Ein Gastbeitrag von Titus Meier

„Wir wollen die Würde des Menschen, die Familie mit Kindern, unsere abendländische christliche Kultur, unsere Sprache und Tradition in einem friedlichen, demokratischen und souveränen Nationalstaat des deutschen Volkes dauerhaft erhalten“.

So steht es im Grundsatzprogramm der AfD 2016. „Immer wieder hatten Kirchenvertreter vor unchristlichen Positionen der AfD gewarnt. Auf dem AfD-Parteitag in Köln [2017] ernten sie dafür jetzt scharfe Kritik – samt Aufruf zum Kirchenaustritt“. 1 Das AfD-Bundesvorstandsmitglied Armin Paul Hampel hatte am Samstag unter Beifall der Delegierten zum Kirchenaustritt aufgerufen.

„In dem Verein [gemeint sind die christlichen Kirchen] sollte keiner von uns mehr Mitglied sein“,

sagte er vor den Teilnehmern des AfD-Bundesparteitags in Köln im Februar 2017.

Die Verärgerung der AfD über die Kirchen wegen ihrer diffamierenden und diskreditieren Verlautbarungen und Handlungen bezüglich der AfD ist verständlich.

Aber mit einer Äußerung wie jener von Armin Paul Hampel spielt man den Kirchen in die Hände, denen jetzt der Beweis für ihre Behauptung, die AfD sei für Christen nicht wählbar, geliefert worden ist: Die AfD wolle ja in ihren Reihen keine Kirchenmitglieder haben.

Wenn die AfD die christliche Kultur wirklich bewahren will, muss sie bedenken, dass diese eine Frucht des Christentums und der christlichen Kirchen ist.

Wer die christliche Kultur, erhalten will, kann das nicht ohne oder gegen die Kirchen erreichen. Es ist eine Illusion, man könne die Früchte eines Baumes ernten und gleichzeitig seine Wurzeln kappen. Christliche Kultur ist nur mit den christlichen Kirchen zu haben.

Viele christliche CDU-Wähler wählen dieser Partei u.a. und vor allem deshalb nicht mehr, weil die christliche Wertordnung dieser Partei abhanden gekommen ist. Diese enttäuschten Wähler sind potentielle AfD Wähler.

Wenn aber diese Partei durch Kirchenaustrittsempfehlung den Eindruck erweckt, sie sei eine kirchenfeindliche oder gar antichristliche Partei, schreckt sie ein großes Wählpotential ab, die als wertekonservative und national eingestellte Bürger die politischen Positionen der AfD teilen, aber niemals ihre Kirche verlassen würden.

Eine junge überzeugte Christin, die erwogen hatte, die AfD zu wählen, sagte dem Verfasser dieser Zeilen:

„Leider ist die AfD für mich nicht wählbar, weil sie kirchenfeindlich und damit antichristlich ist“.

Sie begründete ihre Position mit den Kirchenaustritts-Aufrufen der AfD.

Das Schicksal der AfD könnte das der heutigen CDU werden.

69 Kommentare

  1. Offb 3,16
    … Schöpfung Gottes:
    15 Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt o. heiß wärest!
    16 Also, weil du lau bist u. weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.

    Falsche Toleranz ist genauso gefährlich wie Ignoranz!

    Die „Kirche“ ist nicht unfehlbar, obwohl sie das Gegenteil behauptet;
    ihr eigener Hochmut = Sündenfall!

  2. Hebräer 7. Das Hohepriestertum Jesu ist erhaben über das levitische Priestertum.

    1. Denn dieser Melchisedek, König von Salem, Priester Gottes, des Höchsten, …
    2. … heißt übersetzt zunächst König der Gerechtigkeit,
    dann aber auch König von Salem, das ist König des Friedens.
    21. … Priester in Ewigkeit (Äon)!
    22. … so ist Jesus auch eines besseren Bundes Bürge geworden.

  3. Heute spricht der weise Narr aus mir, ganz unverblümt und offen zum dialektischen Prinzip:
    „Halt Du sie dumm – ich halte sie arm!“
    Alte Volksweisheit über die Religion und den Staat!

    • Teile und Herrsche.
      Ohne, dass wir dieses Prinzip wahrlich ganz tief durchschauen,
      sieht unsere Zukunft dunkel aus, fast wie unsere Vergangenheit,
      seit ca. 3000 Jahren und länger – wirkt dieses wie ein Fluch
      und Flächenbrand, ein Nie-Enden-Wollender Krieg,
      Mensch – gegen Mensch, die Menschheit, Nationen,
      das „Einfache Volk“ – wie Du und ich!

    • In diesem Sinne kann man sagen,
      dass Pantheismus u. Hermetik etc. Mysterien-Kulte, Kabale,
      Magie (Weiß-/Schwarz-Magie, Hexenzauber, Beschwörungen,
      u. andere machtvolle Rituale, Einzel- u. Gruppen-Zwang )
      bestimmten Zielen dienen:
      Menschen – psychisch/physisch binden, beeinflussen …
      ganz speziell der Gnostizismus ist eine Manifestation des Satanismus!
      Jeder darf das prüfen!

  4. RKK – Offenbarung 18!
    Wofür ist Jesus gestorben, der uns den „Lebendigen Geist“ brachte
    & das Schwert der Unterscheidung, seinen Segen
    & seinen Bund fürs Leben? (Hebräer 7,22 + 13,20)
    Wenn wir von Jesus sprechen, so trägt er das Kreuz für uns & befreite uns dadurch,
    auch von der Erbsünde (Schuld) & von dem Opferkult,
    dies Alles ist nach seinem Tod nun nicht mehr notwendig!

    • Hebräer 12.11
      „Alle Züchtigung scheint uns zwar für die Gegenwart nicht Freude, sondern Traurigkeit zu sein; nachher aber gibt sie denen, die durch sie geübt sind,
      die friedvolle Frucht der Gerechtigkeit.“

      Hebräer 13.14
      „Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir!“

      Bibel – im Kontext lesen & verstehen: Heiligung im Blick auf das Ziel
      Hebräer 12

      • Stamm der Leviten -> die bildeten immer die Priester!
        (Heute sagen Eltern noch: ich muss Dir mal die Leviten lesen!)

        Israel 13 Stämme = 12 Nationen
        (Die Leviten leben als Priester bei allen Nationen, so war es einmal gedacht,
        deswegen die 10% an die Leviten, s. Bibel = Genealogie = Familie Adam´s)
        Video – über die Stämme ISRAEL bei YOUTUBE zu finden bei YHWH Deutschland.

  5. Lieber Herr Dr. Berger,

    ich bin ja nun schon länger hier im Blog und beobachte Ihre Versuche, Atheisten und alle möglichen Freigeister in Ihrem Kampf gegen den Islam und für ein christliches Deutschland /Europa zu gewinnen.

    Offenbar geht diese Rechnung laut der Kommentare hier aber micht auf, denn der Feind meines Feindes (Islam) ist deswegen noch lange nicht mein Freund.

    Die Totengräber des Christentums, die sich hier tummeln, sind gleichzeitig die Wegbereiter des Islams (auch wenn ihnen das selbst nicht bewusst ist), denn sie haben dieses religiöse Vakuum ja erst geschaffen, in dem sich jetzt der Islam breit macht.

    Und sie sägen weiter an den christlich – jüdischen Wurzeln Europas, wie man hier immer wieder lesen kann.

    Ich werde mich deshalb aus diesem Blog verabschieden, denn der ist nicht christlich/katholisch geprägt.

    • Wenn sie diesen Blog für unzureichend christl.kath. halten und ihn deshalb verlassen, was machen Sie dann mit der röm.kath. Kirche? Betreten Sie noch eine?
      Ich habe mich weiter unten über das unchristliche Verhalten von Papst und Bischöfen geäussert und wiederhole gerne, dass dies doch gerade die Errungenschaft der Aufklärung ist, das in unseren Breiten Religion Privatsache ist und der Staat dafür sorgen müsste, dass es so bleibt. Statt dessen wird dem Islam der Teppich ausgelegt

    • Sie wollen also diesen Block verlassen, weil er nicht „christlich/katholisch“ geprägt ist! Betonung offensichtlich auf „katholisch“. Sie betrachten also die Evangelischen ebenso wie der, vermutlich im Hintergrund immer noch regierende Papst Benedikt XVI. Nachfolgend ein Ausschnitt aus der Welt:

      Die päpstliche Glaubenskongregation hat ein harsches Dokument veröffentlicht, nach dem Kirchen der Reformation keine „Kirchen im eigentlichen Sinn“ seien. Wolfgang Huber, der oberste Protestant in Deutschland, findet das Papier „anstößig“. Auch die Orthodoxen sind vor den Kopf gestoßen.

      Auszug aus Kommentar – Fritz Fuchs:
      Die Kirche steht für Völkermord. Folter, Hexenverbrennungen, Bücherverbrennungen, Verblödung der Massen, Unterdrückung bzw. Verhinderung der Wissenschaft &c &c………

      Er hat hier den Ablasshandel nicht erwähnt und auch nicht, warum kath. Prister nicht heiraten dürfen:
      Damit das zu vererbende Vermögen nicht an Ehefrauen geht, sondern zurück an die Kirche.

      Also kann man die AfD auch zum Kirchenaustritt wirklich ein Stück weit verstehen.
      Alle Kirchen verstehen es doch meisterhaft, den Menschen zu vermitteln, dass sie auf ewig in „Schuld“ leben – Seit Adam und Eva.

      Und heute sind wir in den Augen der ev. und kath. Kirche schon wieder schuld, wenn wir uns einem durch Deutschland mordenden und klauenden Islam nicht unterordnen.

      Ich begrüße Ihre Verabschiedung.

      • Ach, Du dummer, dummer August. Keine Ahnung von nix, aber schimpfen wie ein Rohrspatz. Alles Folgen der Erbsünde. Aber davon wollen Sie ja nichts wissen.

  6. Na, ja. Mir scheint es immer so zu sein, als ob die AfD primär die Kirchensteuer-Empfängerkirchen, die beiden „Großen“ treffen will. Dass diese Großkonzerne mit dem Kreuz auf dem Briefpapier, die der AfD auch nicht wohlgesonnen sind, sondern von den Kanzeln gegen diese hetzen lassen, in Frontstellung zu der neuen Partei stehen und diese das auch so empfindet, ist wohl nachvollziehbar. Wenn „Kirche“ also nur bei EKD oder RKK zu haben wäre, dann stimmte das mit der problematischen Haltung der AfD ganz sicher. Da es aber auch Christen, auch „Kirchen“ außerhalb dieser staatlich alimentierten Gruppierungen gibt, die zwar kleiner sind und von den beiden Großen grundsätzlich als „Sekten“ diffamiert werden, aber dennoch Biblische Inhalte zu vermitteln suchen, kann eine offene Austrittsaufforderung aus der AfD noch nicht mit einem Aufruf zum Verlassen des Glaubens gleichgesetzt werden. Diese feine Differenzierung sollten wir schon vornehmen.

  7. Papst Benedikt hat erklärt, dass man aus der Gemeinschaft
    der Kirchensteuerzahler austreten kann, ohne vom Glauben abzufallen. Leider sehen das die deutschsprachigen Bischofskonferenzen anders, sodass man de facto exkommuniziert ist. In meinem Bekanntenkreis gibt es Leute, die jeden Sonntag in die Kirche gehen und überlegen, auszutreten. Das ist ein Novum.

      • Benedikt XVI. hat festgestellt, daß man aus einem staatlichen Steuersystem, also dem Abzug der Kirchensteuer, wohl austreten kann. Als katholischer Christ nicht aber aus der Kirche als dem lebendigen Leib Christi, dessen Glieder wir durch die Taufe geworden sind.
        Wer bewußt den Glauben aufgibt und somit sich von Jesus Christus und seiner Kirche distanziert, exkommuniziert sich selbst mit allen Konsequenzen, bleibt aber dennoch in gewisser Weise Glied am Leib Christi, da der Taufbund nicht rückgängig gemacht werden kann.

  8. Ich habe als gläubige und kirchlich aktive Katholikin die AFD gewählt, weil sie zur Zeit die einzige Partei ist, die der Islamisierung Deutschlands und Europas entgegen tritt.

    Ob die AFD für mich auch in Zukunft noch wählbar sein wird, hängt u.a. auch davon ab, wie sich ihr Verhältnis zu den Kirchen entwickeln wird.

    Falls es keine Neuwahlen gibt, habe ich vier Jahre Zeit, die Arbeit der AFD im Bundestag zu beobachten.

    • Ich wollte Sie da etwas korrigieren wenn sie Gestatten. Es ist nicht die Einzige Partei Deutschlands und schon gar nicht Europas die der Islamisierung VERSUCHT entgegen zu wirken. Und sie stellen Deutschland in den Vordergrund. Zuerst werden die Parteien doch vom Volk gewählt um für und im Wille des Volkes zu regieren. In Deutschland schon lange nicht mehr der Fall. Schauen Sie sich unsere polnischen Nachbarn an. Die werden belächelt und beschimpft weil sie hell wach sind, und nicht nur in die Kirche gehen sondern auch auf die Strassen um zu demonstrieren. Damit im Sinne des Volkes gehandelt wird. Die PIS partei kann mann mit der Afd vergleichen. Das beten allein wird Deutschland nicht mehr helfen. Wenn überhaupt noch etwas. Und wenn ich mir die Statistiken der Anschläge anschaue, gab es in Polen keine. Die anzahl der Muslime dort ist verschwindend klein, weil das Volk die nicht haben möchte. Ich lege ihnen wärmstens ans Herz, in dem Land Urlaub zu machen und somit sich eine Eigene Meinung zu bilden.

  9. Diese Kleriker haben meine Mahlgemeinschaft mit Ihnen zerstört. Wer mir Brot reicht, aber Skorpione untergemischt hat, ist kein guter Vater! Warne ihn, hört er aber nicht, so vergifte er sich selbst!
    Wie S. Kirkegaard aber sagte: Man könne, wenn man wie ein Maulwurf unter ihnen auftauche, mehr bewirken. Wer von außen angreift kann leicht abgewehrt werden.
    Es ist ein Fehler, wenn die AfD die Christen zur Flucht auffordert. Schwule und Linke haben ihre Erfolge über Durchsäuerung der Gesellschaft bewirkt. Ihr Wahlspruch war es immer: „Hinein und übernehmen!“
    Flucht ist ein häufiges, kleinbürgerliches Verhalten.
    (Auch ich bin Kleinbürger)

  10. …nicht gegen die Kirche…? Ach, Unsinn. Man kann bestens Christ sein und Nicht diesen Klatschvereinen angehören. Was aber stattfinden sollte, ist eine Reinigung der Kirchen von den Heuchlern, Pharisäern und Schwätzern, welche die Christliche Lehre zu ihren Zwecken missbrauchen.
    Von Elst lässt grüssen.

  11. >> Wenn die AfD die christliche Kultur wirklich bewahren will, muss sie bedenken, dass diese eine Frucht des Christentums und der christlichen Kirchen ist. <<

    Die sog. "christliche Kultur" ist ein Produkt der AUFKLÄRUNG

    Die Kirche steht für Völkermord. Folter, Hexenverbrennungen, Bücherverbrennungen, Verblödung der Massen, Unterdrückung bzw. Verhinderung der Wissenschaft &c &c

    Ohne Aufklärung würden heute noch die Scheiterhaufen lodern.

    Zu dem, was heute als christliche Kultur bezeichnet wird, haben im übrigen auch zahlreiche Juden ihr Scherflein beigetragen.

    • Ihre Behauptungen sind schlichtweg falsch und anmaßend. Auch wenn sie noch sooft wiederholt werden. Sie strotzen nur so vor Hass auf die Katholische Kirche. Aus allen Poren fließen Hochmut, Stolz und permanente Auflehnung gegen Gottes Gebote. Wen wollen Sie damit so schwer beeindrucken? Die Atheisten? Die Heiden?

      Ihre sogenannte Aufklärung ist Abfall von Gott, Lüge, Anmaßung,Täuschung, Opium für das Volk.

      Nur eine starke Katholische Kirche, orientiert an den wahren Glaubensinhalten, der Überlieferung und der Tradition, garantiert Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit in der Welt. Alle Christen, die sich an Gottes Gebote halten garantieren ein zivilisiertes Miteinander. Da wo das Christentum erblüht existiert Zivilisation.

      Gott = Moralisches Gesetz!

      Christentum = Zivilisation!

      Anbetung falscher Götter = Heidentum!

      Anmaßung, Stolz, Unglaube = Barbarei!

  12. >> „Leider ist die AfD für mich nicht wählbar, weil sie kirchenfeindlich und damit antichristlich ist“. <<

    Gegen mangelnde Intelligenz ist kein Kraut gewachsen.
    Wer meint, antiklerikal wäre antichristlich, dem ist mit Argmenten nicht beizukommen.

    Es reicht, wenn die AfD die Stimmen der intelligentemn Wähler und derjenigen bekommt, die noch nicht gänzlich verblödet sind.

  13. Da stimme ich zu Herr Berger. Ich selbst habe zwar meine Konsequenzen aus dem unsäglichem Anpassen der Kirche an den Zeitgeist gezogen und bin schon vor Jahren ausgetreten. Die Kirche wurde, ähnliche wie der deutsche Staat, gekapert. Die Kirche muss sich aus sich heraus erneuern, das ist mit den derzeitigen Köpfen wohl kaum möglich. Marx, Wölki, Bedford-Str., Käßmann, dass alles sind Namen die es mir unmöglich machen diesen „Verein“ noch ernst zu nehmen. Dazu die ständigen Unterwerfungsgesten. Die Kirche ist „links“ unterwandert, genauso wie der Staat und seine Institutionen.
    Wer kirchenfeindlich ist muss daher noch lange nicht christenfeindlich sein. Das ist ein falscher Schluss. Genauso halte ich es für einen Fehler, wenn alle AfD-Mitglieder aus der Kirche austreten. Die Kirche muss sich, genau wie Staat und Gesellschaft erneuern und das geht nur unter Berufung auf die eigenen Wurzeln und Identifizierung mit der eigenen inzw. 2000jährigen Geschichte und Kultur.

  14. @rvdm: „Die AfD (sowie jede andere Partei) könnte sich damit gut profilieren, wenn sie sich endlich für die seit mehr als 100 Jahren überfällige konsequente Trennung von Kirche und Staat und die Abschaffung aller Kirchenprivilegien einsetzen würde“.

    Das sehe ich genauso. Die Kirchen- und Religionsprivilegien (JEDER Religion) müssen unbedingt weg. Damit würde man zwei Fliege mit einer Klappe schlagen: Neben der längst überfälligen Trennung von Staat und Kirche (z.B. KEINE Kirchensteuern übers Finanzamt einziehen, KEIN Religionsunterricht in Schulen, KEINE Teilhabe an Rundfunkräten etc.) könnte man zugleich den Islam viel besser und effektiver in seine Schranken verweisen.
    So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! (Matthäus 22, 21b).

    • Dann sagen Sie uns, was Gottes ist. Am besten gleich den ganzen Glauben ausrotten und verbieten. Die Kirchen abreißen und alle Christen einsperren oder mundtot machen. Lügen über Lügen verbreiten. Nicht wahr?

      Das ist Ihr größter Traum.

      Ein Traum, der jedoch niemals Wirklichkeit wird. Und das ist gut so!

  15. Jeder echte Christ, der seine Nase auch mal in die Bibel steckt, hat die Hure Babylon doch längst verlassen und sich einer echten Christengemeinde angeschlossen.
    Ich wähle die AfD gerade deshalb, weil ich Christin bin.

  16. Im zugespitzten politisen Diskurs unserer Tage, der auf einer psychologischen Ebene in mancher Hinsicht etwas endzeitlich zu haben scheint, gehört es offenbar zu den gesellschaftlichen Reflexen, tatsächliche oder vermeintliche Gegner auf die eine oder andere Weise schwächen zu wollen. Frei nach dem Motto: Bist du auf der Seite unserer Gegner, mögest du deine Strafe abbekommen. Ich halte heute nicht mehr viel davon, Aufrufe zu starten, dass man bei Nichtgefallen einer gesellschaftlichen Organisation dieser möglichst massenweise den Rücken kehre. Als ich noch linksgestrickt war, verhielt sich meine Denke anders, und auch am Beginn meiner „rechtsmoderaten Tage“ gab es ein Primat solcher taktisch-strategischen Tendenzen. Da möge doch gleichsam Erzengel Michael sein Schwert ziehen. Nun ist aber die institutionalisierte christliche Kirche nicht das Abendland, zumal wenn man daran denkt, wie unchristlich sie sich mittels des buchstäblichen Schwertes in Europa ausgebreitet hat.

    Aus einer skeptischen Haltung vor allem gegenüber der alttestamentarischen Überlieferung – auch wenn die womöglich nicht per se und in jeder Hinsicht abzulehnen ist – denke ich ohnehin, dass sich die Amtskirche, die wohl noch viel „altes Testament“ morphogenetisch in sich trägt, eines Tages überlebt haben wird. Wahrscheinlich gehört die Zukunft wohl ohnehin eher freidenkerischen synkretistischen Potentiallen, in der etwa das Christentum, insbesondere das neue Testament, eine der abendländischen Wurzeln bilden möge. Und noch etwas: Eventuell spielt all, das, was mich (und darf ich den Plural anwenden) derzeiit u n s kulturell schmerzt, eine evolutionäre Rolle, aus der heraus ein neues abendländisches Denken, einschließlich wichtiger christlicher Traditionen, aber auch paganer Wurzeln wie Alt- und Neuheiidentum etwas Neues und gleichzeitig Uraltes bilden werden.

  17. Meine Vorfahren sind Salzburger Protestanten, und wenn sie sehen würden, wie die EKD-Kirchen sich dem islamfreundlichen Zeitgeist unterwerfen, würden sie alle zur SELK übertreten.

    Für mein Teil werde ich wohl zur römischen katholischen Kirche übertreten, in der Hoffnung, dass auch noch viele Andere erkennen, was für ein grossartiger Theologe Benedikt XVI. ist und weil ihr Tradition noch etwas bedeutet. Seit über 20 Jahren fühle ich mich dem Katholizismus näher als dem Protestantismus, doch ich kann nur warnen: Kirche darf NIEMALS sich einer Partei gemein machen, sondern sie hat zu verkünden, dass Christus Gottes Sohn ist, dass Christus auferstanden ist und dass Christus wiederkommen wird!

    „Solo Dios, basta.“

    Theresa von Avila

  18. Ich bin Christ und habe die AfD gewählt und werde Sie weiterhin wählen. Zu der jungen Dame möchte Ich folgendes sagen. Sie sollte sich mal mit den Hintergründen beschäftigen warum Herr Hampel zum Kirchenaustritte aufgerufen hat. Die beiden großen Kirchen diffamieren die AfD ständig als antichristlich und Kirchenfeinde. Sie soll mal an den evangelischen Kirchentag dieses Jahr denken der mit der Kirche so wenig zu tun hatte ich muss es jetzt mal überspitzt formulieren wie eine Comedyshow mit einer Trauerfeier. Besonders die evangelische Kirche fällt durch ihre Anbiederung besser gesagt ihre Unterwürfigkeit gegenüber dem Islam negativ auf. Und wie war das Kardinal Reinhard Marx und sein evangelischer Amtskollegen Heinrich Bedford-Strohm haben aus angeblichen Respekt mehr aus Unterwürfigkeit vor dem Islam bei einem Besuch des Tempelbergs in Jerusalem ihre Amtskreuze abgelegt. Die CDU besser bekannt als Merkelpartei hat ihren Anspruch christlich zu sein schon längst verwirkt. Als einzige Partei tritt die AfD für den Erhalt bzw die Bewahrung unserer christlichen Werte und Traditionen ein und zum Dank dafür wird in den Kirchen gegen die AfD gehetzt und auch gegen die AfD gebetet. Und das stellt für mich einen fatalen Zusammenhang mit dem Islam da wo Imame zu ihrem Allah beten das Er die westliche Welt und zugleich das Christen und Judentum vernichtet

  19. @F.Feld
    Sie haben recht! Herr Hampel ist evangelisch; evangelische Christen nehmen sich ihre Bibel treten aus der Kirche aus und lesen sie daheim.
    Katholisch sein kann man nur in der Kirche.
    Wir sind zwar papsttreu, aber keine Papalisten.
    Wir müssen erleben, daß Papst Franz der Schreckliche – der vielleicht gar nicht Papst ist –
    den Weinberg zerstört.
    Wir können uns – und sollten das auch tun – zu Gebetskreisen zusammenschließen.
    Ich mache hier einmal Werbung für den Blog „Tradition und Glauben“, der eine solche Initiative darstellt.

  20. Lebe sehr nah an (m)einer evangelischen Kirche. Seit gut einem Jahr bin ich verzweifelt. Hin und her gerissen, ob ich meine AfD-Sympathie laut äußern soll. Denn mit diesem Bekenntnis wäre ich bei der Christengemeinde mit Sicherheit ein Nazi oder Rassist oder Fremdenfeind oder islamophob oder …
    Einige dieser Vorzeigechristen haben eine oder sogar mehrere ihrer Wohnungen an islamische „Flüchtlinge“ vermietet – und fühlen sich natürlich saugut, ja, sie sonnen sich förmlich in einer Wohltäter-Rolle. Dass sie für Miete und Betreuung (man munkelt von knapp tausend Euro/Person/Monat) aber die Gemeinschaft (das Volk!) abzocken, finden sie okay.
    Ich kann dies nicht mehr stillschweigend mit anschauen, und werde mich zu Weihnachten outen: Kirchenaustritt, Afd-Eintritt. Dies bin ich unseren Vätern und meinen Enkeln schuldig.
    Ich folge Jesus Christus: „Ich bin der Weg und die Wahrheit“. Und irgendwie kommt mir in meiner Situation auch Luthers „Hier stehe ich und kann nicht anders“ in den Sinn.

    • @Alter Schwabe Ich möchte Sie ermutigen. Bleiben Sie in der Kirche und wirken Sie von innen heraus. Oder suchen Sie sich eine freie Gemeinde.

  21. Es ist ein Fehler, das Christentum mit den Kirchen zu identifizieren. Christentum kann auch außerhalb der Kirche sein. Die Kirche bewegt sich nur, und hat sich immer nur bewegt, wenn Kritik an ihr geübt wurde. Die ganze Aufklärung ist zu einem großen Teil Kirchenkritik, und zwar OHNE gleichzeitik Kritik am Christentum sein zu müssen.
    Und dann stimmt es auch nicht, daß die Kultur des abendländischen Westens allein christlich geprägt ist; dann hätte sich sich auch kaum so heterogen zwischen Kritik und Antikritik entwickeln können. Unsere Kultur ist von den Wurzeln her christlich UND antik-heidnisch. Nicht umsonst nennt man neben Jerusalem auch Rom und vor allem Athen als Geburtsstätten Europas. Ohne die Zahlreichen Renaissancen (die erste schon unter den Karolingern) mit ihrer Rückbesinnung auf die vorchristliche antike Zeit, ist der kritische Geist des freien Westens nicht denkbar.

  22. Zitat: »Eine junge überzeugte Christin, die erwogen hatte, die AfD zu wählen, sagte dem Verfasser dieser Zeilen:

    „Leider ist die AfD für mich nicht wählbar, weil sie kirchenfeindlich und damit antichristlich ist“.«

    Komisch; bei mir ist es genau anders herum: Ich wähle die AfD vor allem gerade deshalb, weil sie konsequenter als alle anderen Parteien für eine Trennung von Staat und Kirche eintritt.

  23. Die.Kirche samt ihren Vertreter sind die größten Heuchler weit und breit. Sie besitzen Milliarden, behandeln aber ihre Mitglieder wie den letzten Dreck. Sie tun nichts umsonst, sondern halten bei allen was sie tun die Hand auf. Anstatt ihre Mitglieder zu fördern, verbiegen sie sich für den Islam, dem größten Feind des Christentums. Sie zeigen mit dem Finger auf jene, die Massenzuwanderung ablehnen, deren Geld nehmen Sie aber schon. Sie predigen Keuschheit, vergehen sich aber oft an Kindern. Jeder der heutzutage aus der Kirche Austritt hat nichts zu befürchten. Sollte es einen Gott geben haben eher jene was zu befürchten, die sich Kirchenvertreter nennen.

    • Der Islam ist antichristlich, dem stimme ich zu. Er läßt keine andere Religion neben sich gelten. Der größte Feind des Christentums ist aber die Gleichgültigkeit und Sorglosigkeit der Menschen in- und außerhalb der Kirchen in Deutschland und Europa, was den Glauben und das ewige Heil betrifft. Dies trifft auf die Überzeugungen der meisten Muslime, die genau wissen was sie wollen, sich ihres Glaubens nicht schämen und für die ein Leben ohne Gott absurd und völlig sinnlos ist. Für sie ist jemand, der die Existenz Gottes des Schöpfers aller Dinge leugnet, kein Mensch.

  24. Hampel hat doch recht !
    Unsere Kirchen sind die verlogensten Organisationen
    der heutigen Zeit und haben mit dem christlichen
    Glauben nur noch sehr wenig zu tun.
    „Wasser predigen und Wein saufen“, dass ist Ihr Credo !
    Während Sie in Weihnachts-Sammlungen Geld von den
    Ärmsten und auch leider sehr dummen Menschen einsammeln, leben sie wie die Made im Speck.
    Sie sind Dekadent und Opportunistisch, machen Geschäfte
    mit der Politik auf Kosten des Volkes.
    Ich bin der Meinung, dass 90 Prozent der Christen, die AFD
    wählen, sich nicht von einem Aufruf die Kirche zu verlassen,
    von dieser Partei verabschieden.
    Denn diese Wähler sind so von der Kirche enttäuscht, dass
    Sie mit Ihr nichts mehr zu tun haben wollen, oder schon
    ausgetreten sind.
    Wenn die zwei obersten Verräter Ihrer eigenen Kirche weiterhin
    eine solche volksfeindliche und volksverachtende Politik
    auferlegen, erübrigt sich diese Diskussion sehr bald. Dann
    wird es in 50 Jahren nicht nur den Christen,sondern auch
    den Gottlosen an den Hals gehen.
    Heute schauen sie teilnahmslos zu, wie Menschen wie Vieh
    abgeschlachtet werden, die nicht Moslems sind. Morgen sind Sie dran !
    Raus aus diesem Verräter-Sumpf !!!

  25. Zu dem Zitat der jungen Dame:

    „Leider ist die Afd für micht wählbar, da sie kirchenfeindlich und damit antichristlich ist.“

    Diese Dame sollte bedenken, dass es auch viele Menschen gibt, die nur noch deshalb Christen sein können, gerade weil sie die Kirchen verlassen haben. Die christlichen Staatskirchen sind in erster Reihe mit dabei, das „christliche“ Abendland an den Islam zu verkaufen, nur um ihre eigenen Privilegien zu sichern.

    Was eine „christliche Kultur“ ist, die nach den Vorgaben der christlichen Staatskirchen umgesetzt wird, haben wir in den vergangenen Jahrhunderten deutlich zu spüren bekommen…

    Auf ein „christliches Abendland“ würde ich ebenso gern verzichten wie auf ein moslemisches Europa.

    Das Christentum erscheint nur deshalb das geringere Übel als der Islam zu sein, weil es abgewirtschaft ist; das gleiche gilt für die jüdische Religion, die nur noch von max. 20 % der Juden praktiziert wird lt. JDL.

    Die AfD (sowie jede andere Partei) könnte sich damit gut profilieren, wenn sie sich endlich für die seit mehr als 100 Jahren überfällige konsequente Trennung von Kirche und Staat und die Abschaffung aller Kirchenprivilegien einsetzen würde – das gilt für alle Religionsgemeinschaften.

  26. Derzeit muss man sich doch fragen ob der Papst der seine Schäflein im Stich lässt (u.a. verfolgte Christen im Orient verrecken lässt) und sich statt dessen um Mohammedaner sorgt, sowie einige Bischöfe die sich ihrer Kreuze schämen noch Christen sind? Es müssen ja nicht gleich Märtyrer sein…
    Ein weites Feld, ich wäre schon beruhigt, würden sich unsere Politiker um die Früchte der Aufklärung kümmern!

  27. Der Artikl verwechselt m. E. das Christsein mit den Kirchenmitglied sein. Glaube und Kirche sind zwei völlig verschiedene Dinge. Ich kann glauben und trotzdem die Kirche und ihre Ansichten und Taten ablehnen, ich kann Christ sein und trotzdem keine Kirchensteuer zahlen. Die Kirchen sind Vereine, die sich unter dem Deckmäntelchen der Religion gegründet haben, um was zu tun? Richtig: Macht auszuüben und Vermögen anzuhäufen. Alles andere ist Mittel zum Zweck!

    Wäre die Kirche wirklich so mildtätig, dann würde sie hinsichtlich der Kosten der Flüchtlinghilfe nicht zu Spenden aufrufen, sondern ins eigen wohl gefüllte milliardenschwere Säckel greifen! Tun sie aber nicht! Soviel zur „christlichen Ethik!“

    Das so ein junges Mädel das nicht begreift und Kirchenaustritt mit Glaubensbekämpfung gleichsetzt, ist traurig.

    Dazu nur zwei Anmerkungen:

    Der wahrlich christliche St. Martin hat seinen Mantel mit einem frierenden Bedürftigen geteilt! Das war christliche Nächstenliebe! Er hat aber SEINEN Mantel geteilt, nicht den seines Nachbarn oder eines zufällig Vorbeikommenden, so wie es heut im übertragenen Sinnen die Kirchen und die Politik machen. KEINER von denen gibt sein eigenes Geld – es ist UNSER Geld, das sie oft genug gegen unseren Willen an andere verteilen!

    Auch das Christentum verlangt nicht, dass man bis zur Selbstvernichtung helfen muss!

    Hampel hat dazu aufgerufen, aus der Kirche auszutreten, er hat nicht dazu aufgefordert, den christlichen Glauben abzulegen! Hier wird schon wieder an der Mär von der grundsätzlichen Religionsfeindschaft der AfD gestrickt, damit man auch ihre Ablehnung des Islam damit relativieren kann.

  28. Ein wesentliches Problem der Großkirchen ist ihre kritiklose Mitläuferschaft. Dafür gibt es einige Gründe:
    – Anpassung an den Zeitgeist aufgrund eines fehlenden tiefen Glaubens.
    – Keine Kritik an und Distanz zur aufsichtsführenden Politik, da korrumpiert durch Zuwendungen und Privilegien
    – Verlust des Geistes der Unterscheidung und des Stallgeruches: „Alles meine Schafe, auch die Wölfe!“
    – Injektionen theologischer Antitestosterone an seine Gläubigen mit Vereunuchung dieser
    Die Reihe ist sicher nicht komplett.

  29. Die Wertefeindlichkeit der Kirchen…!

    Zuerst einmal muß man feststellen, daß der Riss, den der Autor zwischen AfD und den Kirchen diagnostiziert, einer ist, der für einen praktizierenden Katholiken inzwischen zwischen dem christlichen katholischen Glauben und seiner Amtskirche plaziert ist! Die Amtskirchler (in der evangelischen Kirche schon seit 1-2 Jahrzehnten) drehen in der katholischen Kirche immer mehr ab. Sie verleugnen den Glauben an Christus (s. Kardinal Marx/Kollega auf dem Tempelberg!) und ersetzen die Seelsorge und den Gottes-Dienst durch Sozialkonstrukte besseren Willens. Dieses Phänomen der „Gottesverdunstung“ (Papst Benedikt XVI.) findet sich bis in die Instanz des derzeitigen Hausbesetzers des Vatikan, der derzeit kritische Priester und Professoren willkürlich Exkommuniziert… DAS ist wahre Häresie!

    Ich halte als Katholik den Ausspruch von Hampel, der vermutl. evangelisch ist, zum Kirchenaustritt für falsch, denn angesagt ist eigentlich ein Kirchenkampf, ein Kampf um die Wahrheit Christi innerhalb und gegen die Strukturen der Amtskirchen! Die Kirche ist keine Partei, aus der man austritt. Und aus dem gleichen Grund ist die Kirche auch kein Ort des Zeitgeistes, sondern eine Zusammenkunft über die Jahrtausende!

    Andererseits ist aber der verständliche Ärger Hampels für mich in keiner Weise ein Grund auf Abstand zur AfD zu gehen!
    Die AfD hat, wie jede große Partei, die nicht nur Klientelismus vertritt, mehrere Einflusslinien: den Wert-Konservativismus, den Liberalismus und den nationalen Subsidiaritätsgedanken. Es gibt rein säkulare und christlich Motivierte.

    In Summa:
    Aus der Kirche drängt mich nicht Hampel, sondern das häretische Wort der deutschen Bischöfe! Trotzdem bleibe ich: in der Katholischen Kirche und bei der AfD!

  30. Die Kirchenfürsten tun alles ,um die Gläubigen davon zu überzeugen: Kiche und Regierung haben sich gegen ihr Volk verbündet.Das kann ich nicht tolerieren und bin aus der Kirche ausgetreten,und zwar aus eigenen Überlegungen und nicht auf Anweisung der AFD!

  31. Das finde ich schwierig. Dieses ganze ausufernde pathologische Helfersyndrom, das für die Masseninvasion instrumentalisiert wird, entstammt doch der christlichen Ethik. Die Umsetzung beim Umgang mit den illegalen Zuwanderern hat gezeigt, daß diese Haltung nicht nur krank, sondern extrem soziopathisch ist. Die Kirchen, beide, sind verlogen bis ins Mark. Ich finde, die AfD sollte NICHT auf die Kirchen setzen, dort sitzt der Feind.

    • Nein dieses Syndrom fusst nicht auf der christlichen Ethik, es pervertiert diese Ethik. Christliche Nächstenliebe fragt immer zunächst, ob es wert ist, sich einzusetzen. Schon aus der Tatsache, dass Christ zu sein bedeutet, sich auch dessen bewusst zu sein, das es das Böse, die Schlange auch gibt. Darum hat ein Christ friedlich zu sein, aber auch wachsam und klaren Blickes.
      Alles andere ist Gefühlsduselei und hat mit Christ sein nichts zu tun!

  32. Die Kirchen sind alles andere als christlich.

    Wer diese Vereine auch noch mit seiner Mitgliedschaft unterstützt, macht sich nach meinem Rechtsempfinden der Unterstützung einer kriminellen Vereinigung strafbar.

    Leider gibt es in D genug schlichte Zeitgenossen, die glauben, Kirchenaustritte wären unchristlich.

  33. Sorry, aber das sehe ich anders und ich bin dezidiert
    weder Kirchgänger noch AFD Fan.
    Ihre Meinung, Zitat: (Wer die christliche Kultur,
    erhalten will, kann das nicht ohne oder gegen die
    Kirchen erreichen) ist Unsinn!
    Die eigentliche Frage ist doch, was haben die heutigen
    Kirchen noch mit dem Christentum zu tun?
    Ist es nicht viel eher so, dass die katholische wie die
    protestantische Kirche längst fremd-besetzt sind und
    lediglich als Herrschaftsinstrument gegen die
    Menschen im Land agieren?
    Heutzutage kann, nein muss man sagen, wer echter
    Christ ist der darf gar nicht mehr in einen diesem
    Vereine sein!
    Wenn ihre Informantin also meint, Zitat:
    („Leider ist die AfD für mich nicht wählbar, weil sie
    kirchenfeindlich und damit antichristlich ist“)
    dann ist das Quark!
    Dann stimmt bestenfalls der erste Teil ihrer wirren
    Aussage. Sicher aber nicht, dass die AFD antichristlich
    ist.
    Ich behaupte, wer heute noch in einer dieser
    Staatskirchen Mitglied ist, ist bestenfalls nur noch ein
    Folklore- Christ und hat mit den echten Werten der
    Christenheit aber auch gar nichts mehr gemein,
    ganz im Gegenteil!
    Mit Menschen die diesen Seelenfängern immer noch
    auf den Leim gehen ist eine positive Veränderung im
    Land sowieso nicht zu erreichen.

  34. Hampels o. zitierte Aussage ist ca. ein halbes Jahr alt. Warum wird das jetzt kommentiert?
    Im übrigen ist die AfD nicht kirchenfeindlich, sondern kirchenkritisch. Ich verweise auf die Kritik Luthers an der römischen Kirche: sicherlich war Luther ein Feind dessen und derer, die er als unchristliche Entartungen am Leibe der christlichen Kirche begriff.

    Beide christlichen Großkirchen in Deutschland haben heute (auch) Spitzenvertreter, die an Bigotterie, Fernstenliebe und Verachtung der „Zöllner“ schwer zu übertreffen sind: Käßmann, Bedford-S., Marx, Wölki…

    Wegen solcher, in meinen Augen schwer machtkorrumpierter „Fürsten“ war ich noch nie so nah am Kirchenaustritt wie derzeit. Und in der AfD sehe ich die einzige große Partei Deutschlands, der ich das Bekenntnis zum christlichen Glauben noch abnehme.

  35. Der Aufruf zum Kirchenaustritt war sicher unreflektiert. Ich denke, der Aufruf zielte auf die Kirchensteuer ab, mit der Projekte unterstützt werden, die nicht im Sinne der AfD und auch nicht vieler Christen sind. Die z.T. unverhältnismäßige Einmischung der Kirchen in die v.a. (Flüchtlings)-Politik, geht vielen Christen und auch mir schon lange gegen den Strich.
    Mir ist schleierhaft, wie die Kirchen einem rasant fortschreitenden Bevölkerungsaustausch durch Islamisierung vor allem in den Ballungszentren, nicht nur zuschauen sondern denselben auch noch befördern.
    Die CDU hat ihre christlichen Wurzeln längst verraten und sie sollten das „C“ aus ihrem Namen streichen, wie es schon Kardinal Meissner+ vor Jahren gefordert hat. Wenn es heute eine Partei gibt, mit der christliche Werte und Orientierung noch eine Chance haben, dann ist es die AfD.

  36. Wieso nicht einfach mal in der Bibel lesen? Dann würde mancher „Christ“ feststellen, dass die Kirchen weit weg von Jesus‘ Christentum sind!

  37. Wer als Christ die Kirche kritisieren will, kann dies am wirksamsten tun, indem er innerhalb der Kirche die Kritik übt. Etwas anderes ist es, wenn die ihn ausschließt.

    • Wer als Christdemokrat die Bundeskanzlette kritisieren will, kann dies am wirksamsten tun, indem er innerhalb der cDu die Kritik übt. …und Sie waren schon mal au der Erde?


  38. Christliche Kultur ist nur mit den christlichen Kirchen zu haben.

    Ist das ernst gemeint? Diese Kirchen zerlegen sich doch in Deutschland selbst. Seien das die evangelischen Oberen, die ihren Gruender ausgerechnet im ‚Lutherjahr‘ in einer Form in Frage stellen, die man nur als Selbstmord bezeichnen kann, flankierend und fortsetzend jahrelange Andienerei an Zeitgeist ohne wirkliche Wurzeln.
    Oder sei es der Pontifex, der auch nicht die Lichtgestalt darstellt, als die er medial verkauft wurde.
    Oder seien es beide Kirchen in Form ihrer hoechsten deutschen Vertreter, die ihr Kreuz dort schamhaft versteckten, wo es ihr Heiland nach ihrer eigenen Mythologie einmal aufgenommen hat.

    Als Atheist und AfD-Waehler aber sicher nie -mitglied sehe ich mir solchen Zauber eher von aussen an. Ich habe aber eine tief glaeubige evangelische Frau. Die wuerde ihren Glauben allerdings nie mit welcher Institution immer verwechseln.

  39. „Leider ist die AfD für mich nicht wählbar, weil sie kirchenfeindlich und damit antichristlich ist“.
    „Wer kirchenfeindlich ist“, ist damit „antichristlich“, welch eine verquere Logik. Marx und Bedford Strohm zeigten sich antichristlich, weil sie das kreuz, das christliche Bekenntnis vor einem Muselman schamhaft versteckten.
    Die Kirchen sind ein Sammelbecken, eine Jauchegrube, falscher ProphetInnen geworden, sie Schweden, die G´TT entpersonifizieren, IHN und damit auch Jesus, zu einer Sache machen.
    Das Handelsblatt schrieb am 26.9.17
    ——–
    Kirchen gegen AfD
    Die Kirchen sind sich in der AfD-Frage einig: Mit dem christlichen Glauben ist die Partei nicht vereinbar. Der Berliner Bischof Markus Dröge nutzte den Evangelischen Kirchentag in Berlin als Forum um gegen die AfD mobil zu machen. „Ich kann mich als Christ nicht in einer Partei engagieren, die Ängste dramatisiert, Misstrauen sät und Ausgrenzung predigt“, sagte Dröge seinerzeit bei einer bereits zuvor heftig kritisierten Diskussion mit Anette Schultner vom Bundesverband Christen in der AfD.

    ——–
    Die AfD muss klare Kante gegen diese UnholdInnen zeigen. Die verideologisierte Regenbogen-Krichen im sich islamisierenden Mürküll Land haben 500 Jahre nach Luther nicht Christliches mehr an sich.

  40. Ganz ehrlich? für so dumm halte ich überzeugte und normaldenkende Christen nicht. Sie können sehr wohl zwischen der Amtskirche, Christentum und ihrem Glauben differenzieren. Jörg Meuthen sagte in einer Veranstaltng, dass er sich als überzeugter Christ sehr sehr schwer tut, aus der Kirche auszutreten oder dazu aufzufordern und dass er es bis heute nicht getan hat.
    Zitat:
    Eine junge überzeugte Christin, die erwogen hatte, die AfD zu wählen, sagte dem Verfasser dieser Zeilen: „Leider ist die AfD für mich nicht wählbar, weil sie kirchenfeindlich und damit antichristlich ist“.

    eine junge deutsche überzeugte Christin, die AFD wählen will? wo gibts die denn? Ich will ein Kind von der. bin 50, Beamter, und hab ein Haus 🙂
    die dürfte wertvoller als Gold sein…… (Ironie aus)

  41. Die Frage ist doch, inwieweit sich die Kirchen
    (insbesondere die EKD) tatsächlich noch als Hort
    des GELEBTEN christlichen Glaubens darstellen …

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