(David Berger) Zeitgleich mit Erscheinen unseres Artikels über die Hetzaktion gegen die AfD in den U-Bahnen Berlins heute Morgen haben wir folgende Presseanfrage an die Pressestelle der BVG, den Zuständigen für den Berliner Öffentlichen Verkehrsmittel geschickt:

Wir haben heute Morgen folgenden Beitrag veröffentlicht, der in Ihren Zuständigkeitsbereich fällt:

Linke Hetzer fordern: AfD-Mitgliedern soll Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln verboten werden

Was sagen Sie dazu? Distanzieren Sie sich mit aller Schärfe von solch menschenverachtender Propaganda? Wie gehen Sie nach solch heftigen Drohungen mit Mitarbeitern um, die AfD-Mitglieder und/oder -Wähler sind? Wie ist das mit Ihrer Mitgliedschaft im Diversity-Programm vereinbar?

Kurz darauf kam folgende sehr spärliche Antwort:

„Sehr geehrter Herr Dr. Berger, der Sticker kommt nicht von uns. Als Landesunternehmen sind wir der politischen Neutralität verpflichtet. Die Kollegen der U-Bahn werden darauf achten und den Sticker, wenn er auftaucht, entfernen. Hilfreich wäre es, wenn wir die Wagennummer wüssten.“

Eine Antwort auf unsere Fragen war dies nicht. Daher wir daraufhin:

„Vielen Dank für die erste Reaktion! Noch eine kleine Nachfrage: Solche Aktionen zeigen doch, dass Fahrgäste, die der AfD nahe stehen und auch Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen, durch solche Aktionen – nach dem sog.Antidiskriminierungsgesetz – diskriminiert werden. Was tun Sie nun (nachdem das öffentlich wurde) aktiv – außer die Verschmutzung entfernen – um ihren Fahrgästen und Mitarbeitern zu zeigen, dass Sie sich von dieser Hetze distanzieren? 

Antwort der Pressestelle der BVG:

„Sehr geehrter Herr Dr. Berger, wie bereits geschrieben: Als Landesunternehmen sind wir der politischen Neutralität verpflichtet.“

Reaktion von PP:

„Also ist es korrekt zu sagen, dass sie sich inhaltlich davon nicht distanzieren (können)?“

Die genervte Antwort:

Im Zweifel den Duden fragen:

 Bedeutungsübersicht

  1. (Völkerrecht) keiner der Krieg führenden Parteien angehörend, keine von diesen unterstützend
  2. keiner der gegnerischen Parteien angehörend, nicht an eine Partei, Interessengruppe gebunden; unparteiisch
  1. nichts Hervorstechendes, Besonderes aufweisend und daher mit anderem harmonierend
    1. (Chemie) weder sauer noch basisch
    2. (Physik) weder positiv noch negativ; nicht elektrisch geladen
  2. (Sprachwissenschaft) sächlich

Synonyme zu neutral

nicht festgelegt, parteilossachlichunbefangenunparteiischunvoreingenommenvorurteilsfreivorurteilslos; (bildungssprachlich) objektiv

(Sprachwissenschaft) sächlich.

Das heißt: Die BVG kann oder will sich offensichtlich nicht von der Hetze gegen eine bestimmte Menschengruppe aufgrund ihrer politischen, im Spektrum unserer demokratischen Vielfalt völlig legitimen Überzeugung distanzieren.

Gerade für ein Unternehmen, das sonst immer mit seiner Förderung von Vielfalt und sein Engagement gegen Diskriminierung wirbt, in jedem Fall eine peinliche Angelegenheit!

Das Ganze hat aber noch eine viel weitreichender Dimension, die über das peinliche Vorgehen der BVG deutlich hinausgeht. Der bekannte Kölner Jurist Prof. Ralf Höcker dazu gegenüber PP:

„Natürlich ist das eine strafbare Sachbeschädigung. Die Justiz würde jedoch wohl erst dann eingeschaltet, wenn jemand einen Aufkleber im gleichen Design mit durchgestrichenem Halbmond darüber klebt. Sittenverfall und Doppelmoral sind mit Händen zu greifen. Die Zivilgesellschaft muss gegen solche demokratie- und rechtsstaatsfeindlichen Tendenzen aufstehen.“

***

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LISA
Gast
LISA

Wahrscheinlich muss man beim nächsten Mal vergessener Neutralität die Institutionen mit dieser Antwort konfrontieren, damit es wirkt. Genauso was das Aufstehen angeht und das sich Wehren, man muss es so geschickt machen, dass ihnen ihre Polemik im Hals stecken bleibt. Mit den eigenen Waffen schlagen, muss die Devise sein. Das sitzt.
Vielleicht nicht gleich, weil zu verwirrend für sie, aber bald.

Hasenfuss
Gast
Hasenfuss

Aufstehen gegen………da hat er natürlich Recht, der Prof. Höcker. Aber WIE?

Sollen hetroffene Fahrgäste jetzt ihr Ticket zurückgeben, und dann ihre Wegstrecken zu Fuß zurück legen? Sollen betroffene Mitarbeiter*innen kündigen und in das Sklaven-Regime Hartz 4 wechseln?

Gar nicht so einfach, dieses DAGEGEN…….in praxi…….

marion hartmannsweier
Gast
marion hartmannsweier

Immer mehr Deutsche im Lande merken wie die Medien ticken und uns belügen. Je mehr und öfters diese Fake-Medien gegen die AfD hetzen, desto stärker wird der Zuzlauf bei den nächsten Wahlen sein! Also: Schlechte Werbung ist gute Werbung!

Dichter Tatenlos
Gast
Dichter Tatenlos

Das Wegschauen hat in Deutschland Tradition. Ebenfalls der Widerstand aufrechter Bürger. Die Zeit wird es zeigen…

Laotse
Gast
Laotse

Vor allem die Grünen und auch die SPD könnten wenn unser Rechtsstaat wieder hergestellt würde durch die Missachtung unserer Verfassung und Ewigkeitsklauseln für die Willkür der Rechtsbeugung belangt werden und hoffentlich .. Sie sind damit durchgekommen, weil Bürger ihnen vertraut haben die aber aufwachen und deshalb beißen gerade die Grünen wie wild um sich, Maulkorbpflicht für Grüne wäre nicht

Eberhard Geike
Gast
Eberhard Geike

Es wäre schon viel gewonnen, wenn die „Pawlowsche Reflexkultur“ die auf Diffamierung abzielt, beendet werden würde. Suche nach Lösungen ist in so einem Umfeld unmöglich.
Rechts links Antisemit antiamerikanisch Kinderschänder …
Kommunist habe ich schon lange nicht mehr gefunden.

alberto
Gast
alberto

Berlin ist fest in der Hand der SED ??? so sieht es aus

Emma
Gast
Emma

@Heenes
Richtig, auf den Punkt gebracht…..

Siegfried
Gast
Siegfried

Wirklich bemerkenswert finde ich das Tempo, mit der sich einzelne Gruppen der sogenannten Zivilgesellschaft zunehmend und ohne jede Scham faschistischer Methoden bedienen, ohne auf das Erscheinen einer neuen NSDAP angewiesen zu sein.
Es ist eine regelrechte Graswurzelbewegung entstanden, die zum Beispiel als Schule ohne Rassismus schon vor Jahren erfolgreich einen Bäcker brotlos gemacht hat.

Tobias
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Tobias
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Die Schweiz ist auch neutral. Dies heisst aber nicht, dass eine solche Diskriminierung einfach hingenommen werden kann. Diejenigen, die so etwas planen und ausführen machen sich sicher strafbar. Der gesellschaftliche Aspekt ist dabei noch nicht berücksichtigt.

Heenes
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Heenes

Wer sind denn die unangenehmen Gäste, die Ärger machen? Die in Bussen onanieren, Frauen bedrängen, den Kontrolleur zusammenschlagen, Polster aufritzen, Schlägereien anzetteln u.v.m. AfD Anhänger???

trackback

[…] Hetze in U-Bahn: So reagieren die Berliner Verkehrsbetriebe auf den Hass – Philosophia Perenni… […]

MrAndystueve
Gast
MrAndystueve

Wen wundert noch etwas im rotgrünen Rattenloch Berlin ? Das ist die Stadt, die als erstes kippt, weil eben schon immer fest in marxistischer Hand. Lasst sie tun, was sie wollen, Hauptsache, sie wimmern nachher nicht um Hilfe, wenn es zu Ende ist. Geliefert, wie bestellt. Wer rot wählt, erntet Tod, alles nur eine Frage der Zeit.

Felix Gleason
Gast
Felix Gleason

Zitat Prof. Höcker: „Sittenverfall und Doppelmoral sind mit Händen zu greifen. Die Zivilgesellschaft muss gegen solche demokratie- und rechtsstaatsfeindlichen Tendenzen aufstehen.“
Ganz meine Meinung. Ist Prof. Höcker eigentlich immer noch in der CDU? Wenn ja, hoffe ich, dass er Merkels baldiges politisches Ende vorbereitet.

Siegfried
Gast
Siegfried
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Die BVB als Landesbetrieb sind offensichtlich so neutral, wie die gesamte Berliner Verwaltung auch, also im Zweifel eben nicht.
Die eher spöttisch, nicht genervt erscheinede Erwiderung macht das deutlich.

Das muss man als Paradigmenwechsel ansehen, in vorauseilendem Gehorsam gegenüber dem friedfertigen Islam mit seinen Differenzierungen

doci
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doci

Und diese Bagage in Berlin wird von Bayern mit über vier Milliarden Euro im Jahr am Leben gehalten – dreht endlich von München aus den Geldhahn zu

Reiner07
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Reiner07
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Die neuen Faschisten sind auch die Alten, sie haben nur das „National“ gestrichen. Waren es einst National-Sozialisten, sind es heute nur noch Sozialisten. Die damalige SA ist jetzt die AntiFa, auch sie wird von Staat finanziert. Waren es früher die Juden, so sind es heute solche, die an Recht und Wahrheit glauben, denn mit Recht+Wahrheit haben die Sozen ihre Probleme.

Emma
Gast
Emma

Was ist in Deutschland nur los, haben Merkel und Konsorten es geschafft unser schönes Land zu spalten ?!
Wir sollten uns auf keinen Fall spalten lassen sondern fest zusammenhalten !!!

RoBin von der Demo
Gast
RoBin von der Demo

Kein Wunder in der Antidemokratie Repuplik Deutschl.- Absurdistan. Inzwischen längst jeden Tag ein neuer Nazi 3.Reich Film Im Fernsehen- offensichtlich sogar neu überarbeitet,mit GEZ Gebühren finanzier. Beim Hinhören bei div. „zwischen den Zeilen Hinweisen“ -fällt einiges auf. Die aktuellen Vorgänge und der linke Hass gegen die AFD sind längst eine Kopie des Systems. Doch wie wehren?

Onna-Senshi
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Onna-Senshi
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Dieses AfD-Verbotszeichen steht für die 5 Sinne der AntiFa:
Blödsinn, Unsinn, Stumpfsinn, Wahnsinn, Schwachsinn!!!

Matthias Liebe
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Matthias Liebe

Das letzte Zitat ist bereits Realität im Dunkeldeutschland der DDR2.0 unter der Merkel- Junta. Das Pack sitzt in Berlin und der deutsche Michel träumt weiter den schönen Traum vom Rot-Rot-Grünen-Vollversorgungs- Sozialismus…

Bille K.
Gast
Bille K.

Fortsetzung:
Ich schlage deshalb vor, dass der Berliner Senat ein Gesetz verabschiedet, wonach AfD-Anhänger ebenfalls ab sofort gut sichtbar einen Stern tragen müssen, am besten in blau. Bei den Mehrheitsverhältnissen in Berlin dürfte es kein Problem sein, dieses Gesetz durchzubringen!
(Nur mal zur Sicherheit: das ist Ironie)

Bille K.
Gast
Bille K.
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Ja, aber die Linken sind doch so für Toleranz, Vielfalt und Buntheit!! Die haben das bestimmt nicht böse gemeint! Die Aktion erinnert an das Verbot für Juden, Straßenbahn zu fahren, während der Nazi-Herrschaft. Nun waren die Juden ja durch ihren schönen gelben Stern immer gut zu erkennen. Wie aber soll der Durchschnittslinke einen AfD-Sympathisanten erkennen? (Fortsetzung folgt)

Lore
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Lore

Es soll doch da eine „Polit-Putze“ Irmela Mensah-Schramm geben… Vielleicht kann die sich da mal nützlich machen. Aber wahrscheinlich ist das die korrekte Hetze und die darf stehen bleiben…

Cloé
Gast
Cloé

Beim Aufkleben erfolgt eine Sachbeschädigung am Eigentum der o.g.
Dann dürften ab sofort auch Sprayer ect. nicht mehr juristisch verfolgt werden.

Aber na gut, – sollen sie mal fleißig kleben. Dann machen sie nicht anderweitig größeren Unsinn bzw. verursachen größere Schäden. Immer schön kindermäßig beschäftigt bleiben. (Früher gab es Logo und Co. bzw. Malstifte.)

Gaby Key
Gast
Gaby Key

….dies betr. Millionen Bücher in all den Jahrzehnten….!! und Vorläufer der #Reichskristallnacht gab es auch schon etliche….Seid also nicht allzu überrascht über die kommenden #Ereignisse u. wundert euch nicht über die #Armbinden*….es reicht….sich in unsere Geschichte* einzulesen….!!

Gaby Key
Gast
Gaby Key
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nun ja…ich freue mich immer über diese Offenheit*….denn es zeigt doch ev. den selbst geistig nicht so Bemittelten* ganz klar….WER oder WAS hier herrscht…..denn die #Parallelen sind ja vlt. auch für diejenigen mal erkennbar 👉 *Kauft nicht bei Juden*….entartete* Kunst ist wieder in*…Tatsächliche bzw. echte aber wird verhüllt/abgehängt/zerstört oder verbrannt….weiter im 2ten Kommmi..

harko
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harko
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Sehr konsequent: In einer Stadt, in der jeden Tag ein Viertel der S-Bahnen fehlt, ein weiteres Viertel nach einem nicht veröffentlichten Fahrplan fährt und die übrige Hälfte der Wagen in einem visuell, auditiv, taktil und olfaktorisch nicht benutzbaren Zustand ist und nur als Behausung für marodierende Penner, Bettler, Musiker und Kontrolleure dient, ist die Haltung der BVG zu Aufklebern egal.

maru
Gast
maru

„Also ist es korrekt zu sagen, dass sie sich inhaltlich davon nicht distanzieren (können)?“

Korrektur: Es muß heißen „nicht distanzieren WOLLEN“.

Tom K.
Gast
Tom K.

Die angeblich politische „Neutralität“ der BVG lässt sich doch leicht überprüfen, indem ihr mitgeteilt wird, dass in einem ihrer U-Bahn-Wagen einer Muslima das Kopftuch von einem „Rechten“ vom Kopf gerissen wurde. Auf die Reaktion können wir gespannt sein. Wetten, dass sich dann die BVG natürlich von dieser „schrecklichen Tat“ distanziert? Mit dem üblichen Bunt, Toleranz und Blablabla.

Demians Fledermaus
Gast
Demians Fledermaus

So haben Sie doch Mitleid…mehr geht einfach nicht im buntesten Berlin aller Zeiten.
Wenn sich die Pressestelle offiziell davon distanziert, greifen die Merkeltreuen (AntifaSA) ein, im günstigsten Fall „entglasen“ die Spacken nur ganze Züge, wenns blöd rausgeht wird es für die entsprechenden Mitarbeiter der BVG und deren Familien lebensgefährlich…

MartinP
Gast

Deutsche, bedient die neuen Juden nicht!

Geschichte wiederholt sich eben doch, wenn die Genossen im Geiste nichts aus früher gelernt haben

desmolenz
Gast

Hallo,Herr Berger,
die Anfrage an die BVG ist sicherlich berechtigt und sollte weiter verfolgt werden.
Denn die BVG´s handeln doch ganz sicher nach den Vorgaben der dortigen Politik.
Zu der Rot / Grünen Regierung brauche ich hier wohl nichts mehr zu äussern.
Schlimmer finde ich noch, dass der linke Mob und die ANTIFA ankündigen dürfen , mit allen Mitteln die WE Veranstaltung zu „stören“ was

Iris
Gast
Iris

Aber Ihr habt Recht, die sind genauso gestrickt wie ihr. Frohe Ostern dann noch.

Jürg Rückert
Gast
Jürg Rückert

Die Antifa ist zumindest in Berlin in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Und morgen sind wir alle Antifa. Und übermorgen regiert der Halbmond.

Tjalfi
Gast
Tjalfi

Im rot versifften shithole Berlin wundert nichts mehr….

Melli
Gast
Melli

Dies ist ein verdorbenes Land.

Iris
Gast
Iris

Das ist kein Hass. Das ist nur ein Verbotszeichen der AfD.