(David Berger) Heute Nachmittag gegen 15.20 Uhr hat ein „15-jähriger“ Afghane in einem Drogeriemarkt in Kandel (Rheinland-Pfalz) ein Messer gezogen und ein gleichaltriges Mädchen niedergestochen. Das Mädchen erlag kurz darauf den Verletzungen im Krankenhaus. (Update des Textes: 28.12.17, 7.30)

Laut der Pressemitteilung der Polizei soll der Afghane nicht zusammen mit dem Mädchen in den Drogeriemarkt gekommen sein. Es soll aber dann zu einem Streit zwischen den beiden gekommen sein.

Der Täter konnte zunächst durch Passanten überwältigt und dann durch die Polizei festgenommen werden. Er soll bereits morgen einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Bildzeitung schreibt dazu:

Ob es sich bei dem Jugendlichen um einen Flüchtling handelt, wurde nicht mitgeteilt.“  Auch ob es sich bei der Altersangabe des Afghanen um das reale Alter handelt, ist in solchen Fällen stets unklar – denken wir nur an den Fall Maria L. – Klar ist den Nannymedien aber bereits, dass es sich bei dem „Vorfall“ nur um eine Beziehungstat handelt.

Kandel ist in Rheinland-Pfalz für seine besonders Immigranten-freundlichen Politiker bekannt. Allen voran Bürgermeister Günther Tielebörger, SPD, der schon 2014 die Adventsaktion der Stadt in eine Flüchtlingsaktion umwandelte. Der „Runde Tisch Asyl Kandel“ eines Christian Hengen ist in ähnlicher Weise aktiv.

Zahlreiche Medien, unter anderem der SWR, hatten anfangs ganz bewusst die Nationalität des Täters verschwiegen. Im Hintergrund stand dabei der selbst auferlegte Pressekodex (Ziffer 12), der Verzicht auf die Veröffentlichung von Nationalitäten fordert, wenn diese Informationen keinen „begründeten Sachbezug zu einer Straftat“ darstellen. Inzwischen haben viele dieser Medien ihre Texte geändert und sprechen ausdrücklich von einem „Afghanen“. Wie es ihnen gelungen ist, nun einen begründeten Sachbezug herzustellen, bleibt dabei völlig schleierhaft. Liegt es vielleicht einfach daran, dass man nun – nachdem vor allem Alternativmedien vollständig und ohne positive Diskriminierung von Migranten berichtet haben – diese Tatsache nicht mehr unter den Teppich kehren kann?