WhatsApp Image 2018-02-17 at 23.24.58(David Berger) „Sie können hier nicht durchgehen“, ließ uns ein Polizist in der Nähe des Halleschen Tors in Berlin wissen, als wir – eine Gruppe von Rednern ( u.a. die Moderatorin, einige Politiker und Imad Karim) – unter dem „Nazi-Geschrei“ von „Antifa“-Randalierern (Foto links) mit hassverzerrten Gesichtern versuchten zu dem Sammlungs-Ort für den Frauenmarsch auf das Kanzleramt zu gelangen.

Erst nach dem Hinweis auf unsere Aufgaben und auf Abgeordnetenausweise ließ man uns schließlich passieren.

Andere, die zu der Demo wollten, hatten es nicht so leicht. Auf unserem Weg begegneten uns immer wieder zahlreiche größere und kleinere Gruppen von Menschen, die erzählten, sie seien von der Polizei weggeschickt worden. Auch zwei Gastautoren von PP wurden über eine Stunde immer wieder abgewiesen, bis sie frustriert aufgaben.

Dennoch hatten es (nach Angaben der Veranstalter) etwa 1.500 Demonstranten zum Sammlungsort geschafft, wo Nadja Staffel und Leyla Bilge die Demo eröffneten. Andere Medien sprechen von ca. 3000 Teilnehmern.

Eröffnungsreden von Imad Karim und David Berger

Am Ort selbst eine Art Kessel-Situation. In der Mitte die Demo, in den umliegender Häusern (siehe Foto u.) und hinter, sehr nahe an die Demo heranreichenden Gittern hunderte von Gegendemonstranten, die permanent „Fuck-Finger“ zeigten, „Nazis“ und „Kein Recht auf Nazipropganda brüllten“.

Frauenmarsch

So ähnlich sahen dies offensichtlich auch die Polizeipräsidenten von Berlin bzw. die Einsatzleiter für die Demo. Nachdem sich die Bewegung mit einem Banner mit der Aufschrift „Kandel ist überall“ in Bewegung gesetzt hatte, wurde sie durch die Polizei bereits nach ca. 20 Minuten gestoppt.

Und dann entwickelte sich alles, wie bereits vorgestern von PP warnend in den Raum geworfen: Man könne die Demo erst mal nicht weiter laufen lassen, es gäbe eine Sitzblockade von Gegendemonstranten (Video unten: Polizei taucht erst auf, nachdem die Sitzblockade sich bereits gebildet hat).

In Deeskalation geübte Polizisten versuchten die Demonstranten zu beruhigen, denn auch den Teilnehmern war klar, dass nun nach dem rechtswidrigen „Berliner Modell“ verfahren wird.

Abgeordneten der AfD, die teilnahmen, gelang es schließlich mit ihrem Abgeordnetenausweis bis zur Sitzblockade vorzudringen: Nach ihren Aussagen stand die Polizei um eine Sitzblockade von ca. 200 Leuten herum und tat nichts.

SitzblockadeMan versuche, von der Rückseite der Sitzblockade die Demo aufzulösen, so die Aussage von Polizisten. Ein Versammlungsleiter war nicht aufzufinden. Trotz Versuchen der Polizei, keinen an diesen Ort der angeblichen Auflösung der Sitzblockade zu lassen, kamen zwei Abgeordnete durch. Dort war nirgendwo Polizei zu sehen, die die Demo auflöst.

Einsatzleiter und Pressesprecher erklären trotzdem weiter, dass man versuche die Demo aufzulösen. Der Begriff des Auflösens habe nicht unbedingt etwas mit „gewaltsam freimachen“ zu tun. Man hätte den Gegendemonstranten einen anderen Demo-Ort angeboten, diese hätten aber das Angebot bislang noch nicht angenommen.

Von den Veranstaltern der Demo vorgeschlagene Alternativwege wurden abgelehnt, genau diese habe man nämlich schon der Antifa angeboten. Sie stünden daher der Demo nicht zur Verfügung.

 

Leyla Bilge löste daraufhin die Veranstaltung auf und bat die Demonstranten sich eigenständig zum Kanzleramt durchzuschlagen. Aber auch das versuchte die Polizei zu verhindern, indem sie den Demoteilnehmern den Weg vom Demo-Ort immer wieder verweigert.

Der kleinen Gruppe, die mich über den weiteren Verlauf auf dem Laufenden hielt und die ein Schild „Kandel ist überall“ trägt,

…schlossen sich spontan Passanten an, die mit zum Kanzleramt kamen. Daraufhin tauchte auf einmal wieder Polizei auf und gab die Anweisung die Plakate wegzupacken. Dennoch kam es am Kanzleramt zu einer Abschlusskundhebung.

Ob es zu irgendwelchen Übergriffen auf Demoteilnehmer kam, ist mir nicht bekannt. Auf Facebook macht folgender Beitrag derzeit die Runde:

„Ich bin einfach nur fassungslos was in Berlin passiert ist und auch noch gerade passiert. Eine friedliche Demo von größtenteils Frauen gegen Gewalt und Unterdrückung wird zum Spiegelbild unserer kranken Gesellschaft. Linksfaschistische gewalttätige Antifa Terroristen unterstützt von der linken Parteienfront allen voran die SED Linken und Grünen dürfen sich austoben während friedliche Demonstranten eingekesselt werden. Ein lächerliches Aufgebot von Polizisten ist nicht Herr der Lage geworden. Friedlich demonstrierende Frauen wurden sogar von Links Terroristen zusammengetreten ohne Folgen. Aber die mutigen Demo Teilnehmer geben zum Glück nicht auf. Allergrößten Respekt für diese mutigen Frauen und Männer und ein weiteres Armutszeugnis für diese linksfaschistische Diktatur.“

Aber auch Medien wie die Morgenpost schreiben, dass unter den Antifa-Demonstranten ein Mann festgenommen wurde, weil er ein verbotenes Messer mit sich führte.

Zunächst bleibt für mich festzuhalten: Der Frauenmarsch sollte ein Zeichen setzen gegen die importierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Das gelang ihm auch. Gleich auf zweifache Weise.

Denn die gezielte Sabotage des Frauenmarsches zeigt, warum der Terror gegen Frauen solche Ausmaße annehmen konnte und weitergehen wird. Seit gestern haben wir die endgültige Gewissheit, dass dieser Terror von Linksgrün und dem System Merkel auch genauso gewollt ist. Zumindest ohne Tabus als Kollateral-Schaden der Refugees-welcome-Ideologie in Kauf genommen wird.

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Die Eröffnungsreden von Imad Karim und David Berger (falls Video nicht funktioniert, bitte hier klicken: Youtube)

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