Im Bereich der alternativen Medien sind in den letzten Jahren viele neue Formate entstanden: Zeitschriften, Portale, Blogs, Vlogs, liberal, libertär, rechts, konservativ, eine bunte Palette. Was noch fehlte, war ein Radiosender diesseits des Mainstreams, der die täglichen Zumutungen der Politik aufgreift und kritisiert und dabei doch auch eine Lastwagenladung guter Laune verbreitet.

Die Macher des neuen Senders Lightbeat Radio sind sicher, dass genau dafür eine hohe Nachfrage besteht. Insbesondere morgens und in den frühen Abendstunden ist Radio nach wie vor das mit Abstand meistgenutzte Medium.

Das Herz eines ansprechenden Radioprogramms ist gute Musik. Lightbeat Radio sendet einen einzigartigen Mix aus Jazz, Country, Swing und Schlagern, dazu eine gezielte Prise Klassik und immer wieder Überraschungen. Kurz: Wir lieben Musikperlen, die vor 1968 mit Freude am Aufbau entwickelt wurden.

Die zweite Herzkammer von Lightbeat Radio verströmt Wortbeiträge. Gesendet werden vom Start weg eigenproduzierte Newssendungen sowie eine alternative Presseschau. Hinzu kommen weitere Formate, eingestreute Zitate und Aphorismen, teilweise auch Übernahmen aus Podcasts oder von Youtube, darunter der libertäre Whiskyphilosoph Horst Lüning, die konservativen Haudegen Beatrix von Storch und Dieter Stein sowie sonntags die legendären Predigten von Pfarrer Hans Milch, der „Handgranate Gottes“. Also: Nicht nur musikalisch, auch inhaltlich wird es viel Abwechslung auf Lightbeat Radio geben – nur eben niemals Mainstream.

Verantwortlich für Lightbeat Radio sind die Macher der libertären Zeitschrift eigentümlich frei (ef), einem der Dinos unter den alternativen Medien, wurde ef doch seit 20 Jahren Schritt für Schritt zu dem Monatsmagazin und Portal ausgebaut, das es heute ist. Genau so soll auch Lightbeat Radio als eigenständiges Angebot wachsen – mit Hilfe und Unterstützung der Hörer. So werden wir das Programm stufenweise erweitern, wir haben dazu bereits selbst viele Ideen und bauen auf die Zurufe unserer Hörer. Gemeinsam schaffen wir das, und das ist auch gut so …

Ob zu Hause oder unterwegs – ein Smartphone mit Flatrate hat heutzutage fast jeder. Das zum Beispiel mit einem Autoradio verbunden – und los geht’s auf lightbeat-radio.de.

Ein erstes Interview zum neuen Sender erschien heute bei den Freunden vom Ludwig-von-Mises-Institut Deutschland.

LIGHTBEAT-RADIO

34 Kommentare

  1. Habe grad im Hintergrund laufen am PC…Bringen nicht nur schöne Musik (Wien, Wien nur du allein) sondern in der Presseschau sogar Philosophia Perennis Artikel! Sie reden allerdings nicht zu lange wie bei vielen alternativen Radiosendern…

    • Man kann hervorragend sein mittägliches Nickerchen machen ohne immer wie bei den ÖR daran zwischen den Zeilen denken zu müssen.
      Die Musik ist auch recht beruhigend.

  2. Ein ordentlicher Podcast wäre wohl sinnvoller. Warum gibt es z.B. keinen konservativen Gegenentwurf zum reichweitenstarken Nachdenkseiten Podcast?

  3. Läuft nicht mit jedem Browser einwandfrei.
    Von wegen nur was für Junge. Auch mit 70 wenn man immer etwas mit Elektronik dran blieb und nicht nur Fußball oder bei Frauen das Schoppen als das wichtigste betrachtete und nur in der Lage ist den Fernseher einzuschalten, geht es auch im Alter. Automatische voreingestellte Geräte benutzen macht dooof. Ganz im Sinne der Regierenden!

    • ähm … ich schoppe nie, ich hasse schoppen !
      und trotzdem ist Technik nicht mein Ding.
      Immer diese Klischees.

  4. Brauchen die nicht eine Sende-Lizenz? (also eine Lizenz, um Regierungspropaganda und Durchhalteparolen zu senden)

  5. Ich hoffe das Lightbeat Radio auch ganz normal über Antenne oder Kabel empfangbar ist. Grade was die Versorgung mit Mobilfunk und schnellen Internet betrifft gibt es auf der Landkarte noch zu viele weisse Flecken.

    • Was verlangen Sie da von einem alternativen Internetsender der neu anfängt. Es muss alles finanzierbar sein. Sendung über Sendemasten ausstrahlen soll Millionen im Jahr kosten und über Kabel wird es ähnlich sein. Musik werden wohl wie ich bis jetzt rengehört habe nur Gema freie Titel sein. ÖR haben Staatsknete und die Privaten Werbeeinnahmen. Beides wird hier wohl wegfallen.

    • Der Datenverbrauch für Internetradio wird überschätzt. Obwohl Lightbeat ein Dickschiff unter den Web-Sendern ist (160kbs – viele kommen mit der Hälfte oder einem Drittel der Bandbreite aus – auf Kosten der Tonqualität natürlich) funktioniert der Empfang auch mit Edge. Mit einem Mini-Vertrag mit 1GB kann man etwa 12h Lightbeat- Radio hören – wer mehr unterwegs ist, hat i.d.R auch einen dickeren Vertrag.

  6. Ich denke, das nicht jeder ein Smartphone mit Flatrate hat ! Von daher wäre ein Radiokanal für ALLE die bessere Lösung ( auch fürs Auto fahren) …..

  7. „“Ob zu Hause oder unterwegs – ein Smartphone mit Flatrate hat heutzutage fast jeder.““
    Ich habe noch nicht mal ein einfaches Handy.
    Warum geht das nicht übers einfache Radio ?

  8. Wer den ganzen Tag und rund um die Uhr mit den Smartphones ect. rumlaufen (muß)will ist eh schon ein armes Schwein.
    Bei uns sind die Teile überwiegend ausgestellt und zuhause. Nur bei Erahnung von Ärger bzw. auf langen PKW-Fahrten sind sie – zur Sicherheit – dabei.Wir leben gerne in der realen Welt mit echten Menschen.
    Von daher, – nix für uns also.

  9. Wurde ja auch mal Zeit…ich hab bisher immer Rediceradio bzw. RediceTV gesehen/gehört. Nur das ist eben auf die rechte Europäische Internationale ausgelegt und hat keine Zeit für Lokales.

  10. Im Bereich der alternativen Nachrichten sind in den letzten Jahren viele Formate entstanden die auch regierungs,islam oder eurokritisch sind – so auch ihre Leser und Hörer. Und weil es so ist will BRÜSSEL dieses in Zukunft bestrafen.
    Guckst du: Michael Mannheimer blog:Planung JN der EU:
    Wer regierungs-oder eurokritische SEITEN besucht, wird in ZUKUNFT mit 2 Jahren HAFT rechnen.

    • hehehe, da müssten sie ja erstmal Knäste bauen !
      … oder verfügt Deutschland – pardon, die EU, schon über geheime, unterirdische Gulags ?
      Plumpe Bangemache ist das, die haben überhaupt keine „Infra-Struktur“ für sowas.
      Allerdings zeigt allein der Versuch der Bangemache, wo die Reise hingeht.

  11. Nix – ich hab‘ kein Überwachungsgerät, das ich immer mit mir trage !
    Geht das auch ohne ?
    z.B. einfach einen Radiokanal ?

    • Eben. Ich auch nicht. (s. eben gerade oben)
      Ich zähle mich nicht zu den Dummschafen, die hirnlos ununterbrochen auf ihrem sog. ‚Smartphone‘ herumdaddeln und sich von oben genannten Datenkraken und Meinungsmanipulierern ausspionieren lassen.
      Dem Vernehmen nach kann man manche davon auf dem tollen ’smart(?)’phone nicht mal ausstellen!

    • Wenn das so weiter mit der eingeschränkten Meinungsfreiheit geht dann kommen auch die Piratensender wieder. Denn alles was über normalem Radiokanal geht ist staatlich überwacht und reglementiert.

      • Über Internetzensur wird doch täglich geredet das muss man doch erst gar nicht erwähnen. AM und FM Sender brauchen eine Sendelizenz und Sendeantennen da ist der Staat absolut restriktiv. Internetradio geht es wohl bei kleinen Anbietern noch ohne. Empfang hier nur einige Takte möglich dann Ruhe.
        Deshalb gab es mal die Piratensender, zwar mit kurzer Reichweite auf UKW und ständigem Standortwechsel.

      • … wurde die UKW nicht abgeschaltet, ich meine ich hätte das gelesen. Ich höre so gut wie kein Radio, deshalb bin ich da nicht auf dem neuesten Stand.
        Vor zwei Jahren kauften wir ein neues Radio für’s Büro, da gab es nur noch digitale. Das Ding sucht für uns die Sender, ich kann also gar keinen Piratensender suchen, selbst wenn es ihn gäbe.
        Schnell noch auf dem Flohmarkt ein altes ergattern.

      • Beim Kauf eines UKW oder Kurzwellenradios darauf achten das es keinen automatischen Sendersuchlauf hat und bei UKW ein abschaltbares AFC hat. Da beim automatischen Suchlauf die schwachen Sender übergangen werden. Richtig per Hand und langsam suchen. Auf Kurzwelle ist man da jetzt schon fündig. Für Infos reicht es. Musik hören ist etwas schlecht. Geschichte der Piratensender bei Wiki.

    • So ist es,
      kein normaler Mensch braucht diesen unsäglichen Smartfonscheiß, obwohl mir so ein Sender schon lange fehlt, schade.
      Und nein ich bin noch nicht 80 und mein Bekanntenkreis besteht aus ganz normalen analogen Menschen.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here