(David Berger) Ich bin mir sicher, dass ich nicht der einzige bin, der immer mal wieder nach seinem Namen im Internet googelt.

Kann man doch dabei die interessantesten  Entdeckungen machen und erfährt Dinge über sich, die einem bislang unbekannt waren, die aber irgendein böser Nachbar in Diskussionsforen hinterlassen hat oder politisch Überaktive im Netz mit bestimmtem Interesse verbreiten.

Ab und an entdecke ich solche Äußerungen auch in anderen Sprachen, muss dafür manchmal den Google-Translator anwerfen. So ging es mir heute, als ich sah, dass Facebook Äußerungen von mir oder über mich, sobald sie in Pegida-Gruppen auftauchen, auch auf Arabisch bekannt machen möchte. Oder wie soll ich sonst ein solches Google-Ergebnis werten?

Facebook Araber

Ich gehe einmal davon aus, dass Facebook und Google mit solchen Informationen in der Sprache des Koran auch unsere arabischen bzw. muslimischen Mitbürger zu Fans meiner Person und Unterstützern von Pegida machen will. Schließlich begrüßt man ja in den arabischsprachigen Ländern immer wieder freundlich die Islamkritik …

Alles andere wäre ja eine Verschwörungstheorie, Hetze und bösartige Unterstellung, die zum sonstigen Verhalten von Facebook überhaut nicht passen würden …

Nur noch eine kleine Frage: Wird Facebook auch meine Privatadresse in arabischen Schriftzeichen veröffentlichen, damit meine muslimischen Freunde bei Bedarf auch mal bei mir zu besuch kommen können?

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Interessant dazu der hier veröffentlichte Beitrag: Cyber-Dschihad: Facebook-Islamisten jagen in Rudeln

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maruceterum_censeoGenau wie damalsMatthias RahrbachMartin Recent comment authors
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ceterum_censeo
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ceterum_censeo

Aktuell –

sh. auch Beitrag im Thread ‚Die Gegenoffensive…‘:

Neue Schnüffelei-Pläne vom ‚Herrn der Misere‘! – Blüht uns ‚Stasi 4.0‘ ?

Genau wie damals
Gast
Genau wie damals

Wenn es einen persönlich trifft, erweitert dies manchmal den Blickwinkel für das Schicksal und das Leid anderer. Sind Sie sicher, dass noch genug Zeit (4 Jahre, 9 Jahre?) bleibt, um weiter in gewohnter Art mit Tauben Schach zu spielen? (Wilders glaubte das sicher mal, Le Penn evtl. und 1-X andere auch…obwohl da noch mehr Leichtgläubigkeitsfatwalametta war als derzeit). Kurzer Denkanstoss: Wenn ein Staatsanwalt einen Hühnerdieb vor den Obersten Gerichtshof zerrt und unbegründet (ohne Aussicht auf Erfolg) die Todesstrafe fordert. Das hohe Gericht (vorhersehbar) aber nur zu 5 Klapsen auf den Po verurteilt. Der Staatsanwalt dieses Urteil beleidigt nicht anerkennt und… Mehr lesen »

Matthias Rahrbach
Gast

Auf Facebook bin ich immer noch gesperrt. Bzw. vermutlich wurde mein Konto gelöscht. Ich hatte dort genau wie hier IMMER unter Angabe meines vollen Klarnamens kommentiert. Und ich habe dort auch nicht „Hate Speech“ verbreitet, sondern sachlich argumentiert. Das erste Mal, als ich dort zensiert wurde, hatte ich Heinz-Jürgen Voss für die Behauptung kritisiert, die Zweigeschlechtlichkeit sei erst mit den Nazis gekommen, vorher habe man an viele Geschlechter geglaubt. Schon vier Minuten später war dieses Posting als Spam markiert. Leider glauben viele Menschen, der Staat würde sich wirklich um seine Bürger sorgen und deshalb Hasskommentare auf Facebook und anderen „sozialen“… Mehr lesen »

maru
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maru

Oh weia! Am besten einen Künstlernamen zulegen. Den kann man sich sogar in den Pass eintragen lassen.

Martin
Gast
Martin

das ganze ähnelt Mc. Carthy’s Hexenjagt. Passen Sie gut auf sich aus, die Sache hat Eskalationspotential!!

pepe
Gast
pepe

So kommt man unverhofft zu „neuen Freunden“…… Kritiker leben bei uns gefährlich – siehe auch Imad Karim und Hamed Abdel Samad und noch viele andere, die ich nicht kenne.

maja1112
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Bei Facebook und Gott ist kein Ding unmöglich.