(David Berger) Bei einem Besuch an der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz bei Wien hat sich der Vertreter des Heiligen Vaters in Österreich, Erzbischof Peter Stefan Zurbriggen, zur aktuellen Kreuzdebatte in Deutschland geäußert. 

Dass ausgerechnet Bischöfe und Priester kritisierten, wenn Kreuze aufgestellt werden, sei eine „Schande“ sagte der Kirchenfürst deutlich erzürnt:

„Das ist eine Schande, das darf man nicht annehmen!“

Ausdrücklich erwähnte er Mitbrüder, die ins Heilige Land reisten und sich schämten das Kreuz zu tragen. Solches Verhalten beschäme ihn. Jedem der Zuhörer im Saal war klar, dass er damit nur den Münchner Kardinal Marx gemeint haben konnte.

Die politische Korrektheit seiner Mitbrüder gehe ihm langsam auf die Nerven, sagte der Nuntius und erntete dabei den Applaus der Zuhörer. Lobend erwähnte er dagegen Kardinal Tauran, der bei seinem jüngsten Besuch des Saudischen Königs ein extra großes Brustkreuz angelegt habe.

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38 Kommentare

  1. Die Hochschule in Heiligenkreuz Benedikt XVI hat einen Professor entlassen, der Sympatien mit den vier rebellischen Kardinälen hatte. Man sei ja Papst-treu. Das Kreuz in schulen und Behörden ist in Österreich Gesetz, aber in immer mehr Schulklassen wird das Kreuz trotzdem auf Wunsch der Schüler/Eltern? abgenommen. Dabei verbunden sich Muslime mit konfessionslosen/atheistischen Jugendlichen.

  2. Täuscht es mich, oder der Infulierte in der ersten Reihe fummelt erst nervös am Cingulum, blickt sich dann scheu um, ob ihm das Gehörte gefallen darf, ehe er zu klatschen beginnt?
    Das Groteske ist ja, daß die Herren Reinhard Karl. Marx und Bedford-Strohm noch als antisemitisch auszulegende Topoi bemühten, um zu entschuldigen, daß man das Kreuz versteckt hat.
    Sè Christo vedesse…

  3. Eo quod dixisti, reverendissime!
    Man hört den gerechten Heiligen Zorn über den verkommenen deutsch(sprachig)en Episkopat – oder schlimmer: Kardinalat.
    Ich sehe die Aktion auch nicht unkritisch, befürworte sie aber völlig und rückhaltlos, nachdem die infulierten Relativismusprediger sie so offensiv kritisieren.

  4. Kirchen muessen fuer Glaeubige und Kreuz kaempfen und nicht Claquere der Politik sein wid Marx und Bedford-Storm!

  5. Erst tausende Mißbrauchsfälle, dann der Protzbischof und jetzt Kardinal Marx (und Bedford-Strohm), er ist vom Satan besessen und gehört vor ein Inquisitionsgericht. Verrat am Glauben in seiner Perfektion.

  6. Bin schon vorJahrzehnten aus diesemSaftladen ausgetreten,dennGOTT wohnt nicht in der Kirche,sondern imGeisteSEINER Kinder-dort steht derALTAR,vorDENjeder-ohne Öffnungszeiten-treten kann.Die Zwangsabgabe dient dem vonGOTTnicht gewolltenPomp der Selbsternannten,statt sie denArmen zugute kommen zu lassen.Ich hoffe,dass auf die Verleugnung desKreuzesmassenhafteAustritte erfolgen.

  7. Unabhängig von Söders Wahlkampfwerbung ist und bleibt die Diskussion lächerlich. Andererseits bieten sich neue Möglichkeiten für eine Diskussion über „Religiöse Symbole.“ Stichwort: Kopftuch / Burka. So kann man Söders Vorstoß sehen.

  8. Was eigentlich ist an „political correctness“ korrekt? Sie verleugnet doch nur eigene Identität. Ist in meinen Augen also eher politisch inkorrekt. Danke an den Nuntius, der die wahre „political correctness“ wieder einführt.

  9. Ich bin keinesfalls bigottisch, aber das Kreuz ist nun mal ein christliches
    Symbol und dazu sollten sich unsere geistlichen Würdenträger auch bekennen.
    Das Anbringen von Kreuzen in Amtsstuben sollte aber jeder freiwillig und
    zwanglos entscheiden können.

  10. Die jahrzehntelange staatliche Gehirnwäsche in Deutschland hat Pfarrer und Bischöfe nicht ausgenommen. Der Selbstzerstörungschip wurde allen Deutschen ins Gehirn gepflanzt. Es sind immer noch viel zu Wenige die sich befreien konnten!

    • Mir nicht! Man kann nicht ALLE Deutsche über einen Kamm scheren.Dann sind Sie auch schon „selbstzerstört“(gehirngewaschen)?

      • Da haben sie sicher recht man kann nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt sicher etliche Widerständler. Leider ist deren Stimme bisher viel zu schwach um als Regulativ wirken zu können!

    • Ich glaube nicht wirklich, dass der EKD-Ratsvorsitzende, H. Bedford-Strohm, oder der Münchner Kardinal, R. Marx, einem „Selbstzerstörungschip“ unterliegen!?
      Wir Steuerzahler (als deren Existenzsicherer?) sollten IHNEN daher einmal – freundlich und bestimmt – die Masken abnehmen und auf die eigentliche Gesinnung (oder in die Abgründe?) blicken dürfen!?

  11. Schön dass selbst der „Herr Nuntius aus Rom“ inzwischen „erkannt ??“ hat, dass die deutschen Kirchenfürsten und Islamkollaborateure eine SCHANDE sind, sowohl für Deutschland, als auch für das Christentum insgesamt.

    Vor noch nicht allzu langer Zeit hätte man diese widerwärtigen MARX(ISTEN) unverzüglich an das Kreuz (oder sonst wo hin) genagelt.

  12. Satan hat bereits von einem Teil der Kirchenfürsten Besitz genommen, denn nur so ist die Verhaltensweise mancher Kleriker zu erklären, die sich als Kollaborateure in eigenen Sache zu willfährigen Helfern der Gegenseite machen und damit ihren Religionsgründer erneut verraten und das ist die große Tragik einer Jahrtausende alten Religion, die durch die Hinterlist dieser Typen geopfert wird.

  13. Ich habe diese „political correctness“ nie verstanden, und nie unterstützt.
    Ich sage meinen Kindern immer die Wahrheit und erwarte von meinen Kindern das Gleiche!
    Und noch mehr: ich nehme die „political correctness“ als Lüge wahr!

  14. Volle Zustimmung!
    Endlich einmal klare Worte eines hohen Kirchenvertreters!
    Vielen Dank dafür, lieber Erzbischof Zurbriggen. Gott segne und beschütze Sie!

  15. „Ausdrücklich erwähnte er Mitbrüder, die ins Heilige Land reisten und sich schämten das Kreuz zu tragen. Solches Verhalten beschäme ihn. Jedem der Zuhörer im Saal war klar, dass er damit nur den Münchner Kardinal Marx gemeint haben konnte.“ – Wahre Worte !

    Zu Ostern schon hatte ich eine satirische Filmcollage über Herrn Marx angefertigt (bitchute) – Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

  16. Was ist eigentlich mit Säkularisten? Muss man nur auf Muslime Rücksicht nehmen? Freiwillig darf jeder ein Kreuz in die Amtsstube hängen, aber ein Staatszwang zum Kreuz ist schon mehr als fragwürdig. Was als nächstes? Merkels Blockflöten?

  17. Endlich.Ich dachte schon der Albtraum hört gar nicht mehr auf. Wenn der Nuntius das sagt, hat das Gewicht. Kardinal Marx ist eine linke Bazille, soll sich schämen. Und Bedford Strom oder wie der Feigling heißt, ebenso.

  18. Aus „Schwejk“:
    „Ein gewisser Znamenatschek hat zum Kaplan Hortig, der in der Religionsstunde seinen Jungen abgeohrfeigt hat, wie er ihn auf der Gasse getroffen hat, gesagt: ›Sie Ochs, du schwarzes Luder, du frommer Idiot, du schwarzes Schwein, du Ziegenbock von einem Pfarrer, du Schänder der Lehre Christi, du Heuchler und Scharlatan in der Kutte!‹“
    Marx wird man wohl nicht auf der Gasse treffen.

  19. Die politische Korrektheit geht auch mir gewaltig auf die Nerven. Es ist an der Zeit, dass Fakten und Wahrheiten wieder Oberhand gewinnen, egal ob es der politischen Korrektheit gefällt oder nicht. Aber schön, dass es wenigstens noch einige vernünftige Vertreter der Kirche gibt. Auch Pastor Jakob Tscharntke spricht unliebsame Wahrheiten aus. (empfehlenswert seine Predigten auf YouTube)

  20. Deutsche Bischöfe sind nicht mehr christlich wenn sie sich zum Kreuz nicht bekennen.Dass die politische Korrektheit so ein Einfluss auf den Glauben ausübt,ist für mich ein Zeichen,dass wir nicht in einem säkularen Staat leben wie unserer Verfassung behauptet.Die Kirche muss neutral bleiben trotz der linken atheistischen Gesinnung d Regierung.

  21. >>Das ist eine Schande, das darf man nicht annehmen! Diese religiöse Korrektnis, diese politische, geht mir langsam auf den Nerv!<< Jetzt sind wir schon 2, denen das auf den Nerv geht! Danke für ihre Worte, Herr Erzbischof Peter Stefan Zurbriggen!

  22. Natürlich hat er recht wenn der Bischof es eine Schande findet das ausgerechnet BISCHÖFE und PRIESTER die Wiedereinführung von Kreuze kritisieren und die politische Korrektheit nicht nur ihm auf die Nerven geht. Obwohl Politik und Kirche zwei verschiedene Schuhe sind und KIRCHE sich aus der Politik herauszuhalten hat. Auch wenn manche der hohen Priester den UNO Plan gerne umgesetzt sehen

    • In der Regel spricht der Nuntius immer im Auftrag des Papstes. Schließlich ist er Vertreter des Papstes als Oberhaupt der kath. Kirche und somit sein Gesandter.

  23. Meinen Respekt und meine Hochachtung an den Nuntius Zurbriggen für diese klare Aussage.So hört es sich an, wenn einer Eier in der Hose hat.(Seine Exzellenz möge mir dem etwas derben Auspruch mit nachsichtiger Milde zugeneigt sein.-;) )

  24. Wiedereinführung der Kreuze ist eine Schande! Tragen die, die dies aussprechen nicht selbst noch ein Kreuz um den Hals? Eine widerliche Heuchelei! Könnte man diese Ketten nicht einer anderen Bestimmung zuführen?

  25. Es gibt noch klardenkende Menschen und sogar in der Kirche? Man wird da fast sprachlos, denn irgendwie bekommt man allmählich den Eindruck alle sind gerade verrückt geworden. Hoffentlich wird dieser Marx jetzt auch zur Ordnung gerufen.

      • ….oder gekreuzigt?…. wie auch die Hose, (pp berichtete gestern) der sich dann bestimmt in dieselbe macht…..weil es so schön zum Thema passt, grins

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