Teil 1: Die sowjetische „Diktatur des Proletariats“ unter der strengen Führung Lenins – Ein Gastbeitrag von Herwig Schafberg

„Wir haben eine neue Moral. Unser Humanismus ist absolut, denn er gründet sich auf den Wunsch nach Abschaffung jeder  Unterdrückung und Tyrannei. Uns ist alles erlaubt, denn wir sind die ersten in der Welt, die das Schwert nicht erheben, um zu unterdrücken und zu versklaven, sondern im Namen der Freiheit… Wir führen nicht gegen einzelne Krieg, wir wollen die Bourgeoisie als Klasse vernichten.“ („Das Rote Schwert“ 18.8.1919)

Es war vor hundert Jahren, am 16. Juli 1918, als die bolschewikischen Kommunisten in Rußland den letzten Zaren, Nikolaus II., und jedes einzelne Mitglied von dessen Familie „im Namen der Freiheit“ umbringen ließen.

Der Zar hatte nach der „Februarrevolution“ 1917 abgedankt. Während die neuen Machthaber – und mit ihnen die Mehrheit der Sozialisten – Anhänger einer „kleinbürgerlichen Theorie der ´Versöhnung` der Klassen durch den ´Staat`“ waren, wie Wladimir I. Lenin kritisierte, ließ sich der bolschewikische Flügel der  Sozialisten von ihm überzeugen, „daß der Staat das Organ der Herrschaft einer bestimmten Klasse ist, die mit ihrem Antipoden… nicht versöhnt werden kann“1a) und daß zur Befreiung der unterdrückten sowie ausgebeuteten Arbeiter und Bauern die aristokratisch-bürgerliche Staatsordnung durch die „Diktatur des Proletariats“ ersetzt werden müßte.

Der Logik dieser Einschätzung folgend kam es noch im selben Jahr zum Staatsstreich der Bolschewiki, den diese als „Oktoberrevolution“ glorifizieren ließen, und daraufhin zu einem jahrelangen Bürgerkrieg. Da Lenin und seine Genossen, die sich mittlerweile in der Kommunistischen Partei organisiert hatten, besorgt waren, die Zarenfamilie könnte von den „Konterrevolutionären“ befreit werden, ordneten sie deren Hinrichtung an.

Kaum hatte das kommunistische Killerkommando sein mörderisches Werk begonnen, stellte der entmachtete Zar sich spontan vor Frau und Kinder, als wollte er mit seinem Leib sämtliche Kugeln auffangen, die für die ganze Familie bestimmt waren. Doch die Henkersknechte erschossen nicht nur den Zaren, sondern auch dessen Frau – die Zarewna – sowie den halbwüchsigen Sohn – den Zarewitsch – und  stachen mit dem Bajonett auf die Töchter, an denen die Gewehrkugeln wegen der im Kleid als Versteck eingenähten Diamanten abgeprallt waren, so lange ein, bis die wimmernden Mädchen keinen Laut mehr von sich gaben und von der Familie niemand übrig blieb, der – im Falle der Befreiung – als „konterrevolutionäre“ Galionsfigur zur Verfügung stehen könnte.

Manche sind der Ansicht, es hätte sich eine – im realen Sinne des Wortes – blutrote Linie durch die russische Geschichte gezogen und das Los der Zarenfamilie wäre kein Einzelschicksal gewesen.

Es hatte allerdings in Rußland – früher als in anderen Ländern Europas – Herrscherpersönlichkeiten gegeben, die auf die blutige Verfolgung von Gegnern verzichteten: Elisabeth Petrowa, die Tochter Peters des Großen, setzte die Verhängung der Todesstrafe aus und ließ ihren Rivalen ebenso wenig wie andere Menschen hinrichten, sondern ihn lediglich in Haft nehmen. Unter der Herrschaft von Katharina der Großen wurde zwar deren Gatte – mit oder ohne Wissen der Monarchin – heimlich ermordet; aber sie war es, die Folterungen nicht länger zuließ.

Wer wegen revolutionärer Ideen von Elisabeth, Katharina oder deren Nachfolgern nach Sibirien verbannt wurde, konnte sich dort frei bewegen und seine Ideen weiter vertreten; denn den Zaren genügte es zumeist, solche Unruhestifter von der Gesellschaft in den Hauptstädten Moskau und St. Petersburg entfernt zu wissen. Zu den Verbannten gehörte auch Lenin, der sich beim Schaffner über die Enge des Eisenbahnabteils beschwerte, in dem er wie ein gewöhnlicher Reisender nach Sibirien geschickt wurde. Wenn dagegen später – in der von Lenin gegründeten Sowjetunion – ein Dissident gegen die Bedingungen protestierte, unter denen er ebenso wie andere ins Arbeitslager deportiert wurde, riskierte er, wegen „Rebellion gegen die Sowjetmacht“ erschossen zu werden.

Katharina war von Idealen der „Aufklärung“ überzeugt und ließ ein hohes Maß an geistiger Freiheit zu, von dem die Menschen später unter dem Regime der Bolschewiki und deren kommunistischer Nachfolgeorganisation kaum zu träumen wagten, zog aber am Ende ihrer Herrschaft unter dem Eindruck der Französischen Revolution die Zügel an. Waren es in Frankreich mit dem König sowie der Königin mehr als 200 000 Menschen, die dem revolutionären Terror der Jakobiner zum Opfer gefallen waren und nicht bloß die Freiheit, sondern auch das Leben verloren hatten, so stieg die Zahl der „Humanopfer“, welche die russische Revolution und der Aufbau des Sozialismus in Rußland kostete, zu Stalins Zeiten auf über 20 Millionen Tote und insofern auf das Hundertfache.

Nach den französischen Jakobinern waren es nun also die russischen Kommunisten, die sich „im Namen der Freiheit“ „alles“ erlaubten, wie die eingangs zitierte Zeitung  „Das Rote Schwert“ schrieb. 

„Das Rote Schwert“ war ein Propagandainstrument der Tscheka  –  einer „Kommission zur Bekämpfung der Konterrevolution, Spekulation und Sabotage“ mit Polizei- und Geheimdienstbefugnis, die im Dezember 1917 unter der Leitung von Felix Dserschinski gebildet worden war. Mit seiner Neigung, Parallelen zwischen der Französischen und der Russischen Revolution zu ziehen, hatte Lenin einen „Fouquier-Tinville“ gesucht, „der die ganze konterrevolutionäre Bande außer Gefecht setzen wird.“ (2) Er glaubte, ihn in Dserschinski gefunden zu haben – hatte der doch daran erinnert, daß nach Lassalles Einschätzung die Verfassung eines Staates durch das Verhältnis zwischen den sozialen Kräften definiert wäre, und überlegt, ob man „diese Wechselbeziehung nicht radikal durch Unterwerfung oder Ausrottung bestimmter Gesellschaftsschichten“ verändern könnte. (2)

Zu Marx` Zielvorstellungen von einer klassenlosen Gesellschaft gehörte zwar, daß alle Formen der Herrschaft des Menschen über den Menschen und dadurch auch der Staat als Machtinstrument einer herrschenden Klasse beseitigt würden; für den Übergang vom Kapitalismus zum Kommunismus, von der Herrschaft der Bourgoisie zur klassenlosen Gesellschaft war jedoch als Zwischenlösung der Sozialismus und zu dem Zweck die „Diktatur des Proletariats“ vorgesehen. „Wenn wir keine Anarchisten sind, müssen wir die Notwendigkeit des Staates, das heißt des Zwanges, für den Übergang vom Kapitalismus zum Sozialismus anerkennen“, schrieb Lenin 1b), der dementsprechend für die „Diktatur des Proletariats“ eintrat. Diese „Diktatur ist eine eiserne Macht“, schrieb er weiter, „die schonungslos ist bei der Unterdrückung sowohl der Ausbeuter als auch der Rowdys.“

Zu diesem Zweck wollte Lenin „die Anwendung der Erschießung… erweitert“ haben (3), so daß bereits in den ersten Monaten seines Regimes weit mehr Mensch hingerichtet wurden als in den hundert Jahren zuvor unter der Zarenherrschaft.

„In dem Maße, wie zur Hauptaufgabe der Staatsmacht nicht die militärische Unterdrückung, sondern die Verwaltung wird, wird zur typischen Erscheinungsform der Unterdrückung und des Zwanges nicht die Erschießung an Ort und Stelle, sondern das Gericht. Die unbedingte Pflicht der proletarischen Revolution“ – so Lenin – wäre es, „das

„alte Gerichtswesen und seinen Apparat völlig zu vernichten… (und) an dessen Stelle ein neues, ein Volksgericht, zu schaffen …zum Kampf gegen die Ausbeuter, die versuchen, …ihre Privilegien zu verteidigen… Außerdem aber fällt den Gerichten… eine andere, noch wichtigere Aufgabe zu. Diese Aufgabe besteht darin, die strengste Einhaltung der Disziplin …der Werktätigen zu sichern. Wir wären lächerliche Utopisten, wenn wir uns einbildeten, daß eine derartige Aufgabe am Tage nach dem Sturz der Bourgeoisie zu verwirklichen wäre…  – ohne Zwang… Das Organ des proletarischen Staates, das diesen Zwang ausübt, müssen die …Gerichte sein. Ihnen fällt die …Aufgabe zu, die Bevölkerung zur Arbeitsdisziplin zu erziehen…“ (1b)

Nach Ansicht von N. W. Krylenko, dem Begründer der Abteilung Sondergerichte beim Justizkommissariat, sollte ein Gericht also – Lenins Weisungen entsprechend – ein „Werkzeug der Politik“ sein und „vom Standpunkt der klassenbedingten Zweckmäßigkeit“ aus urteilen. Zwar war die Todesstrafe zwischendurch abgeschafft; doch „für uns ist nicht das Gesetz maßgebend,“ sagte der Vorsitzende eines Tribunals während eines Gerichtsprozesses, „sondern unser revolutionäres Bewußtsein.“ (3)

Neben all den zaristischen Offizieren, Geistlichen, Beamten und Politikern des ancien Regime sowie der Republik, die zwischen der Februar- und der Oktoberrevolution bestanden hatte, waren von den Verfolgungen auch andere Menschen massenhaft betroffen: Viele von ihnen wurden bloß wegen ihrer Zugehörigkeit zur Bourgeoisie oder einer anderen „besitzenden Klasse“ als Geiseln genommen und erschossen, sofern die Sonderabgaben, die „Besitzende“ leisten sollten, den Vollstreckern der rigorosen Requisitionspolitik nicht genügte.

Soweit sie nicht erschossen wurden, wollte Lenin „Kulaken, Priester, die Weißen Garden und andere zweifelhafte Elemente in einem Konzentrationslager“ festgehalten wissen. Mit den „Kulaken“ waren Großbauern gemeint, die Lohnarbeiter beschäftigten, und mit den „Weißen Garden“  bestimmte Angehörige „konterrevolutionärer“ Milizen. „Das Konzentrationslager“ sollte aber auch „der beste Platz für den streikenden Arbeiter, diese schädliche Stechmücke,“ sein, wie die Prawda,  das Presseorgan der Kommunistischen Partei, 1920 schrieb. (2)

„Terror ist ein Mittel der Überzeugung,“ meinte Lenin und wollte damit nicht zuletzt diejenigen „überzeugen“, für deren Befreiung die Bolschewiki 1917 zum Kampf angetreten waren.

Schon 1918 gab es in St. Petersburg einen Arbeiterstreik, der sich gegen die „Diktatur des Proletariats“ richtete, aber erfolglos war. Der Tscheka-Terror und im besonderen die Verhaftung von Arbeitervertretern aus anderen Parteien bewirkte 1919 in der alten Hauptstadt einen weiteren Streik, bei dem 10 000 Arbeiter eine Erklärung verabschiedeten, in der es hieß:

„Diese Regierung ist nur die Diktatur des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei und regiert nur mit Hilfe der Tscheka und der Revolutionsgerichte.“ (2)

Doch die damaligen wie auch spätere Protestbewegungen in St. Petersburg wurden von Tscheka-Milizen ebenso gewaltsam unterdrückt wie die Streiks in vielen anderen Städten. Streikende galten als „konterrevolutionär“ und waren ebenso zu erschießen wie Werktätige, die sich aus anderen Gründen der Arbeit verweigerten oder sich unerlaubt vom Arbeitsplatz entfernten und nach Lenins Weisungen als „Banditen“ zu behandeln wären.

Die Proteste der Streikenden richteten sich nicht nur gegen die politischen Repressionen, sondern auch gegen die Versorgungslage, die immer miserabler wurde. „Die Brotration ist für die, die nicht im Transportsektor – heute von entscheidender Bedeutung – arbeiten, zu verkleinern“, schrieb Lenin 1920 an  Leo Trotzki, den Organisator der „Roten Armee“:

„Sollen notfalls Tausende von Leuten umkommen, aber der Staat muß gerettet werden.“ (2)

In seinen Schriften kam Lenin mit mehr Empathie, aber nichtsdestoweniger streng zu Worte: Die

„verzweifelte Lage des Landes… hinsichtlich des Schutzes der Bevölkerung vor dem Hunger“ erfordert „dringend die Erzielung… praktischer Resultate. Das Dorf könnte sich mit seinem Getreide ernähren…, aber es wird dazu nur imstande sein, wenn wirklich mit absoluter Strenge das ganze vorhandene Getreide unter Kontrolle genommen wird und wenn wir verstehen, es mit größter Sparsamkeit und Sorgfalt unter der gesamten Bevölkerung zu verteilen. Zu einer richtigen Verteilung bedarf es… vor allem einer gut funktionierenden… Organisation des Transportwesens, müssen… Millionen von Menschen mit der Genauigkeit eines Uhrwerks arbeiten…“ (1b)

Demgemäß wies er an, daß Bauern dort, wo Eisenbahnstrecken vom Schnee verschüttet waren, als Geiseln genommen und erschossen werden, sofern die angeordnete Freilegung der Bahngleise nicht gut funktionierte. Das gleiche Los sollte bäuerliche „Banditen“ treffen, die sich gegen die Beschlagnahmung ihrer Ernte sowie Beschränkungen des Handels oder auch gegen die Zwangsrekrutierung zur „Roten Armee“ sträubten.

„Die Massen sind so undurchschaubar und ignorant, daß sie nicht einmal in der Lage sind zu sehen, wo ihre Interessen liegen,“ klagte der Tscheka-Chef Dserschinski (2).

Soweit es die Bauern betrifft, entsprach das anscheinend auch Lenins Einschätzung: „In der Provinz…, die verhältnismäßig rückständig ist und die sich am festesten an monarchische und mittelalterliche Traditionen klammert – zum Beispiel in den Kosakengebieten –“(1b) wäre der Widerstand gegen die revolutionäre Ordnung am größten und insofern mit besonderer Schärfe zu brechen.

Mit den Kosaken waren Bauern gemeint, die für ihre militärischen Leistungen im Dienste der Zaren Land als freies Eigentum erhalten hatten. Lenin verglich sie mit den königstreuen Bauern in der Vendée während der Französischen Revolution und stellte sich für die Bekämpfung der Kosaken eine genozidartige Vernichtung nach dem Muster vor, das Gracchus Babeuf 1795 als „populicide“ bezeichnet hatte: Demgemäß wurden Männer erschossen, Alte, Frauen und Kinder deportiert, die Dörfer der Kosaken dem Erdboden gleichgemacht oder anderen zur Ansiedlung überlassen. Nicht zuletzt dadurch wurde in die Tat umgesetzt, was Lenin in einer Zeitung vom Januar 1918 als „Säuberung der russischen Erde von allem Ungeziefer“ ankündigt hatte (3).

Man hoffte allgemein, daß der offiziell so genannte „Rote Terror“ mit dem Bürgerkrieg beendet wäre und „hinter dem Horizont des Bürgerkrieges ´ein goldenes, jungfräuliches Land`… liege, zu dem der ´Proletarier… über die Berge des Leidens` gelangen würde.“4)

Tatsächlich konnten nun kommunale Dienstleistungen ebenso unentgeltlich in Anspruch genommen wie zeitweilig die öffentlichen Verkehrsmittel. Arzneimittel sowie Futtermittel für Haustiere sollten kostenlos verteilt werden – allerdings nach einem Rationierungsschlüssel; denn es gab nur wenig zu verteilen. Ferner sollte es 200g Brot sowie zwei Eier pro Person und Woche in der damaligen Zeit der großen Hungersnot (1921) geben. Es war diese Versorgungslage, die Lenin bewog, eine „Neue Ökonomische Politik“ (NEP) zu betreiben, die Industrie auf kaufmännischer Basis produzieren zu lassen und private Gewerbetätigkeit im Handwerk sowie in der Landwirtschaft zu gestatten. Dabei blieb es, bis Stalin solchen kapitalistischen Verhältnissen ein Ende bereitete.

Was auch immer unter wessen Führung in die Wege geleitet wurde, sollte der Bevölkerungsmehrheit – den „Proletariern“ – im sowjetrussischen  „Arbeiter- und Bauernstaat“ zugute kommen. Doch entscheidend war nicht, was Arbeiter und Bauern für gut hielten, sondern was in deren „Interesse“ war. Und das entschied einzig und allein die kommunistische Staats- und Parteiführung in Gestalt von Lenin und dann von Stalin.

Nach Wilhelm Reich war die

„Grundfrage, auf die es… ankam: Wird die Kultur, die der sozialen Umwälzung 1917 in Rußland entspringen würde, ein menschliches Gemeinwesen entwickeln, das sich … wesensmäßig von der gestürzten zaristisch-autoritären Gesellschaftsordnung unterscheidet?“ (5)

Die Entwicklung des Gemeinwesens im „Arbeiter- und Bauernstaat“ unterschied sich wohl von der aristokratisch-bürgerlichen Gesellschaftsordnung der Zarenzeit. Dazu gehörte die Besitzergreifung der Produktionsmittel durch den Staat, bei der es – von Ausnahmen in der NEP-Periode abgesehen – ebenso blieb wie bei der repressiven Arbeitsdisziplin. Nach Reichs Einschätzung konnte aber mit der „Verstaatlichung oder Vergesellschaftlichung der Produktionsmittel allein an der menschlichen Sklaverei nicht das geringste“ geändert werden (5).

Unter Sklaverei hatten vor allem die Millionen Menschen zu leiden, die im Laufe der Zeit wegen vermeintlicher Sabotage, Spionage, Spekulation oder anderer „konterrevolutionärer“ Verbrechen zu 5, 10 oder gar 25 Jahren Arbeitslager verurteilt waren und Zwangsarbeit beim Kanalbau oder bei weiteren Projekten zur Entwicklung des Landes leisten mußten – unter Arbeits- und Klimabedingungen, die unmenschlich waren. „Menschlichkeit“ sollte freilich nach dem Verständnis der Kommunisten nicht zum Wohle einzelner walten, sondern im „Interesse“ des Gemeinwesens, das jede Menge „Humanopfer“ beim Aufbau des Sozialismus zu rechtfertigen schien.

Zitate:                                                                                                                                                                    (1a) W.I. Lenin: Staat und Revolution  (1b) Ders.: Die nächsten Aufgaben der Sowjetmacht  (2) Nicolas Werth: Schwarzbuch des Kommunismus  (3) Alexander Solschenyzin: Der Archipel Gulag (4) Michael Morozow: Der Georgier. Stalins Weg und Herrschaft  5) Wilhelm Reich: Die Massenpsychologie des Faschismus

Teil 2 folgt

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