Die hl. Mutter Teresa hat gesagt: „Wenn ich einem Armen damit helfen könnte, würde ich sogar mit dem Teufel essen“

– Andere sagen:“Damit ich weiter mit dem Teufel essen kann, nehme ich auch hin, dass Arme nichts zu essen bekommen.“

(David Berger) Die Armut alter Menschen und von Kindern und Jugendlichen hat in dem Land, „in dem wir gut und gerne leben“, in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Und das nicht nur in großen Städten wie Berlin, sondern auch auf dem Land.

Das motivierte ein Mitglied der Bundestagsfraktion der AfD die Tafel in Sonneberg zu besuchen. Was er dort sah, berührte ihn offensichtlich so sehr, dass er mal eben 100 Euro für die Versorgung der Bedürftigen dort spendete. Er staunte allerdings nicht schlecht, als man ihm das Geld zurücksandte: Von der AfD wolle man kein Geld annehmen.

Zunächst ist es interessant festzustellen, dass der MdB der AfD dies alles nicht mit öffentlichem Tamtam getan hat – also gar keine PR damit machen wollte. Bei der Diakonie scheint das anders zu sein: Das Schreiben, mit dem das Geld zurück gegeben wurde, mussten gleich fünf Leute unterschreiben.

Offensichtlich wollten also die Zuständigen mit der Aktion alle Welt auf ihre politische Korrektheit hinweisen, die soweit geht, das man lieber die einem anvertrauten hungern lässt, als Gelder der AfD weiterzugeben.

So direkt hat man das natürlich nicht gesagt, sondern:

Das bei der Diakonie, die für diese Tafel zuständig ist, herrschende Menschenbild sei mit dem der AfD nicht kompatibel. Oder um es anders zu sagen: Wir lassen hier die Bedürftigen lieber hungern, als Geld von der AfD an sie weiterzureichen.

Womit die Diakonie sogar recht haben könnte.

Das christliche Menschenbild ist nämlich dadurch geprägt, dass man überall dort behilflich ist, wo Hilfe gebraucht wird. Unabhängig vom Ansehen der Person, ihrer Herkunft, ihrer Religion und politischen Meinung. Und auch davon, dass sich die Kirchen selbst vor allem als Vermittler verstehen, die die Spenden an die Bedürftigen nur weitergeben.

Der erste Diakon der christlichen Geschichte der hl. Stephanus, der letztlich auch der Diakonie ihren Namen gab, opferte gar sein Leben als Märtyrer für diese Idee, die nun die Diakonie schlicht gesagt verraten hat.

Mit ihrer Rückgabe der Spende, die ihr theologisch gesehen gar nicht gehört, hat die Diakonie dieses christliche Menschenbild ganz bewusst aufgegeben. 

Die AfD kann also letztlich stolz darauf sein, dass das Geld zurückgegeben wurde. Und die ohnehin traurige Geschichte der „Tafeln“ in Deutschland hat einen neuen Höhepunkt erreicht.

Guten Gewissens kann man an die Tafeln, wie auch an Wohltätigkeitseinrichtungen der evangelischen Kirche nicht mehr spenden. Da bieten sich zum Beispiel mit der Dresdner Obdachlosenhilfe viel bessere Projekte an.

Von meinen Stammlesern wird das keinen wundern, aber es sei dennoch erwähnt: Mit der SED-Nachfolgeorganisation „Die Linke“ sowie ehemaligen Stasi-Mitarbeitern scheint diese von der Diakonie betreute Tafel dagegen keinerlei Probleme zu haben.

Ich persönlich nehme in diesem Zusammenhang nun auch ausdrücklich Abstand von einem Gastbeitrag, der vor einigen Wochen hier auf meinem Blog erschien und doch darum bat, die AfD möge ihre Forderung, die Kirchensteuer abzuschaffen, fallen lassen.

Es ist höchste Zeit den Kirchen, allen voran der evangelischen, die nur noch Teil des Systems Merkel sind, die Geldhähne abzudrehen.

Sorgen müssen die sich deshalb machen. Denn das was die Kirchen in Deutschland in den letzten Jahrhunderten an Eigentümern angesammelt haben, wird wohl noch die nächsten 200 Jahre ausreichen, um auch ohne alle Einnahmen so weiter zu wirtschaften wie bisher.

Diese Tatsache freilich lässt das Anbiedern an den politischen Zeitgeist und die gerade Mächtigen – auf Kosten der Armen – in noch krasserem Licht erscheinen.

***

Update: „Rudniki Alex“ (Es lebe die Physiognomie!) gibt in einer (öffentlichen) Facebookgruppe gegen die AfD bekannt, dass er mich wegen oben stehenden Artikels anzeigen möchte…

rudickni

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54 Kommentare

  1. Die gutmenschliche und alles liebende Kirche zeigt ihr wahres Gesicht. Wirklich schade, ich hielt die Diakonie immer für etwas gutes. Etwas was Menschen wirklich hilft und wo es egal ist wo das Geld herkommt.

  2. Kein Geld von rechten Pennern annehmen ist der richtige Weg,
    die rechten Schweine versuchen sich einzuschleimen,
    lieber weniger Geld, dafür mehr Gerechtigkeit.

  3. Solche Vereine wie die Diakonie bekommen von mir schon lange keine Spende mehr. Einfach nur eine ekelhafte Bande die ordentlich an den Armen verdient.
    Da gehts nicht u m Bedürftige sondern nur ums Image. Bloss keine AfD…….alle gehirnamputiert so langsam.

  4. Auch ich habe meine Konsequenz gezogen und meine Zahlungen an die Caritas, SOS Kinderdorf, Brot für die Welt und dem Bund für Umwelt und Naturschutz eingestellt.
    Ich möchte denen Gewissenkonflikte ersparen, indem ich ihnen Geld durch Daueraufträge überweise.
    Vielleicht bekomme ich ja auch rückwirkend meine meine Kirchensteuerbeiträge zurückerstattet.

  5. Unglaublich! War nicht die Diakonie dieses Jahr bereits selbst in der Negativ Presse? War es nicht die (kath.) Kirche, die mit Missbrauchs Vorwürfen von sich reden machte?
    War es nicht Merkel (CDU)selbst, die sich bereits 2002 gegen weitere Zuwanderung aussprach? Sind es nicht Politiker wie Palmer (Grüne), Sarrazin (SPD), Seehofer (CSU),
    die sich ganz klar gegen eine unkontrollierte Zuwanderung aussprechen und sind es nicht
    Lindner (FDP) und Wagenknecht (Linke), die sich mit „interpretierbaren“ Aussagen letztlich ebenso dagegen aussprechen? Wie kommen Diakonie etc also dazu, sich über alles zu stellen??? Wenn nach Parteibuch entschieden wird, sollten die Tafeln und einige Andere
    Bezugnehmer von Spenden künftig komplett absehen und Kirchen nie wieder behaupten,
    alle Menschen wären gleich vor dem Herrn….

  6. Die nächste ungenutzte Steilvorlage. Welches Menschenbild der AFD sollte mit dem der Diakonie und der Kirche nicht vereinbar sein? Eine zutiefst beleidigende und menschenverachtende Aussage. Kommt da noch was, oder lässt es die AFD dabei, derartig beschädigt zu werden? Es ist überfällig, dass die sich mal gerade machen. Liebe AFD, kriegt mal den Arsch hoch!

      • Es ist mindestens Rufschädigung, wenn jemandem humanitäre Werte abgesprochen werden.

        Sollen die Herrschaften doch mal offiziell erläutern (inkl. Beweisführung), was genau unmenschlich sein soll (oder welche Werte meinten sie damit?).

        Das Muster: Etwas Entmenschlichendes zu unterstellen – OHNE in die Pflicht genommen zu werden – Ausagen auch konkret belegen zu müssen, sollte so langsam durchbrochen werden. Früher nannte man das: Üble Nachrede (ggf. auch Verleumdung). Mich nervt, dass sich die AFD dagegen nicht oder nicht intelligent genug wehrt und dadurch weitere Verfehlungen erst ermöglicht. Es wäre ein leichtes den Spieß umzudrehen. Können die nicht, oder wollen die nicht?

    • Nun, das Geld zu spenden ist doch edel! 🙂

      Aber wieder mal geht es ums Geld: Jemand, der Geld von der AfD nimmt, befürchtet, wie Guido Reil es neulich ausgeführt hat, dann keins mehr von Anderen zu bekommen.
      Und: Viele verdienen ja an der Flüchtlingskrise, welche die AfD stoppen möchte. Dazu kommt noch, dass etliche Vereine politisch agieren, anstatt wirklich nur helfen zu wollen.

      • Der Genosse Guido Reil ist ein heller Kopf. Vor allem, wenn es um seinen persönlichen Vorteil geht!

        Nicht meckern, genauer hinschauen und abwarten (für die Langsammerker);-)

    • Es wird Zeit, dass die AfD den staatlichen Einzug der Kirchensteuer auf den Prüfstand stellt! Sollen die Pfaffen & Merkelakriecher ihren Schärflein selbst sammeln. Mir ist es egal, bin jetzt aus der Kirche ausgetreten.

  7. Der zweitgrößte Arbeitgeber in D. mit 464 000 Mitarbeiter.
    Nur die Caritas hat nit 617 000 mehr! Dann VW 271 000, AWO 212 000, Mercedes Benz
    184 000, Post 166 000, Siemens 114 000, Robert Bosch 119 000, DRK 140 000, nur so ein Abriss damit jeder selber zum Nachdenken kommt wie lange das Spiel noch laufen kann.

    Beispiel Deutsches Handwerk: 5,4 Millionen MA incl Azubis, Inhaber, 450€ Beschäftigte, Gesundheits (Industrie) 5,2 Millionen Umgerechnet auf Vollzeit 3,8 Millionen
    Hoch lebe die Sozialindustrie die sich um alle anderen kümmert nur nicht um die die den Wohlstand erwirtschaftet haben.

  8. Die Diakonie (ausgeschrieben Diakonisches Werk) sollte sich in Diabolisches Werk (Teufelswerk) umbenennen, nachdem sie sich selbst die Maske vom Gesicht gerissen haben.

  9. Dieser Vorgang zeigt aber auch, dass die Diakonie offenbar gut „gestopft“ ist, weil sie vermutlich als Migrationsgewinnler jetzt über hervorragende zusätzliche Einnahmequellen verfügt. Es dürfte daher weniger „das bei der Diakonie herrschende Menschenbild, das mit dem der AfD nicht kompatibel ist“ sein, sondern die Befürchtung, dass diese zusätzlichen Geldquellen wegen einer durch den Erfolg der AfD heraufdämmernden Begrenzung der unkontrollierten Migration versiegen könnten. Und damit wären es – welch Wunder! – vielmehr Eigennutz und schnöder Mammon, welche „die Diakonie dieses christliche Menschenbild ganz bewusst haben aufgegeben lassen“.

    Na denn allseits Grüß Gott und allen hier ein schönes Weihnachtsfest!

  10. RudNIXki Alex? Was ist denn das für ein Spinner?

    ‚Straffähig‘ usw.? Welch ein Schwachsinn! Kann nicht mal richtig Deutsch & von keinerlei Sachkenntnis getrübt!

    Lassen Sie den TorfKoppel mal ruhig Anzeige erstatten, und dann setzen Sie Ihrerseits eins drauf -Sttrafanzeige wegen falscher Abnschuldigung.
    – So herum wird ‚ein Schuh draus‘!

  11. Lieber Herr Berger,
    ich stehe, was ihren obigen Kommentar betrifft, voll auf Ihrer Seite. Von einer Anzeige dieses kleinen Wichtigtuers haben Sie nichts zu befürchten. Er beherrscht nicht einmal das Regelwerk der deutschen Sprache. Er weiß offensichtlich nichts über den richtigen Gebrauch des Genitivs. Denn, „Wegen einem Statement…“, ist falsch! Es muß heißen: Wegen eines Statements usw.
    Diese Leute fallen nicht nur durch ihr pathologisches „Gutmenschverhalten“ immer wieder unangenehm auf, sie sind auch in vielen Fällen noch untherapierbar dumm!

    • Das Interessante ist, später, wenn sich der politische Wind plötzlich dreht, weil die Schäden an Gesellschaft und Bürger zu groß wurden, tauchen diese mitlaufenden kleinen „Demokraten“ und „Heilige“ mit anderem Mantel wieder auf und behaupten, wir haben es nicht gewollt – bin unschuldig.
      (Lief nach dem Krieg so und die Stasi-IMs nach der Wende tauchten auch ab)
      Doch man sollte diesmal schlauer sein und alles Material, alle (noch so kleine) Vorgänge + Namen und Adresse sammeln – für später. Irgendwann wird es zum Gericht kommen.
      Denn, so wie es jetzt läuft kann es nicht ewig so weiter gehen.
      Ein Naturgesetz: Nichts ist ewig…

  12. Da sollte ich doch gleich mal nachfragen. Von mir können sie nun keine Kirchensteuer mehr nehmen oder ?. Ich hab AFD gewählt .:-)

  13. Deutlicher konnte man sich nicht entblößen! Heuchlerische Gutmenschen par excellence!! Es geht nur darum, die herrschende Ideologie zu verteidigen bzw. durchzudrücken – koste es, was es wolle. Frohe Weihnachten!!

    • Als es noch „ruhiger“ im Lande war, es also nur um ein paar Obdachlose im Winter oder den Hartz-IV-Empfängern ging, wurden Strafmaßnahmen gegen Bürger verhängt, die aus den Containern nachts sich Essensreste oder abgelaufene Produkte rausfingerten. Sogar das Flaschensammeln wird nur bestimmten Leuten zugebilligt – die anderen erhalten vom JC Strafe wegen Nebenerwerb oder wurden verprügelt. Es entstand eine regelrechte Maffia der Flaschensammler. Ansonsten wird bei Selbsthilfe schnell die juristische Keule geschwungen und nicht alle Hartz-IV-Empfänger hatten den Mut zur Tafel zu gehen oder die kostenlose Ausgabe von gebrauchten Sachwerten anzunehmen. Aber ein Herr Schneider vom Wohlfahrtsverband im feinen Zwirn jammerte bei jeder Talk-Show wie ungerecht es zugeht. Doch die Lage der wirklich Armen wurde schlimmer. Diese Wohlfahrtsverbände oder kirchlichen Vereine protzen mit schicken Büros und Personal, die auf der Sonnenseite stehen. Die Flüchtlinge kamen und sofort floss Geld in Strömen in diese Verbände, die Flüchtlinge hatten Betteleien daher nicht nötig, sie wurden versorgt und betreut. Im Gegensatz dazu wird einem Hartz-IV-Empfänger die Hölle heiß gemacht, Zwang zum Wohnungswechsel, Verweigerung oder Einschnitte in die KDU, miese Jobs/Leiharbeit/Diskriminierungen an allen Fronten und die Kinder bekamen automatisch einen Stempel aufgedrückt, weil sie an Schulveranstaltungen wegen Selbstkostenbeteiligung nicht teilnehmen konnten. Dies bleibt den Flüchtlingen erspart – im Gegenteil – man will deren Angehörige hier auch noch holen und die „Wohlfahrtsverbände“ wittern Morgenluft.
      Fragt mal einen Hartz-IV-Empfänger, wie seine Nachbarschaft ausgefragt, er beschattet wird oder die Verwandten angeben muss. Da agiert der ganze Staat, da können die Geheimdienst noch von lernen.
      Aber Terroristen frei lassen und nicht bemerken, wenn einer sich mit 14 Identitäten Geld vom Amt erschleicht.
      Würde ein Hartz-IV-Empfänger die Geldgeschenke zu Weihnachten nicht dem Amt melden, wird er strafrechtlich wegen Leistungsbetrug erschlagen.
      Und ein Herr Scheneider – fast schon mit Rolex-Uhr – jammert um die den Erhalt der Wohlfahrt?
      Drecksäcke sind es – aber alle!

  14. Auf Deutschland wartet 75 Jahre später eine neue Umerziehungswelle – die Entgrünung samt Antifa und Linken. Kursbeginn: Nachts, wenn alles schläft..

  15. Ich kommentierte bereits:

    zieht Jesus die Nägel aus den Händen und Füßen, damit er endlich vom Kreuz herabsteigen und all die kirchlichen Heuchler, die in seinem Namen falsche Barmherzigkeit und Lügen für Wahrheit predigen, kräftig in ihre verdorbenen Ärsche treten und sie aus allen durch ihre Falschhheit entweihten Kirchen herausprügeln kann. Denn diese Ansammlung von theologisch berufenen Anti-Christen wäre wohl eine Beleidigung für das ästhetische Empfinden unseres Heilands, über dessen Geburt wir uns in diesem Land seit Generationen am heiligen Abend im Kreise unserer Liebsten zusammenfinden und erfreuen.

    Obwohl ich schon sehr lange aus der Kirche ausgetreten, jedoch im christlichen Glauben erzogen wurde, galt und gilt für mich nach wie vor: Jesus Christ, Superstar und alle anderen sind nur billige Kopien.

    Allen ein frohes und gesegnetes Fest,

  16. Ja, ja, die Diakonie. Da könnte ich etwas berichten inklusive Schriftwechsel und wie ich eine delikate Streitigkeit einer anderen Person mit denen, also dem regionalen Geschäftsführer, „unkonventionell“ beenden konnte.

    Was sind die doch großzügig, verzichten doch glatt auf 100 Euro!

    Bei ihren Mitarbeitern insbesondere Praktikanten sind die allerdings nicht so großzügig. Dafür lügen die, dass sich die Balken biegen, bescheinigen administrative Tätigkeiten, wo Leute stattdessen als Putzkolonne eingesetzt werden, ignorieren Zwischenzeugnisse, verweigern andererseits Anerkennung von Leistungen und drohen mit Rausschmiss, wenn die vereinbarten Positionen im Praktikum eingefordert werden. Von den anderen Skandalen dieser Einrichtungen ist noch gar nicht die Rede.

  17. „Mit der Rückgabe der Spende, DIE IHR THEOLOGISCH GESEHEN GAR NICHT GEHÖRT, hat die Diakonie dieses christliche Menschenbild ganz bewusst aufgegeben.“

    Herr Berger, Sie haben (mal wieder) den Durchblick. Nicht für die Diakonie spenden wir, sondern für Gott bzw. die Notleidenden. Nicht der Diakonie gehört also das Geld, sie ist bloss der Verwalter. Mit der Rückgabe hat sie klar offenbart, dass sie sich selbst nicht mehr als Verwalter, d.h. nicht mehr als Diener Gottes (Diakon) versteht, sondern als ihr eigener Chef bzw.: Gott.

  18. In der Tat, die Amtskirchen werden bezahlt für ihre Anpassung. Und auch ich wende mich zunehmend Orden, Priesterschaften etc. und Einrichtungen zu, die mit diesen Strukturen nichts mehr zu tun haben.
    Kein Cent für Cs Dia und co und auch nicht für die säkularen Verbände. Alle machen sie mit und das widert einen an.

  19. Ich habe gerade meinen Aufnahmeantrag als Mitglied der AFD ausgefüllt, ausgedruckt, unterschrieben und werde diesen gleich morgen per Post an die AFD Nordfriesland versenden. Lieber gebe ich mein Geld an die AFD, als an eine der verwöhnten sog. „Wohlfahrtsvereine“. Die können mich mal! Die Kirchen sowieso!

    Zur Erinnerung: Ich hatte 2004 zugunsten der „Ärzte ohne Grenzen- Tsunami“ gespendet. Der Aufruf dieser Organisation, doch bitte die Spenden nicht zweckgebunden zu kennzeichnen, ist mir damals schon sehr unangenehm aufgefallen und seitdem kam von meiner Seite nur noch null komma nix Geld an diese internationalen Institutionen.
    Ich unterstütze seit dem nur noch arme Familien in meinem Dorf direkt mit Kleidung, Haushaltsgegenständen und Kindergeschenken, die wirklich gebraucht werden. Das wird mir gedankt mit Einladungen und ehrlicher Herzlichkeit.

  20. Die Diakonie kann doch keine Spenden von der AFD annehmen, die haben doch ausreichend Spenden durch die Verköstigung der Goldstücke bekommen.

    Es ist erschreckend das so viele Leute sich untergestellt hatten als der liebe Gott Hirn regnen lies!

    Das selbe heute Abend war die sogenannte Comedy Sendung mit diesem Luke, und diese so gut erdachte Show vor dem Plakat über die AFD.
    AFD würde nur noch Mitglieder nach einem IQ Test akzeptieren…

    Leider wurde der zweite Teil des Satzes vergessen!

    ….da Mitglieder mit einem IQ unter 125 nur von andere Parteien , als Klatscher und Ja Sager abgeworben werden. Denn diese können Mitglieder mit höherem IQ nicht gebrauchen!

  21. Ich stimme den Kommentaren weitestgehend zu, allerdings kommt mir dieser Satz sehr befremdlich vor : “ die Zöllner waren im Volk verhasst und auch Jesus hasste sie „. Erstens würde mich interessieren, woher der Kommentator diese Erkenntnis hat, mir ist aus der Bibel eine derartige Aussage nicht bekannt. Zweitens halte ich es für grundsätzlich ausgeschlossen, dass Jesus zu solcherlei Gefühlen fähig war. Nach christlichem Verständnis ist Jesus Gott und Gott hasst keine Menschen, auch keine Sünder. Im Gegenteil, es gibt genug Beispiele, dass sein besonderes Augenmerk gerade auf die Abtrünnigen gerichtet ist, man denke an das Gleichnis vom verlorenen Sohn, an den Hirten, der unablässig nach dem einen vermissten Schaf Ausschau hält und an die Aussage, „nicht der Gesunde braucht den Arzt, sondern der Kranke. “ Insofern würde ich dem Satz, auch Jesus hasste die Zöllner, entschieden widersprechen.

  22. Passend dazu – aber ein anderer Tatbestand:

    In Magdeburg läuft seit einigen Tagen eine hitzige Debatte zwischen allen Parteien. In Magdeburg nennt sich ein Verein „Miteinander“ und wird von d. Landesregierung mit mehreren Millionen Euro (!!!) gesponsert. Tätigkeitsmerkmal dieses Vereins: Demos unter dem Motto organisieren: „Magdeburg ist bunt / Meile der Demokratie“ In diesem Verein sind auch der, jetzt politisierte, Wohlfahrtsverband und der Flüchtlingsrat aktiv dabei. Diese beiden Teilnehmer und der Verein selbst wollen sich nun aus Protest zurückziehen, weil auch die AfD eine Teilnahme beabsichtigte. Grüne und SPD betonten: Man wolle nicht mit Rechtsextremen marschieren – dieser Verein wurde als Gegenstrom gegen Nazis gegründet.

    Interessant ist die Fördermittelhöhe. Es geht um Millionen für einen politischen Verein! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen – Magdeburg hat nur 231.000 Einwohner.

    (Parallel dazu: Vor einer Woche wurden über Magdeburger Medien bekannt gegeben, dass ab 1.1. 18 die Wasserpreise/Grundpreise enorm angehoben werden, Gebühren für städtische Dienstleistungen steigen ebenso. Weiterhin gibt es zwei Großprojekte (Tunnel und Bücke)
    Die Mehrkosten dafür steigen nach jetzigen Vorlagen um +90Millionen. )
    Bekannt ist auch, dass der Bürgermeister Trümper (SPD) ein Fan für Leistungskürzungen bei Hartz-IV war und ist, und nun alles auf dem Prüfstand stellt, um Gelder der von den Bürgen zu generieren.

    • Ist doch Logisch, woher soll denn die Kohle noch kommen?
      Bei uns wurde der Gewerbesteuersatz auch angehoben, die Straßensanierungskosten usw sind ein Mittel die Bürger zu enteignen….

      • Man könnte umschichten/einsparen. 🙂

        Aber der einfachste Weg für Politiker ist, Gebühren zu erhöhen – da schreien am wenigsten.
        (Also außer Ihren Posting habe ich nicht von nennenswerten Demonstrationen in Rosenheim deswegen gehört.
        Geht doch, denkt sich der Politiker)

    • Plain and simple: Ich nenne es Korruption, politisch Korrekte.

      Für den Krampf gegen Rächtz ist immer genug (vom Steuerzahler erarbeitetes und abgepresstes) Geld da.
      So geht der Schweinesozialismus (Animal Farm).

  23. Da ich als Pensionist keinen Abzug von Kirchensteuer mehr habe, bekomme ich immer nette Briefe von der Evangelischen Kirchengemeinde, mit der Bitte um „Kirchengeld“. Bislang gab es immer etwas vor Weihnachten von mir. Nunmehr habe ich mich entschlossen aus dieser Kirche auszutreten, da dieser (mein) christliche Glauben durch gewisse Kirchenobere in den Dreck gezogen wurde.

    • Kein Abzug von Steuern/Kirchensteuern als Pensionist? Da staune ich aber. Mein Mann und ich werden als Rentner quartalsweise vom örtlichen Finanzamt regelrecht geshreddert.

      Und zum Thema: Ich habe meinem zuständigen Superintendenten geschrieben, dass die Evgl. Kirche von mir als AfD-Wählerin annehmen kann und mich daher aus dieser Kirche verabschiede.

  24. Dann wird es Zeit einen eigenen (patriotischen) Hilfsfond zu gründen, dessen Gelder mal zur Abwechslung nicht weltweit verstreut werden, sondern den Bedürftigen vor Ort zu gute kommt.

  25. Die Diakonie und die EKD müssen sich fragen lassen, welche Werte ihrem Handeln zugrunde liegen.
    Christliche Werte können es nicht sein. Denn Jesus aß mit den Zöllnern, also nach damaligem Dafürhalten mit den Sündern. Sie waren im Volk verhasst und auch Jesus hasste sie, er hatte komplett andere Wertvorstellungen, als jene. Dennoch aß er mit ihnen. Berührungsängste hatte er nicht.
    Welch ein Gegensatz zu dem jämmerlichen Haufen, den die Diakonie und die Evangelische Kirche heute darstellt.

  26. Das ist genau die Heuchlerbande, die Jesus Christus heute aus dem Tempel prügeln würde.
    Sollen wir das nicht stellvertretend für Jesus erledigen ?
    Zeit dafür wäre es.

  27. Wir spenden bereits seit sehr vielen Jahren offiziell gar nichts mehr.
    Dafür unterstützen wir ganz privat Menschen die wir gut kennen und die es bitter nötig haben.
    Spendenbescheinigungen sind m.M.n. der absolute Höhepunkt der Frechheit, vor allem wenn die Meisten das dann auch noch steuerlich geltend machen und damit sowieso alles wieder auf die Allgemeinheit umlegen, sich dafür trotzdem aber öffentlich brüsten.

    Brauchen wir nicht, geben wir von Herzen und gerne.

    Die Institution Kirche bekommt von meinem Mann ab sofort ohnehin nichts mehr und von mir demnächst auch nichts, da wir in D keinerlei offizielle Einnahmen mehr haben werden.
    Mal sehen ob das Bistum hier das irgendwann wieder merkt. Als wir einige Jahre lang im Ausland gearbeitet hatten kamen hier Briefe vom Bischöflichen Ordinariat an die an Frechheit keine Wünsche offen ließen, inklusive „Nachforderungen“. Mein Onkel (Jurist) hat denen dann erst einmal den Marsch gepustet.
    Die reinsten Geier, sage ich mal salopp.

    Werden also wieder „spannende“ Zeiten werden. ^^

  28. Eines der größten Probleme der Bundesrepublik ist der fehlende Laizismus. Die unter kirchlicher Trägerschaft befindlichen Sozialeinrichtungen werden ohnehin nahezu vollständig fremdfinanziert.

    Als wichtige Nutznießerin der Asylindustrie hat die Diakonie (neben anderen) auch kein Interesse daran, an der jetzigen Situation etwas zu verändern. Da kann man die läppischen 100 EUR leicht verschmerzen.

    Der fehlende Laizismus ist übrigens auch ein wichtiger Grund für den wieder anwachsenden Antisemitismus. Ein Beispiel: Obgleich sie erst gut 10 Jahre alt ist, ist die Duisburger Synagoge angeblich bereits baufällig und für die „stark gewachsene“ Gemeinde, obgleich nur noch 20 % der Juden ihre Religion praktizieren (lt. JDL), ohnehin zu klein. Der Steuerzahler wird wohl wieder mit 10 Mio. EUR zur Kasse gebeten.

    Von der Abzocke durch die islamische Gemeinde, die eine Moschee in Monheim bekommen soll, gar nicht zu reden.

    Religion ist Privatsache und Steuergelder (wie Krankenversicherungsbeiträge und Rundfunkgebühren) sind nicht dazu da um private Hobbies zu finanzieren. Da die Religionsgesellschaften nach eigenem Selbstverständnis „Tendenzunternehmen“ sind, ist ihnen außerdem die steuerrechtliche Gemeinnützigkeit zu entziehen.

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