(David Berger) Die Bayerische Staatsoper in München zeigt sich traditionsbewusst. Ein Forschungsprojekt zur Geschichte des Hauses (PDF) unter Richard Strauss fand heraus, dass die Staatsoper ab 1933 stets „propaganda-konform“ agierte und „auf ganzer Linie die jeweils herrschende NS-Musiktheaterpolitik bediente“.

Die Verantwortlichen wollten durch ihre „Kollaboration mit dem Regime persönlichen Nutzen ziehen“ – für sich und für die Staatsoper.

Die Herrscher wechseln, die Propaganda, um sich den Mächtigen gegenüber unterwürfig zu zeigen, bleibt. Seit neuestem zeigt sich deshalb auch die Staatsoper wieder „propagandakonform“.

Sie schmückt sich mit den heute üblichen Edelworten: „Vielfalt, Humanität, Respekt“ – die auf typische Weise genau jene Werte zeigen, die denen, die sie dauern im Mund führen, am meisten abgehen.

Und eignet sich von daher für uns als Foto der Woche.

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