(David Berger) Merkel konnte heute der von ihr zu tiefst verachteten, an krankhaftem Masochismus nicht mehr zu überbietenden CDU zeigen, wie sehr sie sie hasst. Dass diese Verachtung mit einer kopfnickenden Unterwerfungsgeste durch die Partei hingenommen wird, zeigt dass die letzten Hoffnungen auf eine Gesundung dieser Partei komplett sinnlos sind.

Die Frau, die das schlechteste Wahlergebnis für die CDU in ihrer Geschichte einfuhr und die Deutschland schon in der letzten Regierungsperiode – seit der Grenzöffnung 2015 – wie keine zweite Politikerin jemals geschadet hat, bleibt Kanzlerin.

Sie konnte nicht nur den Wählern, die der GroKo keine Mehrheit mehr geben würden, sondern auch der CDU auf bislang offensivste Weise zeigen, wie sehr sie sie aus tiefstem Herzen verachtet.

Zurecht kann sich die SPD als große Gewinnerin dieser Koalitionsverhandlungen freuen. Inhaltlich, aber – und das ist ohnehin im System Merkel viel wichtiger auch personell –

Die CDU wird von den sechs Top-Ministerien fünf abgeben, gleich vier davon an die SPD

Das Finanzministerium (Olaf Scholz) und das Außenministerium (Martin Schulz) sowie die Ressorts Justiz (Vermutlich erneut Heiko Maas, evtl. Eva Högl) und Arbeit/Soziales. Das einzige, was Merkel noch zu interessieren scheint, ist dass die CDU das Kanzleramt unter ihrer Führung weiterhin innehat und dass ihr in Bayern nicht mehr gewollter Bettvorleger noch einmal einen Posten erhält.

Irgendwie ist diese Verachtung Merkels für die CDU verständlich.

Vielleicht haben Sie in ihrem Leben auch einmal einen Menschen kennen gelernt, dem sie immer wieder gezeigt haben, wie unsympathisch er Ihnen ist. Und je mehr sie ihm das gezeigt haben, umso mehr hat er sich masochistisch an sie rangeworfen. Psychologischerweise gut verständlich ist Ihre Verachtung für diesen Menschen mit jeder neuen Unterwerfungsgeste gewachsen. So ungefähr lässt sich auch das Verhältnis der CDU zu Merkel analysieren.

„Verabschiedet sich die Merkel-Partei von der Gestaltung der Politik in Deutschland?“

…fragt die „Welt“. Ja, das tut sie. Und das ist auch gut so. Sie ist inhaltlich völlig überflüssig, dient lediglich als organisatorischer Unterbau für das linksgrüne Wirken Merkels.

Das Schlimme: Selbst wenn Merkel weg ist, wird sich das System Merkel weiter unheilvoll auf Europa, unser Vaterland und die CDU auswirken. Ich habe an dem heutigen Tag die Hoffnung auf eine Gesundung der CDU aufgegeben. Und werde in den kommenden Wochen die Konsequenzen daraus ziehen.

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