Angesichts des Spendenaufrufes des Blogs Philosophia Perennis, der durch ein juristisches Vorgehen der Amadeu Antonio Stiftung (Ex-Stasi-Mitarbeiterin Anetta Kahane) in arge Bedrängnis geraten ist, erreichte mich immer wieder die Frage, worum es denn genau bei diesem Rechtsstreit gehe.

Die Frage ist berechtigt, denn ich hatte im Text nur kurz angedeutet, worum es ging. Das war nicht einer Geheimnistuerei geschuldet, sondern alleine der Sorge, Kahane & Co könnten – angesichts eines für juristische Fachleute vielleicht nicht ganz eindeutigen Ausdrucks – sofort wieder ihren Rechtsanwalt mit einer neuen Klage auf mich ansetzen.

Umso glücklicher bin ich, dass jetzt ein kundiger Fachmann bei ScienceFiles das Thema aufgegriffen hat:

„Gerichtsurteil: Amadeu-Antiono-Stiftung darf weiterhin als Stiftung der Schande bezeichnet werden“, so hat David Berger geschrieben. Aber es gab natürlich kein Gerichtsurteil. Es gab eine Rücknahme der Klage auf einstweilige Verfügung in diesem Punkt wie abermals Dr. Carsten Brennecke von der Kölner Kanzlei Höcker schreibt:

„Die Amadeu Antonio Stiftung hat den Verbotsantrag auf diesen richterlichen Hinweis zur Vermeidung einer insoweit negativen Gerichtsentscheidung zurückgenommen.“

Anders formuliert: Die Stiftung wäre vor Gericht mit dem Ansinnen, ihre Bezeichnung als Stiftung der Schande zu verbieten, unterlegen, hätte es eine Gerichtsverhandlung mit Urteil gegeben und ist der Niederlage durch Rücknahme des Antrags auf eine einstweilige Verfügung, um Weidel die Nutzung von “Stiftung der Schande” zu verbieten, zuvor gekommen.

Hätte es ein Gerichtsurteil gegeben, es wäre für die AAS-Stiftung in diesem Punkt negativ gewesen, aber es hat keines gegeben.

Und weil es keines gegeben hat, hat die AAS-Stiftung David Berger abgemahnt, der den Begriff „Gerichtsurteil“ in der Überschrift zu seinem Beitrag benutzt hat. Wie die Geier haben sich die AAS-Anwälte vermutlich auf die falsche Tatsachenbehauptung, dass es ein Gerichtsurteil gebe, gestürzt und nach § 1004 BGB vermutlich in Verbindung mit den §§ 823 Abs. 1, 2 BGB ein Abmahnungsschreiben verfasst und David Berger zur Abgabe einer Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung aufgefordert, wieder vermutlich mit einer Frist, die so kurz ist, dass Berger unter Zeitdruck gesetzt wird. Die kurze Frist und der Anspruch auf Unterlassung wird in der Regel mit einer Wiederholungsgefahr begründet, das ist einfach, denn was morgen ist, kann man prima spekulieren und als Anwalt daraus einen Nutzen ziehen. Bleibt noch festzustellen, dass als das bedeutende Rechtsgut, das Berger verletzt haben soll, wohl nur eine Beeinträchtigung der Persönlichkeitsrechte der AAS-Stiftung in Frage kommt, was zur Folge hat, dass man der AAS-Stiftung Unternehmenspersönlichkeitsrechte zugestehen muss.

Folglich wäre die Stiftung keine Stiftung, sondern ein Unternehmen, das an Rechtsextremismus und Antisemitismus verdient.

Wenn eine Stiftung, die weitgehend aus Steuermitteln unterhalten wird, einerseits ein Netzwerk unterstützt, das Kurse anbietet, die die Teilnehmer dazu befähigen sollen, Menschen, die ihr demokratischen Grundrecht auf Versammlungsfreiheit wahrnehmen wollen, an eben dieser Wahrnehmung zu hindern, dann ist das auch nach unserer Meinung eine Schande.

Wenn andererseits dieselbe Stiftung Menschen, Blogger wie David Berger, von ihrem Anwalt abmahnen lässt, weil sie als juristische Laien davon ausgegangen sind, dass ein Rechtsstreit, der vor ein Gericht gegangen ist, auch mit einem Urteil geendet ist, und fälschlicherweise von einem Gerichtsurteil geschrieben haben, und zwar vermutlich mit dem Ziel, dem entsprechenden Blogger, der über keinerlei finanzielle Unterstützung aus einschlägigen Stiftungen verfügt und auch nicht am Tropf eines Bundesministerium hängt, zu schaden, dann wäre dies eine weitere Schande, und ein Vorgehen, wie man es in der DDR wohl öfter gesehen hat, wenn der angebliche Rechtsstaat im Arbeiter- und Bauernstaat seine ganze Macht aufgewendet hat, um einen Regimegegner zu zersetzen, seine wirtschaftliche Existenz zu vernichten und am besten noch, seine psychische Sicherheit zu zerstören.

Und wenn man dann noch folgert, dass die Stiftungsmitarbeiter wie die AAS-Geier das Internet durchsucht haben müssen, um Blogs aufzufinden, die von einem Gerichtsurteil schreiben oder einen sonstigen Witzfehler machen, weil sie nicht auf die Dienste von Löffelmacher Anwälten rekurrieren können, sondern in der Lage sind, ihre Meinung ganz ohne juristischen Beistand zu formulieren, dann ist der Begriff der Schande nicht mehr passend, dann hat die deutsche Sprache keinen angemessenen Begriff mehr, der beschreibt, wie eine Stiftung ihre derzeit finanziell gut gesicherte Position ausnutzt, um Bloggern ohne finanziellen Backup finanziell zu schaden, ihnen Zeit und finanzielle Ressourcen zu stehlen, sie durch Gerichts- und Anwaltskosten auszubluten.

Im Englischen gibt es den Begriff „despicable“, der ist nach unserer Meinung eine angemessen Beschreibung für diesen Sachverhalt.

Ist es nicht erstaunlich, wie empfindlich die toleranten Menschen der Stiftung, die sich für Diversität und die Gleichwertigkeit aller Menschen einsetzt, auf Kritik reagieren, wie sie sich in Kleinigkeiten verbeißen, nur um ihrem offensichtlich aufgestauten Ärger, der vor dem Landgericht Berlin wohl nicht abgelassen werden konnte, anderweitig eine Opfergabe zu bringen? Bei der AAS-Stfitung ist man zwar schnell dabei, auszuteilen, aber wenn es ans Einstecken geht, an eine Äquivalenz der Behandung, dann wird man dort schnell biestig.

Despicabe!

In jedem Fall sollten alle, die von der AAS-Stiftung zur Zielscheibe genommen werden, genau lesen, was die Stiftungsmitarbeiter auf Seiten wie Belltower-News schreiben. Und wenn auch nur ein Wort nicht richtig ist, eine Tatsachenbehauptung falsch, dann wissen wir, was die Mitarbeiter dort erwarten: Anwaltsschreiben, Abmahnung, Unterlassungserklärung.

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Den gesamten Beitrag können Sie hier lesen: ScienceFiles

36 Kommentare

  1. […] Die Amadeu-Antonio-Stiftung hat nun den Theologen und Blogger David Berger abgemahnt, weil dieser auf seinem Blog „Philosophia Perennis“ geschrieben hatte: „Gerichtsurteil: Amadeu-Antonio-Stiftung darf weiterhin als Stiftung der Schande bezeichnet werden.“ Dabei gab es kein Gerichtsurteil, sondern das Dürfen kam auf anderem Weg zustande. […]

  2. […] Aber jammern tun sie alle, voellig zurecht, nicht dass das jemand in den falschen Hals bekommt, jammern tun sie alle wegen Maas Zensurgesetz, wegen Stasiratte Kahane und deren Steuergeld-Aufzucht durch Schwesig und die Misere, oder der Stuerzi, wenn ihn der Gesinnungsstaat versucht einzuschuechtern… was letztlich nicht gelingen wird, auch nicht der Drecksstiftung gegen den David Berger: […]

    • Ja, Sie haben völlig recht!

      Die armen Geier! Sie können doch nichts dafür!

      Ich vermute, nur wenn der Vergleich mit Geiern aufkommt (stammt der eigentlich ursprünglich von hier?), ist das wohl von dem, wenn auch untauglichen, Versuche getragen, die elende AAS-Stiftung noch irgendwie ‚aufzuwerten‘:

      Aber Sie haben recht: Es gibt kein Tier welches so tief sinken kann wie diese armselige ‚Stiftung‘.

  3. Die Stasistiftung AAS muß unschädlich gemacht werden, es ist nichts anderes als eine kriminelle Vereinigung wie zuletzt auf der Krankfurter Buchmesse wieder zu sehen war.

    Und die übelsten Gestalten, also Stasikahane und die Mordbrennerin Julia Schramm sollten, nein, müssen ins Visier genommen werden, sowohl juristisch als auch außerjuristisch!

  4. In der kommenden Woche kommt zu dem Spendenaufruf und der Resonanz noch ein eigener Blogbeitrag. Mir ist es aber jetzt an dieser Stelle schon einmal ein echtes Herzensanliegen, mich bei ALLEN Spendern zu bedanken. Die überwältigende Solidarität hat mich fast etwas beschämt, sie hat mir aber auch einen enormen Schub gegeben und Mut gemacht, noch energischer weiterzumachen als bisher. Und obwohl das selbstverständlich ist, möchte ich es hier sagen: das gilt für alle, die sich gemeldet haben. Auch diejenigen, die mir geschrieben haben, dass sie derzeit nicht in der Lage sind, etwas zu spenden. Schon alleine die Bereitschaft, dass sie sich die Mühe gemacht haben, mir zu schreiben, war für mein ein ganz großartiges Signal. Es hat mir gezeigt, dass ein Vorurteil nicht stimmt, das lautet Nicht-Linke seien zu echten Solidaritätsaktionen nicht fähig. Wir sind es und gemeinsam sind wir stark! Danke, danke, danke!

    • Als ehemaliger Ossi reibe ich mir gerade die Augen! Unglaublich, was hier stattfindet, eine Stasi-MitarbeiterIn in Diensten der BRD hetzt ihre Anwälte auf einen kleinen freundlichen Blogbetreiber wegen lächerlicher Begriffs-und Wortklauberei! Was für ein widerliches Pack….den steht scheinbar das Wasser bis zum Hals.
      In mir kommt die Wut hoch…..Menschen, die andere Unschuldige ans Messer lieferten, Berichte für die Mitarbeiter und Vertreter des Satans schrieben (nur für die gute Sache), sind wieder oben auf und drangsalieren wieder Unschuldige und politisch Andersdenkende….Unglaublich.

  5. 1. Kundige Patrioten sollten selbst eine Stiftung gründen und versuchen, Geld abzugreifen, etwa für politische Bildungsarbeit, wie mit Subventions-Anträgen bei Behörden. Schon die Ablehnungs-Begründung kann politisch wirkungsvoll ausgeschlachtet werden.

    Ein Regime fällt unter anderem auch durch Zersetzung!! Etwa 1992 las ich überrascht bei Criticon, daß aus der Schweiz reingeschickte Flugschriften zur Franz. Revolution 1789 (die abseits der späteren Blutorgien durchaus mal ihre Gründe, Ursachen, auch Berechtigungen hatte!!) beigetragen haben. Und die Samisdat-Schriften der heldenhaften SU-Opposition haben, wenn auch langfristig, ihre Wirkungen erzielt. Man darf nur nicht hoffen, daß man kurzfristig oder noch im eigenen Leben den Sieg erringen wird.

    2. Wenn möglich, ein Spendenkonto einrichten, notfalls be einer ungarischen Bank mit Titel „Rechtskampf für Patrioten“ oder so ähnlich.

    3. Jeder Rechtskampf um patriotisch-konservative Themen, Vorfälle, gegen und um Personen des Vernichtungslagers ist nützlich, denn er entlarvt die Gegner in Regime und Aktivisten-Milieu, er schafft Öffentlichkeit bis Aufklärung durch die von den Medien -gern oder nicht- mit-transportierten Fakten; auch mich haben solche Fälle in der Vergangenheit beeinflußt, als ich längst noch nicht so weit, so fundiert war wie heute!
    PS.: Es könte sogar sein, daß mancher Journalist, der im Regimemilieu arbeiter, aber schon kritisch wurde, so, mit dieser indirekten Methode der eingestreuten Fakten, die Real-Diktatur des Regimes und seines ekelhaften, zu len zeiten protzig-arroganten Mainstream-Milieus zu zersetzen beitragen will.

    4. Es ist doch leider so, daß zwar die Erfolge der Alternativmedien seit dem Internet-Aufkommen seit 1996 angestiegen und erfreulich sind, früher hatte man nur Privat- und Leserbriefe, Flugblätter und die kleine Publizistik-Abteilung, mit kaum oder keiner Massenwirkung. Aber die Alternativ-Medien erreichen maximal 1 Mio. Wahlberechtigte von 60 Mio. , welchletztere -obwohl natürlich persönlich verantwortlich bis schuldig für ihr politisches und Wahlverhalten- noch stark von BILD, ARD-ZDF, Groß- und Lokalpresse beeinflußt sind.

  6. Juristische Spitzfindigkeiten, die man im Eifer des Schreibgefechtes schnell übersehen kann.

    Eines jedenfalls zeigt der Fall: Den Kahanes und Gleichgesinnten gehen langsam die Argumente aus, es wird mit allen Mitteln um sich gekratzt und gebissen. Nötigenfalls muss dann halt der Antifa-Schlägertrupp die letzten Rückzugsgefechte schlagen. Wie armselig.

    Das ist erst mal bedauerlich, aber insgesamt ein Zeichen dafür, dass die Verzweiflung immer größer wird. Jetzt heißt es erst recht dranbleiben. Und durchhalten. Und zusammenstehen.

    Ich habe bereits etwas überwiesen und werde dies in Zukunft regelmäßig tun, um bei fraghaften Textpassagen prophylaktisch einen Rechtsbeistand zu ermöglichen.

  7. Eine freiheitlich-demokratische Grundordnung, die sich gerne in Sonntagsreden von Politikern als „wehrhaft“ bezeichnen und „rühmen“ läßt, hat die verdammte Pflicht, auch wehrhaft zu sein.
    Dazu gehört als elementarste und wichtigste Grundvoraussetzung, die Meinungsfreiheit zu schützen und zu verteidigen, und zwar konsequent gegenüber jedermann, ohne Ansehen der Person.
    Jedes bösartige Krebsgeschwür, welches Gesundheit und Leben eines Patienten gefährdet, wird von der Medizin nach Kräften bekämpft. Zu Recht.
    Dasselbe muss auch für jedes bösartige Krebsgeschwür gelten, welches offenbar das Ziel verfolgt, diegrundgesetzlich geschützte Freiheit Andersdenkender, ihre Meinung frei und ungehindert zu äußern, mit unlauteren und hinterfotzigen Mitteln, bis hin zu Stasi-Methoden (da kennt sich Kahane ja aus) niederzutrampeln.
    Das muß aufhören, und zwar augenblicklich !
    Frau Familienministerin Dr. Barley, stoppen Sie bitte SOFORT die finanzielle Förderung und Unterstützung dieses bösartigen Krebsgeschwürs mit Steuermitteln!
    Ansonsten müssen Sie sich persönlich den Vorwurf gefallen lassen (und zwar mit allen daraus folgenden Konsequenzen), daß Sie persönlich Angriffe auf die verfassungsmäßige Ordnung dieses Landes unterstützen, noch dazu mit Steuermitteln.

  8. Wenn unliebsame Kritiker mittels juristischer Spitzfindigkeiten finanziell ruiniert und damit mundtot gemacht werden sollen, statt sie mit einem fairem Brief auf ihren Irrtum hinzuweisen, dann wird die nächste Stufe der Eskalation vielleicht nicht lange auf sich warten lassen. Hier bleibt es der jeweiligen Phantasie überlassen, wie diese aussehen könnte. Die Vernunft einer ausgleichenden Mitte, die sich faktisch orientiert und deshalb nicht zu hysterisch extremen Positionen, weder links, noch rechts, neigt, scheint längst aufgekündigt und damit jede Debatte nur noch mit jeweils ideologisch gefârbten Argumenten, ohne jede Möglichkeit des demokratischen Kompromisses geführt werden zu können. Man schaukelt sich gegenseitig immer höher, während die eigentlichen Probleme, die dringend behandelt werden müssten, in den Hintergrund geraten. So treiben zur Zeit die etablierten Parteien mit ihrer Politik des Ausblendens vor allem in der Flüchtlingsfrage, die Spirale der noch verbalen Gewalt immer weiter an und sorgen so für eine zunehmende Radikalisierung in der Bevölkerung, die sie angeblich befürchten und verhindern wollen. Wer nicht absolut mit ihnen ist, kann nur ein Nazi sein, so die paranoide “Logik“, die nur eine Meinung zulässt, nämlich die eigene. Jemanden, der nur seine eigene Meinung erlaubt und diese mit allen Mitteln durchzusetzen will, mindestens autoritär, wenn nicht gar totalitär zu nennen, erscheint mir zulässig. So sind die Akteure dieses Politikstils zu genau dem heruntergekommen, vor dem sie uns immer so sehr warnen. Möge doch endlich wieder Vernunft einkehren und politikbestimmend werden.

  9. Jeder Streit mit den Schergen des MeinungsMinisteriums installiert beim MeinungsVerbrecher eine „Schere im Kopf“
    Bestrafe einen erziehe Hundert, schaut mal wieviele wichtige Blogger und Blogs schon verschwunden sind.
    Die RechtsBieger und Brecher sitzen am längeren Hebel.
    „Wir wollten Gerechtigkeit und bekamen den Rechtsstaat.“
    „Ein Staat ohne Gerechtigkeit ist nichts anderes als eine Räuberhöhle“
    Wir haben MeinungsFreiheit und eine versteckte Zensur durch
    Anwaltsschreiben, Abmahnung, Unterlassungserklärung, RechtsVerdrehung, CopyRights etc. usw.
    Gerechtigkeit, Recht und Urteil ist in der RäuberHöhle MerkeldEUtschLand von der Dicke des GeldBeutels abhängig.
    Es gibt einen Patrioten, welcher wegen EINES Wortes wohl in 6 SchauProzesse gezerrt wird.
    Wegen EINES Wortes soll er in den Kerker geworfen werden.
    ich kenne eine GerichtsKlage die wegen EINES SatzZeichens gewonnen wurde.
    Dies hat alles mit Gerechtigkeit, RechtsStaatlichkeit und RechtsStaat nichts mehr zu tun.
    „Gebt mit sechs Zeilen von der Hand des ehrlichsten Mannes, so werde ich etwas finden, um ihn an den Galgen zu bringen.“ Kardinal Richelieu
    AnMerkelung : wer die StasiSpitzel, die mit dem Blut an den Händen, aushebeln will, muß ihre Wurzeln freilegen.

  10. Der Artikel auf ScienceFiles ist absolut lesenswert! Besondere Freude empfinde ich über die Abkürzung AAS in Verbindung zu dem Wort Aas, da komme ich ja von allein gar nicht drauf. Zitat aus dem Text: „… dass so wie Geier von Aas leben, die AAS-Stiftung von den Brocken lebt, die u.a. Bundesministerien der Stiftung hinwerfen, damit sie ihr Werk gegen die vermeintlich endemische rechtsextreme Gefahr in Deutschland auch tun kann.“
    Herr Berger, der Artikel auf ScienceFiles ist eine große Anerkennung gegenüber der hervorragenden Informations- und Aufklärungsarbeit vieler Blogger, zu denen unbedingt Sie und auch Herr Fritz gehören.

  11. Ein linksfaschistisches und menschenverachtendes Organ ist die AAS meiner Auffassung nach.
    Anetta Kahane hat ihre Wurzeln im Totalitarismus, weshalb sollte sie sich diesbezüglich geändert haben?
    Es ist wahrlich eine Schande, dass solch eine Organisation noch mit öffentlichen Geldern subventioniert wird. Andererseits ist es bezeichnend für das BRD-Regime.

      • Mal wieder als Besserwisser und Oberlehrer enttarnt, Kovacs. Dass du Berger nicht gesonnen bist, wissen wir doch schon lange. Und dass du mit dem linken Gesinnungsspektrum sympathisierst, auch. Jetzt machst du auf Opferrolle, als wenn deine spastische Lähmung für die Mängel in der Rechtschreibung verantwortlich wäre. Freilich, sollte das mit der Lähmung stimmen, das wäre natürlich ein hartes persönliches Schicksal.

    • Sie haben zwar grundsätzlich natürlich Recht, wenn Sie sagen, dass man mit öffentlichen Äußerungen vorsichtig sein sollte, wenn es sich um ggf. justiziable Inhalte dreht, nur ist es doch so, dass es der AAS ganz offensichtlich hier nicht um die inhaltliche Klarstellung geht (dafür hätte es zB auch eine Gegendarstellung getan). Es geht hier der AAS vorrangig um die finanzielle (und damit gesellschaftliche) Vernichtung [sic!] eines missliebigen Bloggers.

      Das ist das Problem und nicht etwa, dass hier die (nicht erfolgte) Unterscheidung zwischen Urteil und Antrags-/Klagerücknahme der AAS so sauer aufgestoßen wäre.

    • Herr Kovacs, Ihre gesundheitlichen Einschränkungen kannte ich nicht und bitte hiermit um Entschuldigung.
      Trotzdem: Herr Berger hat im Nachhinein ausführlich erklärt, wie ihm als juristischem Laien dieser Fehler unterlaufen ist.
      Und Sie meinen, das genügt bereits, einen großartigen und beliebten Blogger in Bedrändnis zu bringen?

  12. Wenn es nur um eine U-Erklärung geht, stellt sich die Frage, ob es dann nicht besser ist, die Erklärung zu unterschreiben. Dann riskiert man keine Klage vor Gericht. Im Normalfall ist zuvor ein Schiedsverfahren notwendig, um eine Schlichtung des Streits herbei zu führen. Dass es also um eine nicht endende und kostenträchtige gerichtliche Auseinandersetzung geht, ist unwahrscheinlich. Selbst das Gericht kann ja nur mit Titel dem Begehren der Unterlassung Abhilfe verschaffen. Hält man sich als Beklagter an die Unterlassung, eine bestimmte Behauptung, die man nicht beweisen kann, aufzustellen, passiert nichts weiter.

      • Das ist richtig, die Anwaltsgebühren der Gegenseite werden fällig, aber das sind in der Regel nur wenige Hundert Euro. Danach ist Ruhe und eine Zivilklage scheidet aus , solange man sich an die Unterlassung der falschen Behauptung hält. Wenn nicht, kann es zu einer empfindlichen Konventionalstrafe führen. Diese liegt in der Tat manchmal im sechsstelligen Bereich und soll extrem abschreckend wirken..

  13. Der letzte fett gedruckte Absatz sagt es: in der Tat sollte jeder genau recherchieren, bevor er einen Begriff wie hier z.B. „Gerichtsurteil“ ins Spiel bringt. Bei allem Verständnis für Ihre Lage, Herr Berger, Sie haben einen Fehler gemacht, und mir erschließt sich nicht, warum Sie sich nicht umgehend öffentlich entschuldigt und die Sache richtiggestellt haben. Schließlich verlangen Sie und andere das zu Recht auch von der Gegenseite.

    • Herr Richter,
      Ihr Kommentar geht am Punkt vorbei.
      Zunächst einmal hat Herr Berger die Überschrift sofort, nachdem er auf seinen Fehler aufmerksam gemacht wurde, geändert. Den Hinweis auf den Fehler hätte man auch in normalem Schriftverkehr und ohne einen Anwalt, den schon Piraten in Berlin ob seiner Abmahnpraxis eher negativ beurteilt haben, einzuschalten, geben können. Das ist der normale Gang in einem Land, in dem man sich anständig gegenübertritt. Dass Sie es normal finden, gleich einen Anwaltsbrief wegen einer Lappalie wie dieser zu schreiben, das finde ich eher erschreckend. Wenn die Normalität in Deutschland schon so weit ist, dass Anwaltsschreiben zur normalen Kommunikationsform geworden sind, dann sagt das eigentlich alles über die kleinen Geister, die in Deutschland öffentlich sein wollen.

      Damit bin ich beim nächsten Punkt.

      Die AAS-Stiftung ist eine öffentliche Stiftung. Sie lebt weitgehend von öffentlichen Mitteln. Entsprechend haben sich ihre Mitarbeiter und vor allem ihre Vorsitzende und ihr Geschäftsführer mit mehr Kontrolle und mit mehr zuweilen auch Fehlern in der Berichterstattung über sie abzufinden. Wenn sie das nicht wollen, können sie jederzeit auf öffentliche Finanzierung verzichten und zum privaten IM umschulen.

      Was gar nicht geht, ist dass eine Organisation, die von öffentlichen Geldern lebt, ihre größere finanzielle Macht einsetzt, um sich EInzelkämpfern wie Herrn Berger gegenüber durchzusetzen. Das ist nicht nur eine Frage der Fairness.

      Ich dache, in Deutschland werde ziviles Engagement so hoch gehalten. Bürgerbeteiligung werde allenhalben gefördert und gewünscht. Wenn dem so ist, dann muss man Bürger, wie Herrn Berger, die sich privat und auf eigene Rechnung engagieren, auf Händen tragen, sie hofieren, ihnen Fehler nachsehen, weil sie nicht über die Infrastruktur verfügen, die z.B. die AAS-Stiftung hat, bei der sich mehr als 15 Angestellte die Gesäße wärmen. ´

      Öffentlicher Austausch und letztlich ein öffentlicher Diskurs sind nur möglich, wenn man die Grundlagen von Kooperation einhält.
      Kennen Sie Rappaport’s Tit-for-Tat, ein kleines Computerprogramm, das und ich glaube es waren 20-25 Computerprogrammen am erfolgreichsten in einem Kooperationsturnier war. Tit-for-Tat reagiert, wie man ihm entgegentritt?

      Wenn man kooperation anbietet, kooperiert Tit-for-Tat, wenn man defektiert, defektiert auch Tit-for-Tat. Das Programm basiert also auf GOODWILL. Ohne, dass man seinem Gegenüber etwas zugutehält, kann man nicht kooperieren. Ergo kann man aus der Reaktion der AAS-Stiftung schließen, dass die Stiftung nicht mit Hernn Berger kooperieren wollte, es gar nicht darum ging, das Wörtchen Gerichtsurteil zu löschen, denn ob Herr Berger „Gerichtsurteil“ schreibt oder nicht, wird an den 100.000en Euros an öffentlicher Förderung nichts ändern, es ging einzig und allein darum, ihm Kosten zu verursachen.

      Wäre es nicht darum gegangen, Herrn Berger Kosten zu verursachen, man hätte Kooperation angeboten und ihm eine kurze eMail geschrieben, so wie wir bei ScienceFiles dies regelmäßig tun, wenn unsere Texte wortwörtlich aber ohne Quelle übernommen werden, auf den Fehler hingewiesen und um Änderung gebeten. Das ist GOODWILL. Wer diesen GOODWILL nicht aufbringt, der muss entsprechend von Boshaftigkeit getrieben sein und dass Sie das normal oder rechtfertigbar finden, das wiederum finde ich erschreckend!

    • Wenn ich ein Bauer wäre der einem kleinen Irrtum unterliegt und daraus resultierend einen unbedeutenden Fehler macht, der nicht einmal sonderlich erwähnenswert oder beleidigend erscheint, so würde ich mich dafür nicht auch noch unbedingt bei meinen wohlgenährten Schweinen entschuldigen. Nicht einmal dann, wenn die sich im Schlamm suhlenden Borstentiere und deren Befürworter aus Protest vereint doof grunzen.

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