Update 31.12.17, 6.51 h: Inzwischen stellte sich heraus, dass es sich bei dem verbrannten Tier nicht um einen Hund, sondern um einen Fuchs handelte. Dies hätten weitergehende Untersuchungen beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Oberschleißheim ergeben. Die Polizei kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht ausschließen, dass das Tier lebendig verbrannt wurde.“ (Quelle: Jürgen Fritz)

Am Abend des 24.12.2017, gegen 21.00 Uhr, konnte eine bislang noch unbekannte Person in der Duracher Straße in Kempten von einem Passanten dabei beobachtet werden, wie er ein Feuer entzündete.

Nachdem der Passant die unbekannte männliche Person ansprach, flüchtete diese auf einem Fahrrad in Richtung Innenstadt. An der Kreuzung Hanebergstraße verlor der Passant die flüchtende Person aus den Augen. Bei genauer Betrachtung des Brandortes konnte festgestellt werden, dass ein Hund mit hellem Fell in Brand gesteckt wurde.

Aufgrund der Umstände am Brandort wird davon ausgegangen, dass der Hund zum Zeitpunkt der Brandlegung noch lebte und aufgrund des Brandes verstarb. Der unbekannte Täter konnte wie folgt beschrieben werden.

Er war dunkelhäutig, ca. 170 cm groß und etwa 25 Jahre alt. Er trug eine Jeans, weiße Schuhe, eine blaue Softshelljacke mit einer weißen Linie von Schulter zu Schulter und ein schwarzes Stirnband.

Zudem hatte er auffällige Rastalocken, welche nach oben gebunden waren. Bei dem benutzten Fahrrad handelt es sich um ein dunkles Herrenrad. Durch die Polizei Kempten wurde ein Ermittlungsverfahren nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet. Personen, die Hinweise auf den Täter oder den Besitzer des Hundes geben können, melden sich bitte unter der 0831/99092141 bei der Polizei Kempten. (PI Kempten)

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Lesen Sie dazu auch: „„Unrein“: Brutale Attacken auf Hunde und Hundebesitzer jetzt auch in Europa“

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