Unter dem Titel „Endspiel im Kanzleramt“ fasst der Chefredakteur der JF, Dieter Stein, in kurzer Form zusammen, was es derzeit noch zu Merkel zu sagen gibt. Alles weitere bleibt dann vermutlich – wenn ihre Immunität aufgehoben wird – der Justiz überlassen.  

Stein schreibt: „Merkel darf dieses Jahr politisch nicht überleben, wenn Deutschland nicht endgültig zu einem Irrenhaus werden soll. Daß sie sich unter Anspannung aller Kraft an ihren Sessel klammert, könnte den Grund in einer Ahnung haben:

Während frühere Kanzler mit historischen Projekten in Verbindung gebracht werden – Adenauer: Westbindung und europäische Einigung, Brandt: Ostpolitik, Kohl: Deutsche Einheit, Schröder: Reform des Sozialstaates –, wird von Merkel nichts bleiben. Nichts als ein politischer Trümmerhaufen.

Immer weiter schlittert Deutschland in eine staatsgefährdende politische Krise. Der Zusammenprall der Bundeskanzlerin mit ihrem Innenminister Horst Seehofer auf offener Bühne: Symbolträchtiger hätte der tiefe Riß, der durch die Union geht, nicht kenntlich gemacht werden können, als durch die Pressekonferenzen der Parteichefs, die demonstrativ zeitgleich stattfanden.“

Wenn es ganz übel ausgehen sollte, dann hat Merkel nicht nur Europa zerrissen, alles, was Deutschland so liebens- und lebenswert machte, wie kein Regierungschef seit 1945 sonst zerstört, sondern als Sahnehäubchen auch die Union zu einem vom Wähler entsorgbaren Abfallprodukt gemacht: „Die Zerstörung der christdemokratischen Unionsfamilie wäre für ihr Lebenswerk dann der furiose Schlußpunkt.“ – so Dieter Stein.

***

Sie wollen Philosophia Perennis unterstützen? Mit zwei Klicks geht das hier:

PAYPAL

… oder auf Klassische Weise per Überweisung:

IBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81
BIC: CMCIDEDD – Kontoname: David Berger – Betreff: Spende PP

Meine Artikelbewertung ist (5 / 4)