Eine Studie der Rand Corporation hat die Kosten des Terrors für Europa von 2004 bis 2016 ausgewertet. Philosophia Perennis fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

Deutschland’s Kosten: fast 20 Mrd. €

Andere Länder hat es noch schlimmer erwischt.

  • UK fast 44 Mrd. €
  • Frankreich 43 Mrd. €
  • Spanien fast 41 Mrd. €

Psychologische Auswirkungen

Selbst im reinen Gefühlsbereich kommt die Studie zum Schluß, dass es neben dem rein menschlichen Aspekt Auswirkungen auf die Wirtschaft gibt.
Generell spricht die Studie von

sinkendem Niveau an Lebenszufriedenheit und Lebensglück, sowie dem Vertrauen in politische Institutionen, dem Rechtssystem und der Polizei aufgrund des Terrors

Die Kosten, so Rand, seien höchstwahrscheinlich eher zu niedrig geschätzt. Zudem würden die Terrorangriffe 2016 und 2017 nicht erfasst sein.

Und was empfiehlt die Studie?

Die gleichen Vorschläge, wie wir sie seit Jahren hören.
Weitere Anstrengungen bei der Terrorbekämpfung, Forschung und Unterstützung der Deradikalisierung, mehr Datenaustausch, Geldwäschebekämpfung.

Wie wäre es stattdessen an die Ursachen heranzugehen?

23 Kommentare

  1. Das ist die Rand Corporation. Da weiß man doch schon vorher, was die empfehlen.

    Terrorismus in Europa ist so nützlich wie exzessive Umtüddelung von „Hilfsbedürftigen“, immer mehr Papiertiger für jeden oder Krieg. Das vernichtet Werte, senkt die Produktivität und sorgt dafür, dass kein Wohlstand für die Masse entsteht.
    So werden die Nachkommen der heute Reichen auch morgen noch reich sein.

  2. Ich vermute, dass die Schäden durch den „Alltagsterror“ (jener welcher die Ursache ist für den Bedarf von Sicherheitspersonal in Zügen, Krankenhäusern, Schulen usw.) noch viel höher sind. Es ist auch die persönliche Betroffenheit wesentlich weiter reichend, der Stresspegel in der Gesellschaft steigt, vieles wird schwieriger. Das ist kaum zu beziffern, umso leichter wird es verschwiegen…

  3. Sie sollen besser die Statistik überprüfen welche Abstammung die Terroristen hatten. Es wird mich interessieren wie viele Deutsche,Franzosen,Spanier,Engländer ect zu Terroristen geworden sind. Oder kamen sie alle aus dem weiteren Ausland. Die Religion könnte man dabei auch berücksichtigen. Man könnte dann zu einem besseren Ergebnis kommen und überlegen wer nach EU eingereist ist.

    • Vielleicht nicht 10mal so hoch – aber vermutlich höher als die genannten, und die sind schon hoch! Von den psych. Folgen und in vielen Fällen phys. Folgen ganz zu schweigen. Darüber berichtet unsere „Qualitätspresse“ gar nicht – seltsam. Wahrscheinlich ist das „Nazi“ – auf jeden Fall nicht Antifa“.

      • Die Kosten sind sicherlich noch viel höher als 10 mal soviel!
        Ein kleines Beispiel: Jemand wird durch einen Zugewanderten schwer verletzt. Es folgt Rettungswagen, die Fahrt kostet mindestens 1.000 euro. Jetzt die Intensivstation, mit Operation. Hier kostet 1 Tag sicherlich 1.000 Euro. Noch ein weiteres Beispiel. Es kommt ein Musel mit AIDS. Für den kostet die Behandlung pro Jahr ca. 250.000 Euro.

      • Gehört der AIDS-Kranke in die Rubrik Terrorismus?
        Wenn den einer ins Land geholt hat, um damit hier die menschliche Gemeinschaft zu zersetzen, insbesondere hier Arbeit zu verursachen und die Menschen hier der Infektionsgefahr auszusetzen, gehört das dazu.

  4. Was ja nicht ausreichend thematisiert und analysiert wird:
    Die völlige Umkrempelung des täglichen Daseins aller Bürger durch ergriffene oder auch unterlassene Maßnahmen zur Bewältigung der Überflutung mit unverträglichen Menschenmassen aus „feindlich“ gesonnenen Kultursphären.
    Die zu lösenden Probleme werden unbelehrbaren Ideologen überlassen, mit denen man nicht diskutieren kann.
    – mlskbh –

  5. Den Breitscheidplatz ständig als islamisches Terrorbeispiel anzuführen, mag der Terror-Debatte dienlich sein, aber unter Einschränkung anderer Interpretationsmöglichkeiten, Stichwort: tiefer Staat. (Gib dem Teufel den kleinen Finger …). Mit den Summen gegen den Terror oder mit der Lebensenergie so vieler daran Beteiligter ließe sich die Welt befrieden, lebten wir nicht in einem Todeskult.

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