Ein Gastbeitrag von A.R. Göhring

Der antisemitische Gürtelschläger Knaan Sbaeey, der in Prenzlauer Berg einen Israeli mit Kippa verdrosch, soll nach Aussagen seiner Anwältin und seines Spiritus rector von der palästinensischen Fatach KEIN Antisemit sein. Obwohl Knaan Moslem und Palästinenser ist und „Jehudi!“ („Jude!“) rief. Ja, das ist wirklich überzeugend. Ob das selbst ein Grün*er glauben würde?

Der ägyptische Islamkritiker und Freiheitskämpfer Hamed Abdel-Samed war diese Woche in München bei der Jungen Union zum Vortrag; natürlich einmal wieder unter massivem Polizeischutz. Im Saal hatte Hamed dafür seine Ruhe und konnte weit über eine Stunde vor den als sehr konservativ geltenden Münchener Unionlern sich seine Last von der Seele reden.

Auf Frage aus dem Publikum sagt der Islamspezialist zum Thema mohammedanischer Antisemitismus ohne Umschweife:

„Die arabische Welt ist verseucht mit Antisemitismus“.

Und zwar nicht erst seit dem Nahostkonflikt, sondern schon vorher. Die antisemitischen „Protokolle der Weisen von Zion“ wurden bereits 1929 auf Arabisch verlegt. Hitlers „Mein Kampf“ ist bis heute ein Bestseller in der mohammedanischen Welt (Man muß schon sehr haßfanatisch sein, um sich dieses Geschreibsel anzutun. Das Buch ist selbst für deutsche Skinheads/AN kaum lesbar.)

Abdel-Samad fragt: Wie kann man davon ausgehen, dass Leute einwandern und ihre Krankheiten an der Pforte abgeben? „Das macht kein Mensch!“ Mit jeder islamischen Einwanderungswelle steige die Gefahr für die hier lebenden Juden und die hier lebenden Islamkritiker. Das sei Fakt. Ergänzen könnte man noch: Auch die Gefahr für homosexuelle Männer und junge Frauen steigt gehörig an.

Empfehlung: Schauen Sie sich am besten das ganze Video an. Hamed Abdel-Samad ist zwar zu Beginn seiner Rede in München zaghaft-diplomatisch, aber dann kommt er zur Sache. Ein Genuß. In der DDR sagte man, die Menschen dürsten nach Wahrheit.

Der Islamkritiker hat im letzten Jahr eine Reise durch Westeuropa gemacht und sich die Mohammedaner-Gegengesellschaften angeschaut. Sein Fazit hat er in einem neuen Buch verarbeitet. Der sprechende Titel: „Integration: Ein Protokoll des Scheiterns“

Droemer Knaur, 272 S., ISBN: 978-3-426-27739-3, 20 €