Dieter Dombrowski, der Bundesvorsitzender der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft, hat eine Aktion anlässlich der Enthüllung der Marx-Statue in Trier angekündigt.

In der Pressemitteilung heißt es: „Alle ehemaligen politischen Häftlinge, Gegner und Opfer des Kommunismus und Kritiker des Marx-Kultes treffen sich am 5. Mai.2018 um 11.00 Uhr auf dem auf dem Simeonstiftplatz in Trier.

Wir wollen gemeinsam lautstark gegen die Enthüllung der Marx-Statue protestieren und unsere Stimme gegen die Verherrlichung des Marxismus erheben.

Trotz massiver Gegenwehr, auch von unserer Seite, wurde in Trier eine über 5 Meter große Karl-Marx-Statue aufgestellt, welche zu seinem 200. Geburtstag am 5. Mai 2018 enthüllt werden soll. Die Statue ist ein Geschenk aus China.

Die Enthüllung der Marx-Statue findet um 11:30 Uhr auf dem Simeonstiftplatz in Trier statt. Erwartet werden eine große Anzahl chinesischer Delegationen und zahlreiche Ehrengäste.

Wir rufen Sie auf, uns im Protest gegen diese Statue zu unterstützen!

Bitte fahren Sie, soweit es Ihnen möglich ist, am 5. Mai nach Trier, und protestieren Sie so lautstark, wie es nur geht.

Wir nehmen es nicht hin, dass Karl Marx im Westen wieder aufersteht, nachdem wir es geschafft haben, ihn im Osten abzuschaffen!“

44 Kommentare

  1. Mao in der Nachfolgerschaft von Marx war der größte Massenmörder in der Geschichte der Menschheit. Man ist in China nicht bereit, dieses Verbrechen als solches zu akzeptieren. Das ist traurig.

  2. Wie an den Kommentatoren unschwer zu erkennen ist, hat sich auf diesem blog zusammgefunden, was unbedingt zusammen gehört.

    Hier die Marxkenner und Fangemeinde.

  3. Antonio Gramsci erarbeite in den 1920ern eine marxistische Theorie des facettenreichen Verhältnisses von politischer Macht & Hegemonie.
    Mit Hegemonie wird (Kontext Gramsci/Marx) „ein Typus von Herrschaft benannt,
    der im Wesentlichen auf der Fähigkeit basiert,
    eigene Interessen als gesellschaftliche Allgemeininteressen zu definieren
    & durchzusetzen!“

    Verstehen Sie das Richtig?

  4. Vor dieser Statue habe ich nicht so viel Angst, als von denen welche bei unserer Regierung wieder Macht bekommen. Anette Kahane und viele andere SED Sympathisanten sitzen sogar in der Regierung.
    ES WURDEN NIE ALLE VERANTWORTLICHEN DER DDR GERECHT ZUR VERANTWORTUNG GEZOGEN. Es wird alles gegen rechts getan aber eine 100%ige Aufarbeitung der DDR hat es nicht gegeben.

  5. Man übersieht leicht den Genozid!
    Die „Geistigen Elite“ ist nur an ihrer Macht interessiert!
    Die Perversion von Gedankengut (Lügen) zieht sich durch die Geschichte,
    der Tot des Individuums ein Meer an Blut, getränkt die Erde – übervoll!
    Dämonenwerk fordert Opfer = Leichtgläubige, Unwissende, Dumme, Unbewusste …
    Ketten-Reaktion = inszenierte Gewaltspiralen!

    Das Dunkle illuminieren.

  6. Philosophische Schön-Denken von Ideologien; engelgleich stehen „SIE“ für eine paar satanische Prinzipien, welche ihre (eigenen) Kinder frisst!
    66.-70 000 000 Millionen Tote (Opfer) in Russland durch Kommunismus
    bis ca. 1955 in den Gulags – sprechen ihre eigene Sprache!
    Engel – ein Name von Zwei, für den selben fanatischen Revoluzzer;
    Massen-Mord auf Befehl von Irrealen Autoritäten.

  7. Bravo Dieter Dombrowski!
    Deutschland braucht kein Kult der kommunistischen Ideologen und Verbrecher! Die kommunistischen Trojaner in Deutschland zeigen wie weit ist die Unterwanderung einer Demokratie durch linke Antidemokraten gelungen!

  8. Könnte man doch hübsch schmücken!? Eine Clownsnase, ’ne „sexy“ Perücke und ein Pappschild zum umhängen (mit passender Botschaft) wären doch eine nette „Bereicherung“ des Herrn „Murx“. Nur so’n Gedanke …

  9. Sozialethiker Johannes Messner schreibt über England: „Von 1800 bis 1913 hat sich die Bevölkerung verfünffacht, das Gesamteinkommen verzehnfacht, die Preise sind auf die Hälfte gesunken, das durchschnittliche Realeinkommen des einzelnen hat sich vervierfacht; dabei ist die Dauer der Arbeit für den einzelnen fast auf die Hälfte gesunken.“ Dank Kapitalismus! Das zeigt den Irrtum von Marx deutlich.

  10. Die Armutsverhältnisse, für die der Kapitalismus von Marx verantwortlich gemacht wurde, waren uralte Tatsachen, sie waren nur soeben auf dem städtischen Schauplatz erschienen, wo ihnen die kapitalistische Produktionsweise die Möglichkeit gab, ihre Lage zu verbessern, was ja auch geschah.

  11. Geschenkt, vielleicht bestellt? Gefällt aber sicher vielen als überdemonsiertes Symbol dafür, wohin wir gehen (sollen). Riesen-Marx und Moscheen, da wird markiert. Nebeneinander? Na, wenn in Zukunft zwei sich streiten …?

  12. Zur Person: Karl Marx war nie in der Lage für seinen Lebensunterhalt und den seiner Familie zu sorgen.Von sieben Kindern sind vier gestorben.Er hat immer auf Kosten Anderer,sprich Engels,gelebt.Er war der Prototyp des Sozialisten.War extremer Kettenraucher, schwer geplagt von Eiterbeulen insbesondere am Gesäß.Warum dort? Weil er seinen Arsch nicht bewegt hat! Kenn ich doch irgendwo her.

  13. Karl Marx Ideen und sein kommunistisches Manifest waren die Blaupause für unsägliches Elend, Hunger,Armut,Terror, Morde, Millionen Tote und Unterdrückung bis in die Jetztzeit.Die wahre Philosophie (Liebe zur Weisheit),deren Grundpfeiler immer die Ethik und die Liebe zu einem besseren Leben sind, wurden und werden durch Marx`s Gedankengut mit Füssen getreten. Komm mir keiner mit: „JA, ABER..“

  14. Ich bezeichne den „Aufstand“ als eine Form von Bilderstürmerei. Marx und Engels hatten ihre Berechtigung in ihrer Zeit. Als ehem. Ossi stehe ich den politisch Verfolgten der ehem. DDR genauso skeptisch gegenüber wie den sog. Flüchtlingen in unserer Zeit. Wer sich alles als polit. Verfolgter wähnt, hält sicher mancher Prüfung nicht stand.

  15. Der Baudezernent von Trier, Ludwig (CDU), hat sich in Sachen Marx-Denkmal besonders unangenehm hervorgetan. Dafür hat er bereits von luxpatriae.de den „Klodeckel der Woche“ verliehen bekommen !

  16. Marx Theorie war in seiner Zeit sehr fortschrittlich. Eine Statue zum Geburtstag kann er von mir aus auch bekommen.

    Aber doch nicht so monströs.
    Das hat mit Ästhetik nichts mehr zu tun, sondern mit einem unverhohlenen Machtanspruch der internationalen Sozialisten, insbesondere auf einen Kapitalsozialismus im Stile Chinas.

  17. „Das Kapital“ von Marx ist eine ANALYSE der industrialisierten Wirtschaft im 19. Jahrhundert. Was daraus unter den Bolschewisten gemacht wurde hat er nicht zu verantworten.

    Das wäre so, als würde man Christus für allen Machtmißbrauch der Kirche verantwortlich machen.

  18. Nur zur Erinnerung, in Chemnitz (zu DDR-Zeiten. Karl-Marx-Stadt) steht ein Marxmonument welches im Volksmund „Der Nischel“ (sächsisches Wort für Kopf) heißt und um dessen Erhalt viele Chemnitzer gekämpft haben denen man nicht nachsagen kann Kommunisten zu sein. Marx ist genau so eine herausragende Gestalt der deutschen Geschichte wie z.B. Goethe oder Schiller.

  19. Zur Klarstellung, Karl-Marx und Friedrich Engels waren und sind bürgerliche Philosophen die zwar ein kommunistisches Manifest geschrieben haben, welches für ihre Zeit eine durchaus berechtigte Schrift gegen den Kapitalismus und Ausbeutung war, in der Folge jedoch sehr oft falsch ausgelegt und umgesetzt wurde. Die Lehren von Marx und Engels sind philosophische Lehren und kein kommunistisches Dogma

    • Das Kommunistische Manifest verlässt den Rahmen einer rein philosophischen Lehre. Es ist keineswegs „bürgerlich“. Wichtig ist allerdings,festzuhalten, dass Marx und Engels nichts dafür können, was bösartige Potentaten anderen Menschen in deren Namen angetan haben (Stalin, Mao, Pol Pot, etc.) Andererseits ist es töricht, eine solche 5-Meter-Skulptur mit hohem ideologischen Symbolwert aufzustellen.

    • Auch hier: Nein.

      Murx und sein Sugar Daddy hatten einige lichte Momente in Bezug auf das Leben im England des 19. Jahrhunderts. Das war es dann aber auch schon – denn was von beiden sträflich unterschätzt wurde: die Dynamik und die Selbsterneuerungskräfte des Kapitalismus.

      (Fortsetzung folgt)

    • (Teil 2)

      Dieser Kapitalismus ist ja nun – so das Dogma der Roten Horden – seit über 100 Jahren am Abnippeln. Dumm nur, dass der Kapitalismus „Das Kapital“ nicht gelesen hat und gar nicht daran denkt abzunippeln.

      Hinzu kommt: Der halbe vordere Orient, der halbe hintere Orient und halb Afrika sitzen mit gepacktem Koffer auf der Familienziege, um ins kapitalistische Germoney aufzubrechen.

  20. P. S. Die überdimensionierte Marx-Statue in Trier von den Chinesen finde ich auch daneben. Ein höflich-diplomatisch-ironisches Ablehnungsschreiben wäre angemessen gewesen. Aber dazu sind die Dumpfbacken von den Blockparteien ja nicht in der Lage.

  21. @ Markus Vorzellner: Im Grundsatz einverstanden. Marx war weder Parteiführer noch Politiker. Umgebracht hat er auch keinen. Karl Popper hat eine zweibändige Kritik am Marxismus als philosophische Lehre geschrieben. Dabei hat er Marx ausdrücklich ehrliche Empathie mit den Unterdrückten zugebilligt. Ein Blog, der die Philosophie im Namen führt, sollte Marx als Philosophen ernst nehmen.

    • Sehr guter Kommentar, denn gerade in diesen Block sollten wir uns vernünftig auch mit den philosophischen Lehren Von Marx und Engels auseinandersetzen und diese nicht in die Schublade des Kommunismus stecken und verteufeln

  22. Marx erlebte die Auswüchse des Frühkapitalismus in Zeiten der industriellen Revolution. Das ist heute völlig überholt. Daß man sich ausgerechnet von China mit seinen Millionen durch Staatskapitalismus ausgebeuteter Wanderarbeiter so ein Fünfmeter-Ungetüm hinstellen lässt, ist ein Witz. Aber Frau Dreyer steht ja gern auf der falschen Seite.

    • Frühkapitalismus zu Zeiten von Marx ist richtig, genauso wie wir heute in einer Zeit des schlimmsten imperialistischen Spätkapitalismus befinden oder besser noch in der Zeit des „Kapitalsozialismus“

      • 200 Millionen Tote. Die Hirnfürze eines Marx (lebenslang alimentiert und man gerade 100 Seiten aufs Papier gekritzelt) sind schon 100mal theoretisch und auch praktisch widerlegt worden.

  23. Die Dorfschulzerei Bergisch Bagdad (fka Wuppertal, im Kalifat Mordrhein-Wandalistan) plant für 2020 etwas ähnliches, dann ist nämlich der 200. Geburtstag des anderen Godfathers of Lefties‘ Bullshit.
    Von einer Thematisierung des Terrors der Roten Orks wird – natürlich – auch dort abgesehen.

  24. Wie schon mehrfach hier geschrieben, wäre eine Diskussion über Karl Marx in einem kritischen Forum wie PP durchaus sinnvoll. Die hier zu lesende Verteufelung entbehrt aber jeder Sinnhaftigkeit, denn Marx hat sich gegen kapitalistische Zustände gewandt, die wir heute in wesentlich ärgerer Form wiederfinden.

    • Lassen Sie mich kurz überlegen… nein, an Murx gibt es nichts zu diskutieren. Die von ihm und seinem Sugar Daddy in die Welt gepupste Ideologie hatte ihre Chance gehabt – und jämmerlich versagt.

      100 Mio. Todesopfer weltweit in den letzten 100 Jahren sind ja wohl mehr als genug. Dazu die ökologische Verwüstung der halben Welt.

      Brauche ich zumindest nicht noch mal.

      • Blödsinn! Mit den Todesopfern der Bolschewisten hat er ja wohl nichts zu tun. Er hat lediglich eine Theorie über die Ausbeutung der Arbeiterschaft entwickelt.

      • Alle Bolschewisten haben sich auf Murx berufen und seinen Dummfug zu großen Teilen umgesetzt und praktiziert. Damit steht er – als einer derjenigen, der diesen dümmlichen Schwachsinn zu Papier gebracht hat – sehr wohl in der Verantwortung!

        Und wenn der Murxismus irgendetwas mit Vernunft zu tun hätte, hätte es ja bei den vielen Versuchen auch mal klappen müssen. Hat es aber nicht…

    • Merke: Der Kapitalismus verteilt den Wohlstand ungleichmäßig – der Sozialismus verteilt das Elend gleichmäßig. Jeder suche sich das aus, was er bevorzugt.

      • Frage: Und was macht der Kapitalsozialismus oder aich Soziallapitalismus (egal wie man es dreht) in der Gegenwart ? – Antwort: Er tut beides gleichzeitig und das in schlimmster Art und Weise

      • Kann es sein, dass Ihnen praktische Erfahrung in der murxistisch dahingestümperten Armseligkeit fehlt?

      • Wobei der Wohlstand selbst für den ärmsten in kapitalistischen Ländern höher ist als für den Durchschnitt im Sozialismus.

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