mehr gemogelt und verschont damit niemand richtig was erfahren konnte. Als es dann soweit war, stellte sich eine verheerende Bilanz heraus. Und nun ? Fertig ? Besser wäre es für alle noch zahlenden Länder, bevor der Verlust zu hoch wird …

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