(David Berger) Das Verhalten der Altparteien, die eine Schweigeminute für die von einem irakischenAsylbewerber ermordete Jüdin, heute im Bundestag – angefeuert von Claudia Roth – niedergeschrien haben, lässt die Emotionen in den sozialen Netzwerken hochkochen.  Aber auch bei den unabhängigen Journalisten ist der Schock groß: Eine solche Pietätlosigkeit der Bundestagsabgeordneten hätten nicht einmal die härtesten Kritiker für möglich gehalten.

immer wieder berichten Menschen in den sozialen Netzwerken, dass sie vor Wut weinen mussten, als die Mehrheit des Bundestags sich der Gedenkminute verweigerte. Neben regelrechten Wutausbrüchen, kommt in den sozialen Netzwerken immer die berechtigte Frage auf:

„Stellen wir uns mal vor die AfD hätte sich so wie Frau Roth und Konsorten bei einer Schweigeminute für einen ermordeten Flüchtling verhalten. Dann wäre aber was los.“

Oft wird auch angesprochen, dass das komplett unverständliche, vornehm formuliert pietätlose, Verhalten von Roth & Co Claudia Roth eigentlich nur daher rühren kann, dass sie mindestens unterbewusst wissen, dass Susanna Opfer ihrer eigenen Politik wurde. Und die Schweigeminute daher auch als Kritik auffassen müssen, obwohl sie so gar nicht intendiert war.

Spannend bei der Beobachtung der Diskussionen: Ganz viele, die sich immer wieder bislang von der AfD distanzierten, sehen sich nun auf einmal auf der seite der Partei und gegen Roth dastehen:

Der bekannte Blog „Tapfer im Nirgendwo“ von Gerd Buurmann, einem verdienten Theatermann sowie liberalen Kämpfer gegen Antisemitismus, Homophobie und Dummheit reagiert mit Entsetzen auf die Störung der Schweigeminute für die ermordete Jüdin Susanna Feldman durch Bundestagsabgeordnete der Altparteien.

Ein kurzer Auszug aus seinem Artikel:

„Die Angst und die Abscheu vor der AfD  führen dazu, dass die Abgeordneten der anderen Parteien Dinge tun, die sie im kühlen Kopf nicht getan hätten und die falsch und völlig unangemessen sind.

Eine Schweigeminute für Susanna Feldmann zu unterbrechen, weil sie von einem AfD-Politiker gestartet wurde, mit der Begründung, sie passe nicht in die Geschäftsordnung, zeugt von einer völligen Kopflosigkeit des Parlaments, die zur Verrohung führt … Ich sehe dieses Verhalten im Bundestag und schäme mich.“

Den ganzen text können Sie hier lesen: TAPFER IM NIRGENDWO

Ähnlich äußert sich die ehemalige Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld auf ihrem Blog:

„Wenn ich diese Figuren sehe, möchte ich k…. Seht sie euch an und tut endlich etwas! Wer schweigt, stimmt zu , das wussten schon die alten Römer! Also erhebt eure Stimme! Wer diese Zustände weiter schweigend duldet, macht sich mitschuldig!“

Hier geht es zum gesamten Text von VERA LENGSFELD

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