Die hl. Mutter Teresa hat gesagt: „Wenn ich einem Armen damit helfen könnte, würde ich sogar mit dem Teufel essen“

– Andere sagen:“Damit ich weiter mit dem Teufel essen kann, nehme ich auch hin, dass Arme nichts zu essen bekommen.“

(David Berger) Die Armut alter Menschen und von Kindern und Jugendlichen hat in dem Land, „in dem wir gut und gerne leben“, in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Und das nicht nur in großen Städten wie Berlin, sondern auch auf dem Land.

Das motivierte ein Mitglied der Bundestagsfraktion der AfD die Tafel in Sonneberg zu besuchen. Was er dort sah, berührte ihn offensichtlich so sehr, dass er mal eben 100 Euro für die Versorgung der Bedürftigen dort spendete. Er staunte allerdings nicht schlecht, als man ihm das Geld zurücksandte: Von der AfD wolle man kein Geld annehmen.

Zunächst ist es interessant festzustellen, dass der MdB der AfD dies alles nicht mit öffentlichem Tamtam getan hat – also gar keine PR damit machen wollte. Bei der Diakonie scheint das anders zu sein: Das Schreiben, mit dem das Geld zurück gegeben wurde, mussten gleich fünf Leute unterschreiben.

Offensichtlich wollten also die Zuständigen mit der Aktion alle Welt auf ihre politische Korrektheit hinweisen, die soweit geht, das man lieber die einem anvertrauten hungern lässt, als Gelder der AfD weiterzugeben.

So direkt hat man das natürlich nicht gesagt, sondern:

Das bei der Diakonie, die für diese Tafel zuständig ist, herrschende Menschenbild sei mit dem der AfD nicht kompatibel. Oder um es anders zu sagen: Wir lassen hier die Bedürftigen lieber hungern, als Geld von der AfD an sie weiterzureichen.

Womit die Diakonie sogar recht haben könnte.

Das christliche Menschenbild ist nämlich dadurch geprägt, dass man überall dort behilflich ist, wo Hilfe gebraucht wird. Unabhängig vom Ansehen der Person, ihrer Herkunft, ihrer Religion und politischen Meinung. Und auch davon, dass sich die Kirchen selbst vor allem als Vermittler verstehen, die die Spenden an die Bedürftigen nur weitergeben.

Der erste Diakon der christlichen Geschichte der hl. Stephanus, der letztlich auch der Diakonie ihren Namen gab, opferte gar sein Leben als Märtyrer für diese Idee, die nun die Diakonie schlicht gesagt verraten hat.

Mit ihrer Rückgabe der Spende, die ihr theologisch gesehen gar nicht gehört, hat die Diakonie dieses christliche Menschenbild ganz bewusst aufgegeben. 

Die AfD kann also letztlich stolz darauf sein, dass das Geld zurückgegeben wurde. Und die ohnehin traurige Geschichte der „Tafeln“ in Deutschland hat einen neuen Höhepunkt erreicht.

Guten Gewissens kann man an die Tafeln, wie auch an Wohltätigkeitseinrichtungen der evangelischen Kirche nicht mehr spenden. Da bieten sich zum Beispiel mit der Dresdner Obdachlosenhilfe viel bessere Projekte an.

Von meinen Stammlesern wird das keinen wundern, aber es sei dennoch erwähnt: Mit der SED-Nachfolgeorganisation „Die Linke“ sowie ehemaligen Stasi-Mitarbeitern scheint diese von der Diakonie betreute Tafel dagegen keinerlei Probleme zu haben.

Ich persönlich nehme in diesem Zusammenhang nun auch ausdrücklich Abstand von einem Gastbeitrag, der vor einigen Wochen hier auf meinem Blog erschien und doch darum bat, die AfD möge ihre Forderung, die Kirchensteuer abzuschaffen, fallen lassen.

Es ist höchste Zeit den Kirchen, allen voran der evangelischen, die nur noch Teil des Systems Merkel sind, die Geldhähne abzudrehen.

Sorgen müssen die sich deshalb machen. Denn das was die Kirchen in Deutschland in den letzten Jahrhunderten an Eigentümern angesammelt haben, wird wohl noch die nächsten 200 Jahre ausreichen, um auch ohne alle Einnahmen so weiter zu wirtschaften wie bisher.

Diese Tatsache freilich lässt das Anbiedern an den politischen Zeitgeist und die gerade Mächtigen – auf Kosten der Armen – in noch krasserem Licht erscheinen.

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Update: „Rudniki Alex“ (Es lebe die Physiognomie!) gibt in einer (öffentlichen) Facebookgruppe gegen die AfD bekannt, dass er mich wegen oben stehenden Artikels anzeigen möchte…

rudickni

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