(Zahal) Die Idee, den Lesern einige, zu den Themen von Philosophia Perennis passende Bücher vorzustellen, ergaben sich aus oft in Kommentaren der Leser und Leserinnen dieser Seite gestellten Fragen zur Islamisierung: „Warum das Ganze? Was steckt dahinter, welches sind die wahren Absichten? Das gab es niemals zuvor in der Geschichte?“

Und lange hatte auch ich mich gefragt, warum der Westen sich diese seit Jahrzehnten anhaltende Unterwürfigkeit gegenüber einer Politreligion dermaßen auf die Fahnen geschrieben hat.

Wer also die Gegenwart verstehen will, muss für ein besseres Verständnis eingangs ein Buch gelesen haben, das ich hier näher vorstellen möchte. Es speist sich aus vielen zeitgenössischen Quellen und reicht von Beginn der islamischen Eroberungen bis in die Neuzeit (1915 – Armeniermord).

Zunächst aber einige neuere Zitate bekannter Muslime, die mich vor der Lektüre des Buches bereits beschäftigt hatten:

Vural Öger, türkisch-deutscher Unternehmer und Politiker (SPD):

Das, was Kamuni Sultan Süyleman 1529 mit der Belagerung von Wien begonnen hat, werden wir mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen verwirklichen.

Ayatollah Khomeini, höchster schiitischer Geistlicher im Iran:

„Juden und Christen sind dem Schweißgestank von Kamelen und Dreckfressern gleichzusetzen und gehören zum Unreinsten der Welt…Alle nichtmuslimischen Regierungen sind Schöpfungen Satans, die vernichtet werden müssen.“

Der ehemalige Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş Mehmet Sabri Erbakan sagte gemäß dem bayerischen Verfassungsschutzbericht 2001:

„Die Europäer glauben, dass die Muslime nur zum Geldverdienen nach Europa gekommen sind. Aber Allah hat einen anderen Plan.“

Islamkritiker Bassam Tibi:

„Wer sich in der Islam-Diaspora Europas auskennt, weiß, dass nicht nur die Islamisten von einem islamischen, von der Scharia beherrschten Europa träumen; auch orthodoxe Moslems tun dies und rechnen Europa durch demographische Islamisierung durch Migration zum Dar al-Islam/Haus des Islam.“

(Quelle: Wikipedia)

Dann las ich das 2002 erschienene Buch von Bat Yeòr: „Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam“; las, mit welcher Brutalität die muslimischen Eroberungen seit Mohammed verliefen, las aber auch, dass den christlichen Völkern eine große Mitschuld zukam. (Parallelen zu heute sind unübersehbar)

Vorangegangen waren interne Streitigkeiten und Uneinigkeiten der Völker. Ebenso profitierten viele lokale und regionale Machthaber vom dem Wechsel und verrieten ihre eigenen Landsleute (siehe auch heute – Dhimmitum).

Ein Zitat aus dem Buch über die Eroberung und Islamisierung des Byzantinischen Reiches z. B. bringt dies sehr deutlich zum Ausdruck, denn noch im 11. Jahrhundert war Kleinasien das Kernland des christlichen Kaiserreiches Byzanz. Bis Parteikämpfe zu einer vernichtenden Niederlage gegen die Türken führten, welche die Geschichte veränderte.

„Die Zwistigkeiten unter den christlichen Herrschern gaben den türkischen Truppen die Möglichkeit, die eine oder die andere der streitenden Parteien zu unterstützen und sich mit der Topographie des Landes vertraut zu machen, wo sie ganze Landstriche verwüsteten und strategisch wichtige Festungen einnahmen. Durch den Bau von Moscheen, an denen beträchtliche Kontingente von Richtern und Gelehrten (ulama‘) aus den arabischen Provinzen tätig waren, wurden die Militärlager zu Zentren intensiver Islamisierung. Ständig aufeinanderfolgende Wellen von Einwanderern aus dem arabisch-islamischen wie auch dem asiatischen Hinterland förderten den Prozess der Islamisierung durch Infiltration. Nomadenstämme überfluteten die Ebenen, belagerten Dörfer, legten Hinterhalte an den Wegen und unterbrachen Verbindungsstraßen.“

Fazit: Wer also die Gegenwart verstehen will, muss dieses Buch unbedingt gelesen haben.

Zur Autorin: Bat Ye’or (hebräisch בת יאור, „Tochter des Nil“) ist ein Pseudonym der britischen Autorin Gisèle Littman (* 1933 in Kairo, Königreich Ägypten als Gisèle Orebie). Unter diesem und einem weiteren Pseudonym (Yahudiya Masriya) publizierte sie mehrere Bücher, in denen sie sich mit der Geschichte des Islams im Nahen Osten auseinandersetzt und vor einer Islamisierung Europas warnt.

Littmans Themengebiet ist die Geschichte und aktuelle Situation nichtmuslimischer Minderheiten unter islamischer Herrschaft, speziell die von Christen und Juden. Sie erarbeitete in einer ganzen Reihe von Büchern und Aufsätzen die Merkmale des Dhimmitums: Darunter versteht sie die sozialen Beziehungen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen unter den Prämissen der Dhimma, des von der Scharia vorgeschriebenen „Schutzvertrages“. Diese Verhältnisse sind laut Littman durch eine systematische Diskriminierung der „Kuffar“ (arab.: Nichtmuslime, Ungläubige) geprägt (Quelle: Wikipedia)

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