Der Frauenmarsch am 17.2. in Berlin wurde durch eine relativ kleine Anzahl, insgesamt ein paar hundert linker Extremisten und Verfassungsfeinde mit einer mutmaßlich illegalen Blockade gestoppt.

Anders als in der Vergangenheit hatte dies jedoch ein Nachspiel. Mit der Beantragung einer aktuellen Stunde verhinderte die AfD, dass der geplante Rechtsbruch sofort wieder in Vergessenheit geriet.

Entsprechend laut und aggressiv waren die Reaktionen derer, die Verfassungsrechte anderer angegriffen hatten.

Getroffene Hunde bellen nun mal. Mit einer fast schon unverschämten Arroganz in der Stimme eröffnete Caren Ley (LINKE) ihre Rechtfertigungsrede mit der für jeden offensichtlich unwahren Behauptung, sie selbst sei bei einer „friedlichen Demonstration“ gegen den Frauenmarsch dabei gewesen zu sein.

Der Rest der Rede war eigentlich nur eine Generalabrechnung mit der AfD, zum Frauenmarsch selbst hatte sie nicht viel zu sagen.

Relativierung auf Relativierung, lediglich das Wort „Oktoberfest“ fehlte.

Canan Bayram (B90/Grüne), die auch gegen die Frauen und die beiden migrantischen Initiatorinnen auf die Strasse gegangen war, setzte noch eine besonders zynische Pointe:
Sie kritisierte, dass auf dem Frauenmarsch zu viele Männer waren.

Dass ihre eigene Partei es bei einer eigenen Demonstration als Erfolg verkaufen würde und zwar als „Männer unterstützen Frauen in ihren Anliegen“ – geschenkt, das ist das übliche, politikertypische Hindrehen der Dinge.

Was mich richtig ärgert, ist, dass die massiven Gewaltandrohungen gegen die Frauen im Vorfeld des Marsches natürlich dazu geführt hatten, dass viele Frauen ihre Demonstrationsteilnahme aus Gründen des Selbstschutzes absagten.

Diesen Frauen darf man jedoch keinesfalls Feigheit unterstellen. Natürlich hatten diese Frauen, deren Absagen man in den Foren ja mitverfolgen konnte und die von Tag zu Tag mehr wurden, Angst.

Angst vor körperlich überlegenen, mehrheitlich männlichen und hochagressiven, testosterongesteuerten, vor nichts zurückschreckenden, Straßenkämpfern.

Wer hätte da keine Angst? Genau das wollten die Gegner dieser Frauen doch. Klassische sexistische Strategie, denn Frauen reagieren auf Gewalt nun mal eher mit Zurückweichen, mit Vorsicht.

Ein Marsch für „Frauenrechte und gegen Gewalt gegen Frauen“. Dieser Marsch selbst wird mit Gewalt und Gewaltandrohungen bekämpft. Und eine grüne Bundestagsabgeordnete verteidigt das. Ist das an Zynismus noch zu überbieten?

Die geistigen Brandstifter polemisieren auch gegen zu wenig Frauen auf dem Frauenmarsch. Anstatt dass sie die Gewalt gegen die demonstrierenden Frauen verurteilen.

Diese ist aber auch für die Zusammensetzung des Frauenmarsches verantwortlich.
Viele Männer, die zunächst zaghaft fragten, ob sie überhaupt mitdürften, hatten sich angesichts der Gewaltandrohungen erst entschlossen mitzudemonstrieren, um die Frauen zu schützen.

Diese Männer als Alibi für falsche Argumente zu nutzen ist schäbig. Man muss ihnen „Danke“ sagen, denn ohne das Wissen um sie, wären sicher noch mehr Frauen zu Hause geblieben.

Schande! Wenn Frauen nur unter männlichem Schutz demonstrieren können.

Eines zeigt es aber auch: dass Menschen wie Canan Bayram oder Caren Ley jedes Mittel, inklusive Gewalt Recht ist, um Themen wie Genitalverstümmelung, Zwangsehen und Kinderehen aus der öffentlichen Diskussion zu halten, um migrantische Frauen daran zu hindern ihre Kenntnis dieser patriarchalischen und sexistischen Strukturen öffentlich zu machen.

Sie zeigen damit auch unfreiwilligerweise, wie schlecht es um die Sicherheit von Frauen in Deutschland und speziell in Berlin bestellt ist.

Danke Leyla Bilge und Laleh Hadjimohamadvali für den Mut, diese Demonstration zu organisieren.

***

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Franz MaierIfisJensIncamas SRL (@incamas)Onna-Senshi Recent comment authors
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Franz Maier
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Franz Maier

Gut, damit haben wir eine weitere Parallele von Islam und Linken: maßlose Gewalt gegen Frauen.

Incamas SRL (@incamas)
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Das ist ein Verhalten nach dem Vorbild der SA, wo bleibt hier den der Rechtsstaat ? Rot und Grün ergeben nunmal Braun !!!

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[…] +++ Der frauenfeindliche Zynismus der Linken und GrünInnen +++ […]

Grit Zimmermann
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Grit Zimmermann

Ich war so froh, dass wir als Ehepaar gemeinsam in Berlin waren.
Zumal wir zwei Mal auf dem Weg zum Kanzleramt von diesen Faschisten körperlich angegriffen wurden.
Die Ereignisse in Berlin haben uns noch mal ganz deutlich gemacht, wie schlimm es um unser geliebtes Heimatland steht.
Nun mit einer gewissen Distanz können wir sagen, wir sind beim nächsten Mal wieder dabei. WIR KOMMEN WIEDER!
Ein herzliches Dankeschön an alle Organisatoren (ich schreibe mit Absicht nicht -innen, da ich diesen Genderquatsch verabscheue )

Nicht mehr mein Land
Gast
Nicht mehr mein Land

„Was mich richtig ärgert, ist, dass die massiven Gewaltandrohungen gegen die Frauen im Vorfeld des Marsches natürlich dazu geführt hatten, dass viele Frauen ihre Demonstrationsteilnahme aus Gründen des Selbstschutzes absagten“ Ja, ich kann nur sagen: Auch ich hatte überlegt, nicht zu fahren, weil ich Angst hatte. Aber ich habe mich dann doch zusammen gerissen. Mein Mann konnte jedoch nicht dabei sein, weil er im Auto mit unserer kleinen Tochter, für die wir keinen Babysitter hatten, aufpasste. Sie mitzunehmen war mir viel zu gefährlich. Ich kriege echt die Wut, wenn die Linken dann so stolz darauf sind, dass bei ihren Demos… Mehr lesen »

Ingrid Jung
Gast
Ingrid Jung

Obwohl ich selbst eine Frau bin regt mich dieser ganze Genderdreck langsam auf. Ich habe immer für die Rechte von uns Frauen gekämpft, vor allem für unsere Freiheit, Gleichberechtigung und Unversehrtheit. Aber diese schrecklichen dummen links-grünen Weiber sind wirklich eine Schande für unser Land. In Schweden haben sie schon ihr Land ruiniert und in Deutschland wird es auch nicht mehr lange dauern. Die werden doch die allerersten sein die vom Islam entsorgt werden, wie kann man nur so dumm und blöd sein zu glauben man würde sie verschonen. Deren Weltanschauungen und der Multikultiwahn wird sich sehr schnell in Luft auflösen,… Mehr lesen »

ullaklodtk
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ullaklodtk

Es wird immer deutlicher, dass Links-Grün, Rechte und Sicherheit von Frauen und Kindern nicht verteidigen wird.
Für mich sind Kopftuch- und Burkaträgerinnen Frauen, die in aller Öffentlichkeit demonstrieren (müssen), dass sie auch dem dümmsten Männchen gehorchen, schlagende Argumente akzeptieren und damit einverstanden sind, dass unmündige Mädchen mit alten, geilen Böcken zwangsverheiratet werden, wobei häufig oder immer auch Geld fließt. Es macht mich traurig, wenn ich dieses Elend auf der Straße sehen muss.

Zipporah Cohen
Gast
Zipporah Cohen

Sie sind Germany’s größte Schande – diese falschen (LINKEN) Frauen. Sie sind praktisch auch das Unglück Deutschlands. Wie werden sie sich später einmal dafür verantworten können?

Demokrat
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Demokrat

Krass gesagt, ist der Feminismus schon länger im A.sch. Der berechtigte Kampf um soziale Gerechtigkeit für Frauen ist zu einem Gerechtigkeitswahn heruntergekommen; der berechtigte Anspruch auf, auch sexuelle, Selbstbestimmung der Frauen gipfelt in Anprangerungs- und Vorverurteilungskampagnen gegen Männer, die zwar teilweise begründet sein mögen, aber nichts mit rechtlichen Grundsätzen gemeinsam haben, sondern an Hexenjagden längst vergangener Epochen erinnern. Dieses, um nur zwei Beispiele zu nennen. Ein erhellender Artikel zum Thema Feminismus, beleuchtet dessen aktuelle Misere: „… Was ist „intersektioneller“ Feminismus? Es ist eine Art Feminismus, der gemäß dem relativ neuen akademischen Konzept der „Intersektionalität“ eine Hierarchie akzeptiert, in der andere… Mehr lesen »

maru
Gast
maru

Dieses Verhalten ist praktizierte ENTSOLIDARISIERUNG mit (weiblichen) Gewaltopfern. Es erinnert an das häufig beobachtete Verhalten von Müttern, die es zulassen, daß ihre Kinder von ihren Partnern mißbraucht werden, die dazu schweigen und nichts dagegen unternehmen. Es ist eine Spezialform des Verrats (unter Frauen), eine Form der MITTÄTERSCHAFT, die schon oft in feministischen Diskursen problematisiert wurde. Durch die Einbindung aus Teilen der Opfergruppen am Machtmißbrauch kann dieser besser geleugnet, verdrängt und damit gesellschaftlich unsichtbar gemacht werden. Dieses herrschaftsstabilisierende Muster ist auch sehr prägnant bei den Genitalverstümmelungen von Mädchen im afrikanisch-arabischen Raum, wo Frauen die Beschneiderinnen sind. Laut StGB wird der Mittäter… Mehr lesen »

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gilbert808
Gast
gilbert808

Oh, ich kenne einige paar junge Frauen, die nicht nur sehr ansehnlich sind, sondern auch in der Lage, jeweils mehrere Antifanten aus ihrer Montur zu prügeln. Leider aber jeweils zu weit vom Ort des Geschehens wohnend.

desmolenz
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Mein Beitrag an die Hessische Staatskanzlei, die AfD Gremien und diverse Kollegen : Sehr geehrte Damen und Herren der AfD und sonstige , noch mit Rückgrad agierenden Politiker !!!!!!! Im Anhang beigefügt eine Darstellung , welche ich aus EIGENER ERFAHRUNG nur zu 100 % bestätigen kann. Ist gegen diesen Mob der Randale Gruppe ANTIFA  nicht endlich ein Mittel auf legalem Wege zur Vermeidung des ganzen zu erreichen ?? Sie als Abgeordnete könnten doch das ganze und die Politiker, welche diese Verbrechen tolerieren ANZEIGEN…. Oder ist es so, dass wir mittlerweile in einem Rechtsfreien !! gebiet leben ?? Wenn das so… Mehr lesen »

Furor teutonicus
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Furor teutonicus

diese linken Politikerinnen geht nur darum ihre verrückte Ideologie durchzudrücken. Da spielen die Frauen in Wirklichkeit keine Rolle, sie benutzen sie nur. Man muss sich im klaren sein, hier prallen Weltanschauungen auf einander. Auf der einen, wir Bewahrer der Kultur, der Tradition die über Jahrhunderte gewachsen ist, auf der anderen die Multikultis-Globalisten, die all das zerstören wollen. Der Frontverlauf ist völlig klar.

Aubin
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Aubin

Männlicher Schutz? Im heutigen Deutschland? Darauf würd ich mich eher nicht verlassen. Und was ängstliche Frauen betrifft, würde ich mal nach der franz. Revolution blicken, die ohne mutige Weiber nicht zustande gekommen wäre